Mein Mediencenter, mit und ohne Raspberry Pi

Es kommt immer wieder mal vor, dass ich Filme, die ich nur als Datei auf meinem Computer habe, auf dem Fernseher ansehen möchte. Zum Beispiel lade ich mir gerne Beiträge des öffentlich-rechtlichen Fernsehens aus deren Mediatheken herunter (Tatortreiniger, Gernstl), entweder weil ich sie verpasst habe oder weil ich sie so in besserer Qualität erhalte als mit meinem alten Festplattenrekorder. Das Herunterladen ist zwar eigentlich nicht vorgesehen, aber mit Hilfsprogrammen geht das trotzdem.

Wenn ich die Filmdateien auf den Fernsehschirm kriegen möchte, habe ich mehrere Möglichkeiten:

1. PC am Fernseher

Ich verbinde meinen Computer mit dem Fernseher. Der Computer, ein Laptop, hat unter anderem einen HDMI-Ausgang, und der Fernseher hat eine Reihe von HDMI-Eingängen. Ein HDMI-Kabel überträgt digital, also verlustfrei, Bild und Ton gleichzeitig.
Das geht sehr gut und mit allen möglichen Formaten, aber es ist lästig, den Laptop jedesmal zum Fernseher tragen zu müssen.

2. USB-Stick am Fernseher

Ich kopiere die Filmdatei auf einen USB-Stick oder eine USB-Festplatte und stecke diesen in den Fernseher, denn moderne Fernseher haben auch einen USB-Eingang. In diesem Fall übersetzt der Computer im Fernseher die Filmdatei in einen Film und zeigt diesen. Allerdings ist der Fernseher-Computer und die Software darauf nicht sehr gut, so dass er viele Filmdateien (wenn sie von einem Standard-mp4-Format abweichen) gar nicht erst in Film umformen kann.

3. Der Router als Medienserver, Übertragung durch WLAN

Ich kopiere die Filmdatei auf eine USB-Festplatte, die an meinem WLAN-Router hängt. Diesen Router kann man, wie viele andere auch, als Medienserver nutzen. Dabei stellte der Router-Medienserver Mediendateien, also etwa Musik und Filme, allen anderen Geräten im lokalen Netzwerk zur Verfügung, die solch einen Dienst nutzen können. Mein Fernseher ist so ein Gerät. (Das WLAN-Radio in der Küche auch, ebenso wie mein Tablet oder mein Laptop.) Der Fernseher ist übrigens an das WLAN angeschlossen, das Modell bringt diese Funktionalität zwar noch nicht mit, das lässt sich mit einem USB-WLAN-Stick aber nachrüsten.
Ein Vorteil eines solchen Medienservers ist unter anderem, dass die Datei sozusagen in Häppchen übertragen wird. Man muss also nicht darauf warten, bis der ganze 1 Gigabyte große Film auf dem Fernseher oder dem Tablet angekommen ist, wie es bei einem eingebundenen Netzlaufwerk wäre, sondern kann gleich zu gucken beginnen.
Der Nachteil ist, dass hier wieder wie bei 2. der Fernseher für die Entschlüsselung der Mediendatei zuständig ist. Der Router kann andere Formate als mp4 zwar an den Fernseher streamen, aber der schwachbrüstige Fernseher kann sie nicht alle übersetzen. Außerdem setzt der Fernseher auch bei bekannten Formaten gelegentlich aus. Möglicherweise ist mein WLAN nicht stark genug.

Zwischenschritt: Ich verstärke also mein WLAN durch einen Repeater. Allerdings darf das durch den Repeater aufgebaute WLAN nicht den gleichen Namen tragen wie das alte WLAN, weil das den Fernseher durcheinanderbringt. Also erhält das Repeater-WLAN einen anderen, eindeutigen Namen, und der Fernseher ist mit diesem verbunden, und der Repeater mit dem alten WLAN.

4. Der PC als Medienserver, Übertragung durch WLAN

Ich kann meinen Windows-Rechner selber als Medienserver nutzen, bräuchte also den Router gar nicht, um Medien an den Fernseher zu schicken. Allerdings ist der Router permanent angeschaltet und der Windows-Rechner nicht. Ansonsten ist fast alles wie bei 3.

Fußnote: Ich kann mit dem Tablet den Router-Medienserver steuern und die Bilder an den Fernseher schicken. Oder die Dateien auf dem Tablet an den Fernseher schicken, oder an alle anderen vergleichbaren Geräte, also zum Beispiel das Küchenradio oder den Computer.

