Vampir-Insekten in der U‑Bahn!*

Kam heute morgen schnurstracks auf mein Hosenbein zugeflogen, als ich in der U‑Bahn saß. Gezuckt, geschüttelt, rührt sich nicht. Daraufhin Foto gezückt, danach (mit Blitz) wieder gezuckt und geschüttelt, sie fiel sie zu Boden und bewegte sich nicht mehr.

libelle

*Ich weiß, dass das eine Libelle ist. Hat sich aber merkwürdig verhalten, oder?

Termine Staatsexamen

Heute vormittag habe ich die Termine für die schriftlichen Prüfungen zum 1. Staatsexamen Informatik erfahren: 31.8. und 2.9. Inhalt: Theoretische Informatik, Datenbanken, Algorithmen und Datenstrukturen, Betriebssysteme, Programmieren, Netzwerke. Hab ich wenigstens genug zu tun.

Anruf von der Steuer

Gestern war das Finanzamt auf dem Anrufbeantworter wegen Rückfragen zur Steuererklärung. Uiuiuiuiui. Heute morgen habe ich angerufen, aber es war letztlich doch alles in Ordnung, nur eine Stelle war unklar. Ich betrüge zwar nicht, habe aber zum ersten Mal die Steuersoftware des Finanzamts ausprobiert.

Normalität in der Schule

Alles normal heute. In der neunten Klasse hatte ich eine Schülerin aus der Oberstufe als Gast eingeladen, die während der Schulzeit ein Jahr im Ausland (an einer amerikanischen Schule) verbracht hat und den Schülern von ihren Erfahrungen berichtete. Vielleicht versuchen es ja auch ein paar Schüler aus meiner Klasse – nicht nur in die USA, auch Ungarn, Estland, Japan, China, Thailand, Mexiko sind im Angebot.

Dann Schulaufgabe in der 8. Klasse: Das Protokoll. Protokolle als Schulaufgabe mag ich nicht. Dabei sind sie in der 8. und 9. Jahrgangsstufe vorgeschrieben. In der 8. Klasse hält man eine Stunde, die die Schüler protokollieren müssen – meist meldet sich in der Stunde kein Schüler, da die zu beschäftigt mit Mitschreiben sind, um zum Unterricht beizutragen. Heute war das allerdings anders: Sie haben felißig mitgemacht. Trotzdem muss ich jetzt dreißigmal das gleiche Zeug lesen. Da sind Erörterungen oder Erzählungen schon spannender.

Nachmittags wollten die Schüler dann wieder Fernsehserien pitchen. Gerade die, die letztes Mal keinen Preis gewonnen hatten, wollten zeigen, dass sie auch etwas können. Schön so. Ganz ohne Preise heute.

Abistreich 2005

Gestern war Abi-Streich. Er fing schon mal ganz anders an: Der Eingang zur Schule war liebevoll in ein Tulpenfeld umgewandelt worden

- eine Anspielung auf den Umzug der Schule in einen Neubau auf dem Tulpfeneld, ein seit Jahren lokalpossierlich diskutierter Umzug. Vielleicht wird ja nochmal was daraus.

Mit dieser Eröffnung verzichteten die Abiturienten darauf, den Abi-Streich als völlige Überraschung zu inszenieren. Der Termin wird nämlich geheim gehalten (die Schulleitung, die nur zum Teil informiert ist, plaudert nichts aus), aber durch sich verplappernde Schüler und die Tatsache, dass Schulaufgaben plötzlich verschoben werden müssen, kann man sich ohnehin jedes Jahr ausrechnen, wann der Abi-Streich stattfindet, oder den Termin zumindest auf zwei mögliche Tage zu reduzieren.

So also wusste jeder: Der Abistreich würde kommen. Die erste Stunde war Unterricht. Die zweite auch. Die dritte auch. Damit hatten manche Schüler nicht gerechnet und gar keine Bücher oder Hefte dafür mitgebracht. Die Lehrer hatten zumindest für die dritte Stunde Unterricht vorbereitet, bei der vierten bin ich mir nicht so sicher. (Für einen Moment dachte ich, die Schüler würden die Lehrer hängen lassen und statt des Abistreichs einfach eine Party für sich allein auf der Sportwiese veranstalten. Das wäre mal überraschend gewesen.)

