Zwei Seiten über die Mittelschule

…waren am Wochenende in der Süddeutschen Zeitung: „Eine Woche Leben“ von Alexander Rühle.

(Die Mittelschule: So hieß bei unseren Eltern die Real- oder Handelsschule; seit ein paar Jahren heißt so die ehemalige Hauptschule in Bayern.)

Alex Rühle blieb eine Woche als Zuschauer an der Mittelschule an der Wiesentfelder Straße in Neuaubing und beobachtete Schüler und Lehrern und den Alltag dort. Aber still beobachten geht an einer Schule nicht; Schüler sprechen ihn an („Sind Sie der Reporter? Kommen Sie auch zu uns?“), er spricht mit dem Schulleiter, der Sekretärin, mit den Jugendbeamten von der Polizei, Lesepatinnen, und zeichnet das Portrait einer schönen Schule. Natürlich gibt es Probleme. Aber wenn das stimmt, was da steht, gehen die Schüler gerne auf die Schule, und die Schule kümmert sich um sie. Auf den Gängen ist Ruhe, die Schüler grüßen; die Schüler seien herzlicher und weniger unverschämt als sie es manchmal am Gymnasium seien, meint eine Lehrerin. Das kann ich mir vorstellen, aber ich weiß nicht, ob es stimmt. Und die Schüler beklagen sich, dass sie von Realschülern und Gymnasiasten angemacht werden. Kann ich mir auch vorstellen – gegenseitig aber auch.

Ist leider nicht online bei der Süddeutschen, kommt vielleicht noch. Lesenswert.

3 Thoughts to “Zwei Seiten über die Mittelschule

  1. Wollte ich auch grad sagen. Ist auf der Homepage einzusehen. Auch unter dem Link „Presse“ als Pdf-Datei.
    Das mag stimmen, Herr Rau, mit den Gymnasiasten, oder auch nicht. Jedenfalls sind die Neuaubinger Haupt-, Verzeihung, Mittelschüler die bedürftigsten Kinder ganz Münchens. Sie dürfen auch gern zum Hospitieren kommen.
    Lieben Gruß!

  2. Ich habe nicht darauf verlinkt, weil, uhm, ich nicht weiß, ob der Text da legal ist… und wollte keine Schwierigkeiten machen.

    Danke für die Einladung, behalte ich im Kopf. Würde mich freuen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.