5. Steuerung von Chromecast-Stick durch Chrome-Browser, WLAN

Im Fernseher ist auch noch Platz für einen Chromecast-Stick. Das ist ein kleiner Stick, der in einen freien HDMI-Steckplatz des Fernsehers gesteckt und mit dem WLAN verbunden wird. Dann kann man fast alles, was in einem Chrome-Browser gezeigt werden kann – Webseiten, aber auch Videodateien, weil ein Browser auch ein Abspielgerät für viele Formate ist – an den Fernseher übertragen. Der Nachteil: Das WLAN muss wie in allen Fällen gut genug sein, um auch HD-Filme übertragen zu können, und die gelegentlich bei Maxdome geliehenen Filme können nicht übertragen werden. das würde nur funktionieren, wenn ich ein Maxdome-Abonnement hätte. Wenn ich einen Film bei Maxdome ausleihe, muss ich also auf a) zurückgreifen.

Fußnote: Der Fernseher hat eine eingebaute Maxdome-App. Aber da stottert das Bild sehr bald. Schwaches WLAN und schwacher Fernseher-Computer?

Ergänzung: Unter dem Fernseher steht ein DVD-Festplattenrekorder älterer Bauart. Der hat keinen HDMI-Ausgang, so dass er über analoge Cinch-Cabel mit dem entsprechenden Eingang des Fernsehers verbunden ist. Wenn ich DVDs anschauen möchte, nutze ich diesen.

6. Raspberry Pi am Fernseher (mit WLAN oder lokalen Dateien)

Ich lege mir einen Raspberry Pi zu. Das ist ein sehr kleiner Computer, nicht sehr leistungsfähigkeit, aber billig und eben klein. (Siehe Anhang.) Ich verbinde seinen HDMI-Ausgang mit einem freien HDMI-Eingang des Fernsehers. Damit werden ja Bild und Ton übertragen. Ich könnte den Raspberry per USB-Kabel an den Fernseher anschließen, damit er dadurch mit Strom versorgt wird, aber da ich möchte, dass er auch dann an ist, wenn der Fernseher aus ist, erhält er doch seine eigene Stromversorgung über ein Netzkabel. Auf dem Raspberry ist als Betriebssystem ein Linux, das speziell für den Einsatz als Medienserver entwickelt worden ist. Die Fernsteuerung des Fernsehers ist völlig ausreichend, um dieses Linux zu bedienen. (Das HDMI-Kabel sorgt nämlich dafür, dass die Signale, die der Fernseher von der Fernsteuerung empfängt, automatisch an den Raspberry weitergeleitet werden. Das ist aber nicht bei allen HDMI-Kabeln so, bei den billigen klappt das oft nicht.)
Am Raspberry steckt ein USB-Stick mit Filmdateien, die kann der Raspberry abspielen und als Monitor dazu den Fernseher benutzen. So kann ich auch die exotischeren Dateiformate abspielen.
Ich kann aber Filme nicht nur vom USB-Stick aus anschauen, sondern mir mit dem Raspberry Filme von einem Medienserver (dem Router, oder dem Computer) schicken lassen und sie wiedergeben. Oder ich kann den Raspberry selber zu einem Medienserver machen.
Es ist sehr komfortabel, den Fernseher anzuschalten, mit der Fernsteuerung den Raspberry auszuwählen sich dort Filme auszusuchen. Nachteile: Das Übertragen vom Medienserver-Router erfordert bei HD-Filmen ein starkes WLAN, geht also bei mir nicht gut, deswegen der USB-Stick. Mit einem FTP-Programm schicke ich neue Dateien darauf. (Wie ich eine externe Festplatte an den Raspberry anschließe, habe ich noch nicht herausgefunden, ich habe aber nur welche ohne eigene Stromversorgung, und die kann der Raspberry nicht mitversorgen.)

Fußnote: Auch der Raspberry wird mit dem Repeater-WLAN verbunden. Auch hier muss es, wie oben erwähnt, anders heißen als das Router-WLAN. Außerdem muss ich beim Eingeben des Passwortes aufpassen: Das Linux, das ich verwende hat eine rein grafische Benutzeroberfläche, eine Tastatur ist üblicherweise nicht angeschlossen. Wenn ich doch eine anstecke, um mein WLAN-Passwort einmal komfortabel einzugeben, merke ich am nicht funktionierenden Passwort, dass wohl ein amerikanisches Tastaturlayout eingestellt ist.