Auf der Wiese waren schon Tribünen improvisiert:

Die Lehrer mussten wie immer in einen angenehm schattigen Käfig aus zusammengestellten Fußballtoren. Das war dumm und überflüssig. Zum einen war es viel zu eng:

Zum anderen war die Aussicht für die Lehrer so:

Die Schüler hatten nämlich, anders als letztes Jahr, U‑förmige Tribünen für die Schüler aufgebaut. An der offenen Seite stand die kleine Bühne der Abiturienten und Spielleiter. An der gegenüberliegenden offenen Seite.… ah.… da liegt das Problem. Wie schwer wäre es gewesen, den Käfig mit den Lehrern den Schülern gegenüber aufzustellen, ohne eine Wand von Zuschauern dazwischen? Dann hätte auch mehr Kommunikation und damit Interesse zwischen den beiden Seiten entstehen können.
Als die erste Wasserbombe knapp neben den Toren landete, bin ich sowieso raus. Dämliche Idee.

Das Hauptprogramm des Abistreichs waren wie immer diverse Spiele. Ausgewählte Lehrer spielten gegen freiwillige Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen; gewännen die Schüler oft genug, würde die Schule symbolisch angezündet werden und der Nachmittagsunterricht fiele aus. (Das Motto “Feuer” und die später auftauchenden Adventskränze haben mit einem kleinen Feuerwehreinsatz letzten Dezember zu tun.)

Es gab Wettspritzen:

Adventskranzweitwerfen:

Orangenwettschälen mit teilweise gefesselten Händen:

Adventskranzzielwerfen:

Feuerwehrwettfahrten im Schubkarren (mit dem Wasser in der Hand musste ein Grillfeuer gelöscht werden – gute Idee, um den alten Schubkarrenfahrten neuen Schwung zu verleihen):

Grillen:

Viele Schüler sahen den Spielen zu. Anderen war die Sonne zu heiß oder sie unterhielten sich lieber selber:


Manche versuchten auch die Flucht. Die Abiturienten hatten ein paar Leute aufgestellt, diese Schüler abzufangen; ganz geklappt hat es nicht:


Am Schluss hatten die Schüler dann tatsächlich gewonnen: Der Nachmittagsunterrricht fiel aus, die Schulleiterin entzündete ein kleines Modell unserer Schule (durch die Feuerwehr betreut, keine Sorge).

Insgesamt war es ein netter Abistreich. Nicht zu lange, keine faden Momente, ordentliche Spiele.
Besser machen könnte man nächstes Jahr:

  • weniger rauchende Schüler
  • kein anonymes Wasserspritzen und Werfen von Wasserbomben (gerne mal von ehemaligen Schülern)
  • nicht nur Spezi für die Lehrer: Liebe Schüler, die meisten Erwachsenen trinken eher Mineralwasser
  • keine U‑Form mit Lehrern, die nichts sehen konnten; viel besser die Position von Angesicht zu Angesicht – aus vielen Gründen

Badeschlappen im Unterricht

Gestern Gastschüler aus englischer Austauschschule mit Kleiderordnung im Unterricht sitzen gehabt. Gleich mal überprüfen lassen, was an unseren Schülern dort nicht durchgehen würde. Das Armband mit dem Marihuanablatt. Die gefärbten Haare. (Lange Haare, auch die angedreadlockten, waren kein Problem.) Turnschuhe. Ohrringe bei Jungs.
Wenigstens hatte kein einziger Schüler Badeschlappen an. Klasse, neunte Klasse! – Danach, in der achten Klasse, waren sie an allen Füßen.

Ich gönne sie ihnen ja. Wenn schon keine Kleiderordnung, dann natürlich auch Badeschlappen. Aber mein pädagogisches Eros turnt das ab.

Fernsehserien pitchen

2 x Englisch heute, 6. Klasse, Intensivierung, 15 Schüler pro Gruppe. (Die Intensivierungsstunden sind ein bayerisches Allheilmittel, aber das ist eine andere Geschichte.)

