Elisabethanisches Essen

The Supersizers Go… Elizabethan. Das Konzept der Serie: Für jeweils eine Woche isst und kocht das Team wie in einer vergangenen Periode. Ich habe die erste Folge in England gesehen, da war es die Zeit des Zweiten Weltkriegs: Rationierung, Knappheit, Improvisation. In dieser Folge geht es um elisabethanisches Essen (also etwa aus der Shakespeare-Zeit). Natürlich das Essen der reichen Leute, nicht das der armen. Viel Fett, viel Fleisch, viel Zucker – und dennoch hatte das Team am Ende der Woche Gewicht verloren.

Beispiel für ein Festessen auf dem Land, für Königin und Gefolgschaft, nur mal der erste Gang:

Whole Pygge (roast suckling pig)
Boyled Beef
Deer-Shaped Loaf (a large deer’s head shaped pie with innards that bleed claret)
Goose with Sorrel Sauce
Grand Sallet
Manchet Bread
Claret

Könnte auch eine Facharbeit werden.

Eine Liste mit vielen weiteren Gerichten gibt’s auch und ein paar Fotos. Keine Rezepte, aber ein Link auf ein Kochbuch aus dem 17. Jahrhundert beim Projekt Gutenberg. Einen Ausschnitt aus der Episode gibt es bei Youtube, Zusammenfassungen der anderen Episoden bei der oben verlinkten Seite.

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2 Thoughts to “Elisabethanisches Essen

  1. Vielleicht verliert man immer erst mal Gewicht, wenn man seine Ernährung für eine Woche radikal umstellt. Ich könnte wetten, dass die Macher der Sendung das nicht beachtet haben. Das müsste man zuerst nachprüfen.
    Ansonsten sicher interessant, was die kulturellen Aspekte des ganzen angeht. :-)

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