Ergänzung: Der Raspberry hat nicht nur einen HDMI-, sondern auch einen zusätzlichen Audioausgang, 3,5mm-Miniklinke. Den verbinde ich mit der Stereoanlage. Der Raspberry kann auch als Empfänger für iTunes-Signale dienen, so dass von jedem iTunes im lokalen Netz aus die Dateien abgespielt und an die Stereoanlage geschickt werden können. Allerdings ist die Tonqualität nicht besonders gut und reicht mir für Musik nicht aus. Also besorge ich mir ein kleines Gerät, dass vom HDMI-Signal aus das Audiosignal splittet und auf einen Miniklinke-Ausgang legt. Das eigentliche HDMI-Signal mit Bild und Ton geht weiter an den Fernseher, aber zusätzlich hängt die Stereoanlage am kleinen Audioausgang. Jetzt kann ich wieder mit iTunes die Stereoanlage steuern. Allerdings geht jetzt automatisch erst mal der Fernseher an, wenn ich das mache.

Anhang: Der Raspberry.

Ein neuer, blanker Raspberry kostet um die 30 Euro, es gibt in auch in Sets mit verschieden viel Zusatzmaterial, die kosten dann etwa 60 Euro, je nachdem. Zusatzmaterial, das man braucht:

  1. Ein kleines Plastikgehäuse für den Raspberry, durchsichtig oder nicht; alternativ selbst gebastelt
  2. ein HDMI-Kabel (sollte „CEC“ beim Kauf draufstehen – für die Fernsteuerung)
  3. für die Stromversorgung ein Kabel mit diesem kleinen Handy-Ministecker (Micro-USB) am einen und USB+Netzteiladapter am anderen Ende
  4. ein WLAN-Adapter: steckt man in einen freien USB-Platz
  5. eine Speicherkarte, je nach Raspberry-Modell eine herkömmliche oder eine MicroSD-Karte, mindestens 8 GB groß, und vor allem „Class 10“, also sehr schnell.

Der Raspberry ist ein Computer mit einem HDMI-Ausgang (Bild und Ton digital, für moderne Fernseher und Monitore und neuere Beamer), einem Miniklinken-Audioausgang mit schlechter Qualität, einer Anzahl von USB-Steckplätzen, einem Ethernet-Eingang, und Platz für eine SD- oder MicroSD-Karte. (Außerdem gibt es wie beim Arduino freie Kontakte, an die man Sensoren oder Elektromotoren anschließen kann, wenn man sich eine kleine Maschine bauen möchte.) Was der Raspberry nicht hat: eine Festplatte. Und wer mit Maus oder Tastatur arbeiten möchte, muss die an einen freien USB-Platz anstecken – mein kleiner USB-Empfänger für drahtlose Maus und Tastatur funktioniert problemlos.

raspberry_beschriftet

Mein Raspberry ist das Modell B+. (Inzwischen gibt es auch schon ein neueres Modell, auf dem auch Windows 10 laufen soll.) Das hat 4 USB-Plätze und benutzt eine MicroSD-Karte. Auf der Karte ist das Betriebssystem, wenn man also mehrere Betriebssysteme ausprobieren möchte, kann man auf jede Karte eines speichern und muss dann nur die Karte austauschen. Das ist so, als würde man beim Rechner die gesamte Festplatte tauschen, geht aber natürlich viel einfacher. Weil mir das immer noch zu umständlich ist, habe ich eine 16 GB große Karte, auf der ich gleich drei verschiedene Betriebssysteme parallel installiert habe. Das geht so (Anleitung hier):

  1. Man lädt mit seinem Rechner das NOOBS-Pkaet herunter. Das ist eine zip-Datei.
  2. Die Datei entpackt man und kopiert deren Inhalt einfach auf die SD-Karte. (Eventuell hat man die Karte vorher sauber mit einem eigenen Programm formatiert.)
  3. Das war’s. Die Karte steckt man in den Raspberry Pi.
  4. Den Raspberry verbindet man mit Maus, Tastatur und Monitor und, wichtig, dem LAN (also mit Ethernet-Kabel). Nur wenn der Raspberry im Internet ist, zeigt NOOBS all seine Möglichkeiten.
  5. Dann schaltet man den Raspberry an. Es erscheint das NOOBS-Menü mit allen Betriebssystemen, die man installieren kann (wenn man offline ist, sind das nur ganz wenige, sonst mehr). Da wählt man dann eines oder mehrere aus. Ich habe mich entschieden für:
    • Raspbian: Das ist ein debianbasiertes Linux. Da kann man dann zum Beispiel BlueJ installieren, oder sonst arbeiten wie mit einem herkömmlichen Linux.
    • RaspBMC: Das ist ein Linux, das für den Einsatz am Fernseher und als Medienserver gedacht ist. Es gibt keine Kommandozeile, alles wird mit der TV-Fernsteuerung eingegeben.
    • Raspbian Boot to Scratch: Ein modifiziertes Raspbian, das nach dem Start sofort das Programm Scratch anzeigt. Das wird im Informatikunterricht viel verwendet, mit der Maus kann man sich Programme zusammenklicken. Damit könnte ich jetzt auch steuern