Zuerst fragte ich die Schülern nach ihren Lieblings-Fernsehserien. Dann erklärte ich ihnen vereinfacht, was ein Produzent ist, winkte mit Scheinen aus meinem Geldbeutel und sagte, ich würde gerne eine Idee für eine Fernsehserie kaufen. Dann würde ich die Serie produzieren und verkaufen, und es gäbe viel Geld von den Werbeeinnahmen. Zielpublikum: 13–15jährige.

Die Schüler mussten in Teams zu je 5 Schülern eine Fernsehserie entwerfen und dann versuchen, sie mir zu verkaufen. Dazu kam das Team jeweils an die Tafel und präsentierte (auf Englisch) die Ergebnisse. Ich kaute mangels Zigarre auf einem Füller und hatte die Füße auf dem Tisch.
Und in der ersten Hälfte der Klasse gab es auch zwei ganz ordentliche und eine sehr gute Vorstellung. “Heaven and Hell. Best friends” hieß die Gewinnerserie, deren Schreiber eine Packung Menthos bekam. Der Rest ging leer aus, bekam aber tröstende Worte. Die Serie würde ich mir anschauen.

In der zweiten Gruppe, in der Stunde danach, gab es auch drei Teams. Zusammenarbeit, Ideenreichtum und Präsentation waren deutlich schlechter. Der Produzent vorne bekam eine immer runzligere Stirn. Und als ein Team dann wirklich Mist erzählte, konnte ich nicht anders als in meiner Rolle zu bleiben: Ich unterbrach die Redner und schickte sie nach hinten. Interview beendet. Rufen Sie uns nicht an, wir rufen Sie an.

Das war… befriedigend. Als Lehrer wertet man ja auch die Mühe und den Einsatz der Schüler (wenn auch nicht in der Note) und bricht Referate nur ab, wenn sie wirklich unter aller Sau sind. Aber als TV-Produzent, auch wenn es den so gar nicht gibt, muss man weniger Geduld haben.
Die Schüler schienen das zu akzeptieren; ein echter Test wäre aber nur in einer höheren Jahrgangsstufe möglich. Und da kann man das Projekt ja mal wiederholen, eine ganze Woche damit verbringen (in Deutsch noch besser als in Englisch). Dann gibt es auch Poster und Statistiken und Skizzen zur Serie.

