Torrijas vom Torrijero

  • Dunstabzugshaube einschalten,
  • 1 überbaguettegroßes Weißbrot vom Vortag (←Planung!) in fingerdicke Scheiben schneiden,
  • 6 Eier trennen, die Eiweiße steif schlagen, dann die verquirlten Eigelbe unterheben,
  • 0,8 Liter Mich + 4 Päckchen Vanillinzucker + 250g Zucker so gut mischen, wie eben geht, etwas erwärmen vielleicht, dann löst sicher Zucker schon auf,
  • in Streifen abgelöste Schalen von 1 Zitrone und 1 Orange dazu,
  • jeweils 4 Brotscheiben in Milch tauchen, bis sie noch nicht auseinanderfallen,
  • in die Eimasse tauchen und
  • in reichlich Öl (aber nicht notwendigerweise schwimmend) von beiden Seiten braten,
  • in eine Form schichten und jede Schicht mit Zucker und Zimt bestreuen,
  • am Ende 1 Flasche trockenen Weißwein darüber gießen, vielleicht auch etwas mehr, wenn da ist (statt Wein, heißt es, kann man beim Servieren auch verdünnten Honig nehmen),
  • beim Servieren immer erst die untere Lage nehmen, weil die sich voll Wein gesogen hat

Und es gibt natürlich viele andere Rezepte dafür, aber so ist das Rezept nun einmal auf mich gekommen. Weil dabei ein bisschen Ei und viel zuckersüße Milch übrig geblieben ist, habe ich beides zusammengemischt und drei Esslöffel Milchreis dazu gegeben. Bei 150°C in den Ofen, zwei Stunden, je nachdem, wie breiig man das möchte. (Das ist dann so eine Mischung aus Reisauflauf und rice pudding.) Alternativ kann man natürlich mit etwas weniger Milch und Zucker anfangen.

Torrijero: Ich glaube nicht, dass das Wort so existiert. Ein Torero macht was mit Stieren, ein Churrero oder eine Churrera verkauft Churros, und wer Torrijas backt, ist dann halt Torrijero oder Torrijera.

Eine Antwort auf „Torrijas vom Torrijero“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.