Völlig komfortabel ist dieser Bootloader nicht: Ich kann ihn nicht mit der Fernsteuerung steuern, muss also jedesmal, wenn ich mit einem anderen Betriebssystem als dem letzten starten möchte (den das merkt er sich glücklicherweise), eine Tastatur anstecken. Aber für die meisten Betriebssystemne brauche ich das ohnehin.

Wenn ich Dateien auf den Raspberry beziehungsweise den angesteckten USB-Stick bringen möchte, mache ich das mit FTP. Wenn ich am Linux-System irgendetwas ändern möchte, mache ich das mit SSH-Zugang mit dem Program PuTTY. (Benutzername: pi, Passwort: raspberry.)

Leider kann ich mich den Linux-Systemen kein Maxdome sehen. Und mit RaspBMC kann ich tatsächlich nur Mediendateien wiedergeben, es gibt keine Webbrowser und kein Email-Programm. (Es gibt aber Plugins, um einfach auf Filme der Mediatheken oder von Youtube und so weiter zuzugreifen.)

Fazit: Am einfachsten könnte ich Filme anschauen, wenn ich sie auf einen Stick kopiere und den in Fernseher stecke. Aber wer will sich schon von einem Fernseher abhängig machen und auf bestimmte Formate reduzieren lassen, wenn man auch herumspielen kann? Am befriedigsten ist das Verwenden von RaspMBC. Das hat allerdings keinen Webbrowser, und wenn ich auf den Medienserver zurückgreifen will, muss mein WLAN besser werden. Und für Leihvideos aus dem Web habe ich noch gar keine komfortable Lösung.

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13 Thoughts to “Mein Mediencenter, mit und ohne Raspberry Pi

  1. Hallo.

    Sehr schönes Thema.

    Vielleicht interessiert dich mein kleines Setup: Auch ich hatte einen Pi als Medienplayer. Den habe ich aber so gut wie nie genutzt. Und die vielen Kabel hinter dem Fernseher störten mich dann irgendwann und das Teil landete im Schrank und wartet auf eine gute Idee.

    Ich lade mir alles, was mich am TV-Programm interessiert bei http://www.onlinetvrecorder.com/ herunter. Ohne Werbung. In HD. In verschiedenen Formaten. Für wenig Geld. Alle Programme. Legal. Diese Dateien kommen auf den Stick und der Stick kommt an den TV. Meistens für meine Frau :)

    Netflix schaue ich über das Handy mit Chromecast. Funktioniert vollkommen problemlos.

    Ich schaue recht wenig fern. Deshalb ist dieses Setup vielleicht nicht das beste. ABER: Wir haben Kinder. Und man sollte das Ganze nicht zu komfortabel machen. Denn dann läuft die Kiste nur noch, weil IMMER etwas interessantes für die Kinder kommt.

    Vielleicht gebe ich dem Pi ja noch eine Chance.

  2. IVO, Online TV Recorder ist nicht zwangsläufig legal. Insbesondere, wenn man vergangene, nicht aufgenommene Sendungen anschauen möchte, begibt man sich in eine ungeklärte Grauzone.

  3. Den Online-TV-Recorder probiere ich mal aus. Ich mache ja eigentlich noch gar nichts mit Netflix, Amazon, und nur sehr selten mal Maxdome. Ich schaue zu wenig interessiert fern.

    Praktisch ist der Raspberry wegen der Stereoanlage. Bislang lief die über ein kleines Appledingens, so mit WLAN>Audio, das hat sicher auch nicht viel weniger Strom gebraucht als der Pi.

