Der beste Rice Pudding

Ich mag Reisauflauf, noch mehr Milchreis (arroz con leche; möglichst flüssig, lieber noch mit Zimt als nur mit Zitronenschale aromatisiert). Und dann gibt es dann auch noch rice pudding, extrem lecker.

Das Rezept ist ganz einfach:

  • 1 Liter Milch in eine gebutterte Form gießen,
  • 1/2 Teelöffel Salz,
  • 3 Esslöffel Rundkornreis (Milchreis, Arborio, Carnaroli) und
  • 75 g Zucker dazu;
  • nach Geschmack etwas Muskatnuss.
  • Alles verrühren,
  • für 3 1/2 Stunden in den Herd mit 150°C;
  • während der ersten Stunde dreimal umrühren, damit der Reis nicht unten anklebt.

Das war’s. Keine Sahne, kein Vanille. Vorsichtige Menschen können erst mal weniger Zucker nehmen. Und ja, wirklich nur so wenig Reis auf so viel Milch. Das ganze wird wunderbar weich und cremig, als käm’s aus einer Dose, schmeckt nach Karamel und Kondensmilch. Köstlich. Sehr süß. Das Rezept reicht, realistisch betrachtet, für zwei bis drei Personen, vielleicht für vier, wenn es feine Leute sind.

11 Antworten auf „Der beste Rice Pudding“

  1. Kann mich gerade nicht entscheiden, ob ich es großartig oder eher komisch finden soll ;-) Einerseits sieht der rice pudding also das schlotzige Reis-Milch-Gemisch unglaublich gut aus, andererseits läßt mich die Haut auf/aus der Milch mich schütteln. Ich glaube ich mache das mal, wenn ich jemanden zu Besuch habe, der Haut mag :-) Oder ich stelle mich meiner Angst, ha!

  2. Die Haut kann man ganz problemlos abziehen, die ist fast ganz abgelöst vom Rest. Viele mögen Sie ja tatsächlich nicht, ich schon. (Außer bei einfacher heißer Milch. Da nicht.)

  3. Ooh, klingt das lecker! Ich bin ein großer Fan von Milchreis und Reisauflauf, also muss ich das unbegdingt mal probieren. Danke für das Rezept!

  4. Das sieht ja unfassbar eklig aus! Ich glaube, wenn so was in unserer Schul-Cafeteria angeboten würde, könnte der Betreiber gleich dicht machen…. Ich will dir gerne glauben, dass es schmeckt. (obwohl, die Haut….brrrrr)

  5. Schlonzig. Der Fachausdruck ist: schlonzig. In vielen Kulturen gilt das als ein besonderer Vorzug. Aber ja, an der Präsentation müsste man noch arbeiten. Ohne Haut, in feine Gläschen gefüllt, mit einem Kekslein daran.

  6. Oh, einen solchen Reispudding hat eine meiner Freundinnen vor einiger Zeit bei einem türkisch inspirierten Brunch serviert.
    … und bezüglich der „Milchhaut“: Darum haben meine Geschwister und ich uns regelrecht „gestritten“, wenn meine Mutter uns früher Pudding gekocht hat – es gibt also durchaus Menschen, die sie mögen.

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