Ehemalige Schülerin

Ein Jahr danach

Abitur? Aufregung? Nervosität? Alles sehr weit weg. Ja, fast hat man das Gefühl, man steht schon kurz vor dem 10jährigen Abiturtreffen. Viel ist passiert seit Mai 2004. Aber schauen wir doch noch einmal zurück, am besten bis kurz vor die erste Abiturprüfung.
Nervosität, Aufregung, Zeitdruck, Ungewissheit und eine seltsame innere Ruhe kennzeichnen für mich diese Zeit. Einerseits habe ich mich gefragt, wie ich den ganzen Stoff, vor allem den Inhalt von 9 Biologiebüchern, jemals in meinen Kopf bringen soll, und andererseits dachte ich mir: Hey, andere haben des vor dir auch schon geschafft, also kann das Ganze ja kein Ding der Unmöglichkeit sein. Wobei dies sicherlich kein Fall von plötzlicher Erkenntnis war, sondern wohl eher der Versuch, sich irgendwie selbst zu beruhigen. Hat übrigens nur bedingt geholfen.
Am Freitag den 7. Mai ging es dann endlich los. Erste Abiturprüfung Deutsch, Grundkurs. Himmel, war ich nervös. Irgendwie hat wohl jeder von uns insgeheim erwartet, dass irgendetwas Unglaubliches passiert. Es ist ja schließlich das Abitur und keine normale Klausur. Man erwartete vielleicht nicht gerade Kaninchen, die aus dem Hut hüpfen, aber irgendwas Magisches wohl doch.
Aber wie immer kam alles ganz anders, man passierte die Stellwände im zweiten Stock, vermutlich das einzig Magische an den gesamten Prüfungen, man ging in den entsprechenden Raum, suchte den Platz auf dem eine DIN-A4-Mappe mit seinem Namen lag, wartete kurz oder auch länger, je nachdem, wie viel man zu früh dran war, und mit einem „Viel Glück” von Frau Hübler ging es los. Und eigentlich war halt dann doch alles wie in einer Klausur, nur dass man etwas länger Zeit hatte, der Stoff nicht die letzten Wochen sondern die vergangenen zwei Jahre behandelte, und vielleicht dem ein oder anderen Gedanken durch den Kopf gingen, wie: „Diesmal solltest du es besser nicht versauen!”
So oder auch anders verliefen auch noch die letzten drei Prüfungen, und ehe man sich versah, war alles vorbei. Vier Prüfungen schlossen eine Zeit ab, die bisher fast mein ganzes Leben ausgefüllt hatte. Dreizehn Jahre hatte man sich diesen Tag vorgestellt, jenen Tag, an dem man endlich die drei magischen Worte sagen durfte: NIE WIEDER SCHULE. Doch ehrlich gesagt, es war eher ein merkwürdiges Gefühl, sich vorzustellen, nie wieder in seinem Klassenzimmer zu sitzen, ausgefragt zu werden. Ein tolles Gefühl, aber halt auch merkwürdig.
Danach ging alles ziemlich schnell: Erst fuhr man in den wohlverdienten Urlaub, dann kam der Ablistreich und schließlich die Abifeier, die ein Riesenerfolg war, auch wenn wir das an diesem Abend wohl kaum begriffen haben, vor lauter Erschöpfung und Müdigkeit.
Und dann ging’s endlich los, raus in die große weite Welt. Für die einen bedeutete dies Bundeswehr oder Zivildienst, Ausbildung oder ein Jahr kreatives Nichtstun. Oder eben so wie für mich, Studium.
Mich hat es dazu an die Uni Augsburg verschlagen, an der ich mittlerweile im zweiten Semester Betriebswirtschaft studiere. Sicher denkt sich jetzt der ein oder andere: Na klar BWL, da hat mal wieder jemand die sichere Variante gewählt, frei nach dem Motto: Weißt du nicht, was du studieren sollst, dann nimm halt BWL. Und irgendwie kann ich dies noch nicht mal völlig bestreiten. Klar sahen meine Pläne zunächst anders aus: Erst war da Medizin, doch da war halt der verflixte NC im Weg und die Zeit der Verpflichtung bei der Bundeswehr (17 Jahre) zu lang, dann kam Messe‑, Kongress- und Eventmanagement, doch leider ging dies nur an einer Berufsakademie in ganz Deutschland. Man kann sich also ungefähr vorstellen, wie viele Bewerbungen die einzelnen Unternehmen erreichen. Ach ja, nicht zu vergessen meine Bewerbung an einer FH in Wernigerode (Harz) für ein reines Tourismusstudium, doch auch hier kamen circa 1000 Bewerber auf 100 Studienplätze, was bedeutete, dass der letzte Bewerber mit einem Schnitt von 1,4 angenommen wurde.
Also fiel meine Wahl auf BWL, da mir auch diese Richtung ermöglicht, meinen Traum, später einmal ein Hotel zu leiten, zu verwirklichen. So kam es, dass ich am Ende die Wahl zwischen einem Platz in Augsburg und an der FH in Hof hatte.
Warum meine Wahl auf Augsburg gefallen ist? Eigentlich kann ich das im nachhinein nicht mehr an einem bestimmten Faktor festmachen. Doch eine entscheidende Rolle hat sicherlich der Punkt gespielt, dass ich mit Augsburg mein bisheriges Umfeld nicht völlig aufgeben musste, sondern mir im Gegenteil sogar das Beste von zwei Städten raussuchen kann. Und dann gab es da natürlich noch den finanziellen Aspekt des Wohnens zu Hause.
Aber jetzt mal genug von früher geredet.
Das Studium an sich ist eine komplett neue Welt, in die man eintaucht; plötzlich geht es um Fakultäten, Fachschaften, Hörsäle, Vorlesungen, Unipartys und natürlich die spannende Frage, welche merkwürdige Mahlzeit heute in der Mensa zur Auswahl steht.
Doch eine der größten Umstellungen hatte sicherlich nichts mit all den neuen Namen, sondern eher mit der Tatsache zu tun, dass man plötzlich für sich selber verantwortlich war. Keiner, der mehr hinter einem herläuft und einem erzählt, dass es langsam mal Zeit wird, etwas zu lernen. Und auch keine Frau Jung, die einem aufzählt, wie viele Ks (sogenannte Krankheitstage) man denn in diesem Monat schon wieder verbraucht hat. Denn ob man in einer Vorlesung anwesend ist, interessiert eigentlich keinen, weder den Professor, denn der bekommt sein Geld auch so beziehungsweise ist eher froh, wenn du nicht kommst, bevor du während seiner Vorlesung die Bildzeitung liest. Und auch die meisten deiner Kommilitonen werden dich wohl kaum vermissen, da sie dich entweder gar nicht kennen oder sich sogar darüber freuen, dass mal nicht der lästige Kerl aus Reihe eins (und so einen gibt es immer) zehn Fragen pro Vorlesung stellt.
Doch für wen sich das alles jetzt nach dem Paradies auf Erden anhört, den holt die Realität meist spätestens am Ende vom Semester, nach zahlreichen feuchtfröhlichen Unipartys und vielen Wochen des süßen Nichtstuns, zurück auf den Boden der Tatsachen. Nämlich dann wenn man feststellt, dass es gilt mindestens acht Prüfungen in zehn Tagen zu schreiben und diese auch wenn möglich zu bestehen, da man sonst im nächsten Semester noch mehr hat und das man für jede Prüfung eigentlich so an die 400 Buchseiten gelesen haben sollte.
Spätestens da erkennt man: Hey, so schlimm war doch das Abitur gar nicht!