  4. Ich kann ein Synology-Nas empfehlen. Meine komplette CD und Filmesammlung ist da inzwischen drauf. Raspberry war mir zuviel Bastelei und meine Fritzbox war mir nicht schnell genug. Momentan bin ich sehr zufrieden mit dem Nas. Habe den Fernseher aber auch per Kabel Netzwerk. Zugriff auf meine CD Sammlung habe ich über gute Synology Apps über mein Handy oder über einen Wlan-Lautsprecher von Sony…
    Was momentan nicht so gut klappt ist das Freigeben und somit der Download größerer Dateien übers Web. Da ist meine Upload Geschwindigkeit zu langsam. Aber Herr Söder arbeitet ja mit Hochdruck an einem bayernweiten Breitbandausbau ;-)

  5. Schöne große Zusammenfassung. Habe selbst lange Zeit über Raspberry Pi gearbeitet, allerdings mit Openelec. Der war der Mediaplayer für die Synology-NAS u.a., die ich aber nicht im Wohnzimmer haben wollte wegen der Lautstärke.
    Mittlerweile bin ich auf das Fire TV umgestiegen, weil ich seit Jahren einen Amazon Prime Account habe, der ja nun mit dem VideoStreaming daher kommt. Sehr praktisch.
    Auf dem FireTV kann man Kodi (=XBMC) installieren, so dass sich der Raspberry erledigt hat. Den habe ich einem Schüler geschenkt, der jetzt eine Kamera dranhängt und Sonnenaufgänge fotografieren oder filmen will.
    Kodi greift auf die NAS zu. Die (Wlan)Geschwindigkeit mit Kodi und FireTV ist super. Router ist eine Fritzbox 7390. Allerdings bin ich auch kein mkv-Freak, der hyperauflösend schauen muss.
    OnlineTV Recorder habe ich auch ausprobiert, vor allem bei Theateraufführungen, die nachts gern auf ZDF NEO oder so laufen. Aufheben tu ich die natürlich nicht, NIE. Umgotteswillen.

    Bei Musik baue ich aber mittlerweile auch auf SONOS in Wohnzimmer und Schlafzimmer. Beim Kochen dann manchmal mit Bluetooth Lautsprecher über iPhone.

  6. Marco: Der Trick ist der, dass die dich als Premium-Mitglied *alles* auf *jedem Sender* aufnehmen lassen. Damit ist dann nichts mehr nachträglich heruntergeladen, da du ja alles schon vorher zum Aufnehmen gekennzeichnet hast.

    Außerdem steht im Impressum eine Briefkasten-Firmen-Adresse auf den Seychellen. Das *muss* legal sein.

  7. @IVO: Die Seychellen? Das klingt auf jeden Fall nach einer soliden Geschäftsbasis. Vermutlich führen die auch einen Teil ihrer Einnahmen an die Inhalteanbieter ab. *räusper*

  8. Auf heise habe ich neulich auch ein bisschen was über das Gerät gelesen und habe auch daran gedacht, es mir zu kaufen. Wobei es, wie so oft, gerade an der nötigen Freizeit hapert. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man auf Basis dieses Rechners ein P-Seminar veranstalten könnte. Wobei mir allerdings noch kein vernünftiges Thema eingefallen ist.

  9. Ich bin den ganzen Formate-Hick-Hack leid. Ich habe einem MacMini an den Fernseher gehängt. Der spielt alles und ist leicht bedienbar.

  10. @Herr Grässl: Vielleicht irgendwas mit Hausautomation? Ein Freund von mir nutzt den Pi mit Funkstick als FHEM-Server zur Steuerung verschiedener Module für Heizung, Fenster, Licht.

  11. Zusammenfassung: Kabel ist besser als WLAN. Ich muss mal schauen, ob mein Laptop an der gleiuchen Position eine bessere Verbindung hat, wenn nein, dann kommt noch dazu, dass der TV-Rechner (Raspberry, Nas, MacMini, FireTV) mehr Leistung braucht.

    Kodi als Benutzeroberfläche gefällt mir gut, die würde ich gern behalten.

    Herr Gräßl, schön von Ihnen zu hören. Hier, auf Twitter und beim ILTB.

    Fazit: Irgendwann muss ich das mit den amerikanischen Fernsehserien ausprobieren. Aber ich habe ja noch Unmengen ungesehener Filme auf DVD aus der Zeit, als ich noch (englisches) Kabelfernsehen hatte. Zum Feierabend fehlt mir die Konzentration, und nachmittags fehlen mir die Mitschauer. Ich hoffe ja, dass wenigstens zum 50-Jahre-Jubiläum von „The Sound of Music“ eine kleine lokale Englischlehrerfortbildung drin ist.

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