Feedback-Idee

Könnte man nicht die gesamte Rückwand jedes Klassenzimmers durch einen Spiegel ersetzen? So wie in Tanz- oder Sportstudios?

(Oder würden zu selbstverliebte Lehrer dann gar nicht mehr auf Schüler achten?)

13 Antworten auf „Feedback-Idee“

  1. Ein sehr interessantes Experiment wäre dies. Wer sich schon einmal selbst gefilmt hat, wird wissen, wie sehr sich die Eigen- von der Fremdwahrnehmung unterscheidet. Das könnte sicher bei dem ein oder anderen zu einem Realitätsabgleich führen.

  2. Geile Idee, endlich kann ich jeden Schüler erwischen, der mit dem Handy unter dem Tisch spielt.

  3. Über das Filmen bin ich auf die Idee gekommen, Marco. Da ist ein Spiegel, wenn er den installiert wäre, doch viel praktischer. Unmittelbar, so als reality check.

    Nebeneffekt: Man sieht auch die Rückseite der Schüler. Die Schüler hätte gar nicht so viel davon, es sei denn, man würde vorne auch Spiegel anbringen. Ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation.

  4. “man würde vorne auch Spiegel anbringen. Ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation”

    Mir wird in der Unendlichkeit zwischen zwei Spiegeln ja immer schwindlig.

  5. Die Schüler würden es vermutlich (wie Tommdidomm) nicht als Feedback‑, sondern nur als Überwachungs-Gerät sehen.
    Da in unseren Computerräumen in den letzten Reihen zu viele ‘Späßchen’ getrieben wurden, z.B. fröhliches Tastentauschen, bis eine Tastatur nur aus “a” bestand, wurden hinten 2 verstellbare Wandspiegel ähnlich denen an unübersichtlichen Kreuzungen angedübelt. Offenbar hatten recht bald alle Klassen Spiegel-Verstell-Beauftragte… ein Macht-Spielchen, was die Schüler gewannen: Nach ein paar Monaten wurden die ständig verdrehten Spiegel stillschweigend wieder abgebaut.

  6. Warum nicht andersrum, die Spiegel hinter den Lehrer, also um die Tafel drum herum? Dann kriegen die Schüler mal nicht nur vom Lehrer Feedback.

  7. Oder an die Decke, dann können die Schüler sich mit Spuckepapier abschießen…virtuell?

  8. Tatsächlich meinte ich das hauptsächlich als Korrektiv für die Lehrer, also mich, um mich mal im Unterricht von außen sehen zu können. Zwischendurch.

  9. Hm, da habe ich ja manchmal die Idee, den Schülern quasi zu erlauben, mich in, nach ihrer Meinung, typischen Unterrichtssituationen zu fotografieren – unter dem Vorbehalt, dass sie die Fotos nur an mich aushändigen dürfen.
    Ansonsten würde ich dir ja raten, einen Kollegen zur Hospitation mitzunehmen, damit die “reflektiert” werden kann.
    Oder film dich ;)

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