(ehemalige Schülerin, auf Wunsch geschrieben)

Ambrose Bierce, The Devil’s Dictionary

Weil ich vorgestern zu wenig Bierce zitieren konnte:

Excerpts from The Devil’s Dictionary by Ambrose Bierce
(written from 1881 to 1906)

Acquaintance, n.

A person whom we know well enough to borrow from, but not well enough to lend to. A degree of friendship called slight when its object is poor or obscure, and intimate when he is rich or famous.

Adam’s Apple, n.

A protuberance in the throat of man, thoughtfully provided by Nature to keep the rope in place.

Antagonist, n.

The miserable scoundrel who won’t let us.

Comedy, n.

A play in which none of our fellow-actors are visibly killed.

Comet, n.

An excuse for being out late at night and going home drunk in the morning.

Corpse, n.

A person who manifests the highest possible degree of indifference that is consistent with a civil regard for the solicitude of others.

Culprit, n.

The other fellow.

Debauchee, n.

One who has so earnestly pursued pleasure that he has had the misfortune to overtake it.

Defame, v.t.

To lie about another. To tell the truth about another.

Dejeuner, n.

The breakfast of an American who has been in Paris. Variously pronounced.

Deluge, n.

A notable first experiment in baptism which washed away the sins (and sinners) of the world.

Egotist, n.

A person of low taste, more interested in himself than in me.

Friendless, adj.

Having no favors to bestow. Destitute of fortune. Addicted to the utterance of truth and common sense.

Invasion, n.

The patriot’s most approved method of attesting his love of his country.

Inventor, n.

A person who makes an ingenious arrangement of wheels, levers and springs, and believes it civilization.

Kleptomaniac, n.

A rich thief.

Mine, adj.

Belonging to me if I can hold or seize it.

Once, adv.

Enough.

Opiate, n.

An unlocked door in the prison of Identity. It leads into the jail yard.

Pedestrian, n.

The variable (and audible) part of the roadway for an automobile.

Positive, adj.

Mistaken at the top of one’s voice.

Postscript, n.

The only portion of a lady’s letter which you need read, if you are in a hurry.

Quack, n.

A murderer without a license.

Really, adv.

Apparently.

Reconsider, v.

To seek a justification for a decision already made.

Self-Evident, adj.

Evident to one’s self and to nobody else.

Truce, n.

Friendship.

(Das ganze Buch kann man zum Beispiel bei www.blackmask.com herunterladen, wie auch die ausgezeichneten Kurzgeschichten von Bierce.)