Gesundheitstag der offenen Tür

Soll keiner sagen, wir hätten heute nichts mit Gesundheit gemacht. In der Aula wurde jongliert:

Im Biosaal bastelten die Fünftklässler selber Jonglierbälle – Tennisbälle, mit Wasser befüllt, Luftballonhülle drüber.

Zu essen gab es gesunde mediterrane Kost vom Französisch-LK:

Das ist jetzt weniger gesundheitlich, aber weil auch Tag der offenen Tür und erst neulich der Wettbewerb dazu war, wurde auch der Lego-Roboter vorgeführt. (Damit die Leute denken, das sei bei uns Alltag.)

Die Fünftklässler schippten etwas Erde auf ein Apfelbäumchen – jedes Jahr wird jetzt für jeden Jahrgang ein Apfelbäumchen in einem Bereich zwischen zwei Gebäudeflügeln gepflanzt:

Außerdem wurde unser Stück Kunst am Bau eingeweiht. (Drinnen, aber da habe ich nur Fotos von Leuten gemacht, die Reden halten.) Das Teil heißt “Golden Gate”, es handelt sich dabei um eine Gangway, begehbar und schwer symbolisch: Jahr um Jahr steigen die Schüler quasi auf, bis sie am Schluss flügge werden. Den Abflug machen. (Oder abstürzen. Vor dem nichts stehen. Dazu ist uns viel eingefallen heute.)

Ich finde das Teil gar nicht so schlecht, begehbar ist immer gut, die Idee gefällt mir auch. Die goldenen Applikationen an der Seite erinnern mich allerdings eher an japanische Science-Fiction-Filme aus den 70er Jahren. Wenn es wenigstens die zeitlosen 1930er wären (Flash Gordon). Und die Deko-Räder unten sehen ein bisschen aufgeklebt aus.

Wie man sieht, ist inzwischen das Gitter wieder drumrum. Weil die Metallstufen zu rutschig sind und erst noch ein Geländer an die Seite montiert werden wird. Oh, die Ironie.

6 Antworten auf „Gesundheitstag der offenen Tür“

  1. “Oh, die Ironie.” <- *lol* Aber geil, das Teil! Auch die Apfelbäumchen und der Legoroboter und alles.

  2. Ich bin mal wieder beeindruckt von den tollen Bildern als auch deren Inhalten (sagt man das bei Bildern?).
    Ein schönes Schulgelände auch wenn ich Kunst-am-Bau-Objekte nur selten richtig verstehe. Die Apfelbaum-Idee ist allerdings sehr nett.

  3. Die Idee mit den Apfelbäumchen finde ich gut. An unserer Grundschule wurde auch mal ein Apfelbaum gepflanzt – leider wurden die Äpfel noch unreif als Fußbälle benutzt, es wurde kaum einer reif. Das ist bei älteren Schülern vielleicht besser…
    Aber warum nur Äpfel? Könnte man doch auch abwechseln. Mal einen Birnbaum, oder Zwetschgen (könnte man ja dann einen herrlichen Zwetschgenkuchen backen .…)

  4. Schaut schön aus!

    Mein Sohn hat am Samstag 2 Stunden Film geguckt und 1 Stunde Klassenmemory gespielt…da fragt man sich doch, ob er nicht zu Hause bleiben und für die Matheschulaufgabe lernen hätte können, sinnvollerweise…

  5. Gute Idee, strelizie, nächstes Jahr Zwetschgen, dann Birnen. Den Kuchen gibt’s dann als Preis für irgendwas. Oder Obstler brennen im Chemieunterricht? (Löwenzahnwein ansetzen als Vorgangsbeschreibung wollte ich schon immer mal machen. Mal sehen, wie’s um die Schul-Beblumung im Frühling aussieht.)

    BIA: Ja, das fragt man sich. Macht man Unterricht, stört das manche Eltern; für einen veordnetem samstäglichen Gesundheitstag fehlt andererseits die Motivation; durcheinander ist sowieso alles.

  6. Und besonders fragt man sich, denn…
    …und die Heizung ist auch aus, weil ja Samstag ist und niemand daran dachte, dass auch an diesem Tag Leute im Haus sind. Und am Montag nach dem Gesundheitstag sind einige KollegInnen dann krank. *lol

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