Sommerpause auf dem Balkon

Eben bin ich auch mit der Zweitkorrektur des LK-Abiturs fertig geworden, insgesamt gut 45 Arbeiten. Es reicht jetzt erst einmal. Dafür hat man mich dieses Jahr aber vom Colloquium freigehalten, ich muss keinen Beisitzer machen. Fair enough.

Die Kurzgeschichte aus Thema 2 – „A Temporary Matter“ von Jhumpa Lahiri – hatte mich zuerst unglaublich wenig interessiert. Tatsächlich sind die zweieinhalb Seiten aber nur der Anfang und enthalten gar nicht mal das zentrale Element der vollständigen Geschichte (Inhaltsangabe).

Thema 1 war eher das meine (bei Tulgeywood kann man mehr darüber lesen). Ich bin aber auch Fan von roadside attractions, die mit kleineren theme parks viel gemein haben, und keine meiner Englischklassen kommt an Weird Al Yankovics „The Biggest Ball of Twine in Minnesota“ vorbei.

Schöne Links für heute:

The World Atlas of Language Structures online: Google Maps mit linguistischen Phänomenen, etwa zu Zahlensystemen (dezimal, Zwanzigerbasis, Mischformen). (Gefunden über Linkspenderin Condoleeza.)

Tag Galaxy: Ein wunderschönes Spielzeug – wieder eine andere Art der Informationsdarstellung mit tags auf Basis der Flickr-Bildervorrats. (Gefunden bei Indiskretion Ehrensache.)

Und der Balkon? Und die Sommerpause? Da gehe ich jetzt hin, Feierabend machen, mit einem Longdrink und einem langsam zu lesenden Buch.

2 Antworten auf „Sommerpause auf dem Balkon“

  1. Hallo Thomas,

    herzlichen Glückwunsch zur erledigten Erst- und Zweikorrektur! Ich sitze noch an der Zweitkorrektur, muss mich allerdings sputen, denn dafür sind nur zwei Wochen Zeit. Eine Frage in den Süden der Bundesrepublik: Stimmen die Gerüchte hier im Norden, dass es in Bayern und/oder BaWü Korrekturtage fürs Abitur gibt? Wenn ja, wieviele?

    Herzlich Grüße von Cindie, die auch langsam auf den Balkon geht-allerdings ohne Buch, nur mit Drink:)

  2. Böse Gerüchte, aber gute Idee. In Bayern gibt es so etwas jedenfalls nicht. Allerdings hat man ab dem Abitur dann weniger Stunden zu unterrichten; die werden auch nicht aufs nächste Jahr aufgerechnet (wie anderswo).

    Dafür steht man als ehemaliger LK-Lehrer dann für lustige Nachhilfepläne des Kultusministeriums zur Verfügung oder übernimmt Klassen bei Krankheitsfällen/Schwangerschaften. Beides blüht mir.

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