Google Earth und SketchUp

Ich bin wieder mal der letzte, der es mitkriegt – neulich hat mich wenigstens mein Vater zu seinem siebzigsten Geburtstag darauf aufmerksam gemacht: SketchUp.

Dass man bei Google Earth an manchen Städten 3D-Objekte einblenden kann, wusste ich schon. So sieht Manhattan zum Beispiel aus, wenn man die eingebauten Objekte anzeigen lässt:

google_earth_new_york.gif

Schon hübsch, nicht. Man kann natürlich auch noch viel näher heran.

Diese Objekte werden mit SketchUp erstellt, einem Programm zum Modellieren von 3D-Objekten – Autos, Geräten, Gebäuden. Die erzeugten Gebäude kann man dann uploaden und anderen zur Verfügung stellen, die mit diesen Gebäude dann ihr eigenes Google Earth erweitern können.

Das Bedienen von SketchUp ist sehr einfach, und mich interessiert daran vor allem die Möglichkeit, das Programm im Informatikunterricht einzusetzen – zumindest zur Demonstration oder als Empfehlung. (Ich darf es nur „privat, nicht-kommerziell“ benutzen.)

sketchup1.jpg

In der 6. Klasse lernen die Schüler ja Vektorgraphiken kennen und die Klassen Ellipse, Rechteck und Linie. Eine Standardaufgabe damit ist das Zeichnen von Grundrissen, von der eigenen Schule zum Beispiel. Noch schöner geht das sicher mit SketchUp, andererseits ist es vielleicht zu verwirrend, denn für das Klassen-Konzept ist SketchUp wohl weniger hilfreich. Es gibt ebenfalls die Klassen Rechteck, Polygon und Linie – mit zusätzlichen Attributen durch die Anordnung im Raum -, aber intuitiv meint man eben doch mit Quader-Objekten zu arbeiten statt mit den Flächen-Objekten, die den Quader bilden.

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6 Thoughts to “Google Earth und SketchUp

  1. Ja wirklich eindrücklich. Hab mak vor einiger Zeit das Original Sketchup getestet und war auch davon überrascht wie schnell man schon 3D Dinge machen kann.

  2. Wie wär’s als Aufgabe für die Schüler mit je eimem Gebäude der neuen Schule… is ein bisschen Fleißarbeit, aber käm bestimmt gut…

  3. Sehr schöne Aufgabe. Das müssten die Schüler aber privat machen: Ich habe nachgeschaut, für die Schule braucht man eine eigene Lizenz von Google SketchUp. Aber privat könnte man das schon tun.
    Es wäre allerdings urheberrechtlich problematisch, wenn man das Modell in Google Earth einbaute. Tatsächlich sind viele geschützte Bauwerke ebenfalls im Sketchup-Pool, der Reichstag etwa, und es stört sich niemand daran. Das Urheberecht ist in den USA (wo der Server steht) liberaler, vielleicht geht das da sogar.

    Heute habe ich das Programm übrigens meinen Sechstklässlern gezeigt und die Adresse in unser Wiki eingefügt.

  4. Ich habe mich mal ganz privat darin verspielt, ich kann’s ihnen ja mal schicken. Allerdings gibt’s vom Architekten schon ein wesentlich Detailierteres. Aber ich will ja keine Woche dran verschwenden…

  5. hallo lehrer, ich bin zwar an der hochschule, aber wir machen gerade ein projekt mit schuelern (www.ist-bochum.de), wo wir die umwelt dreidimensional in sketchup modellieren. Meines Erachtens uebrigens nicht nur etwas fuer informatiker, sondern auch fuer geografen und historiker. Wir haben mit http://www.zeitreise-ruhr.de eine plattform kreiiert, wo sowaohl die vergangenheit iwe die gegenwart und zukunftsvisionen per sketchup in google-earth positioniert werden koennen.

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