Rollenspieler um die 40 (okay, 41)

Letztes Jahr auf dem Klassentreffen habe ich einen Schul- und Spielfreund wieder getroffen und von ihm erfahren, dass sich ein Teil der Spieler- und Con-Runde, zu der zu gehören auch ich einmal die Ehre und das Vergnügen hatte, sich jedes Jahr Anfang November noch einmal zum Spielen trifft.

Im November 2007 durfte ich mitmachen, dieses Jahr wieder. Schlafsack, Kartoffelchips, Gummizeugs, Schokolade, ganz wie früher. Das Spielen hat Spaß gemacht, ich bin allerdings permanent eingenickt. Peinlich. Aber nach zehn Uhr abends ist mir selten noch etwas anzufangen, und nach Schlafsacknacht sogar noch früher. Dazu zu viel Süßkram, zu wenig Bewegung und zu wenig frische Luft. Das Spielen erfordert außerdem Konzentration. Zugegeben: Die anderen Spieler und der Spielleiter, alle in meinem Alter, waren da wesentlich fitter. Wir spielten einen Abend und zwei volle Tage, jeweils so von elf Uhr morgens bis Mitternacht mit Unterbrechungen fürs Essen.

Wir haben wie letztes Jahr ein Horror-Rollenspiel gespielt, uns aber deutlich besser geschlagen als letztes Mal. Der Spielleiter ist gnadenlos; auch wenn wir noch so knapp an einem wichtigen Hinweis vorbeischrammen, gibt er das auch nicht durch das geringste Zucken zu bemerken. Ist natürlich gut so.

Ich fand’s schön, dass wir noch an diesen alten Spielen Spaß haben. Besonders gewürzt wurde es durch die zwei sechs- und neunjährigen Kinder, die ab und zu nach der Vätergeneration schauten. Wir wollen mal hoffen, dass die keinen Aufsatz kriegen zum Thema „Ferienerlebnis“ kriegen. Man muss den Lehrern sonst immer erklären, dass der Papa nicht wirklich Molotow-Cocktails nach den Dienern Satans wirft. „Wir wissen auch nicht, wo das Kind das nur immer aufschnappt.“

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2 Thoughts to “Rollenspieler um die 40 (okay, 41)

  1. Kann ich gut nachvollziehen. Wir spielen mit unserer Klasse auch oft solche Spiele ^^

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