Lange Nacht des GRG

Ein Kollege spielt mit dem Gedanken einer langen Nacht des GRG (so heißt meine Schule). Das soll ein Abend mit Vorträgen sein von Lehrern – und vielleicht auch Schülern – zu außerunterrichtlichen Themen. Außen- und Innenwirkung, Potentiale zeigen, schöne Idee. Ich weiß nur nicht, was ich anbieten soll. Es müsste etwas sein, dass zumindest nicht gar zu viele abschreckt. Meine Ideen bisher:

  1. Amerikanische Hörspiele der 1930er bis 1950er Jahre?
  2. Marvel und DC: Der Unterschied
  3. Songs of the Great Depression? Ich habe da eine tolle CD-Sammlung mit ausführlichem Booklet
  4. Die Evolution der Kooperation (keine so große Lust, aber das habe ich mal als Referat bei einem Abendessen gehabt, bei dem jeder Gast einen Kurzvortrag über irgendein solches Thema halten musste; Gastgeber war ich selber)
  5. Pen&Paper-Rollenspiele für Einsteiger
  6. Das amerikanische Musical: von The Jazz Singer bis Singing in the Rain (Problem: dazu müsste ich viel Filmmaterial zeigen, und dafür ist so ein Vortrag zu kurz)
  7. Nachtrag: Pulp Fiction – populäre Helden der 1920er und 1930er Jahre. Doc Savage. The Shadow. 100 Jahre scientifiction.
  8. Nachtrag: Irgendwas aus der Informatik geht natürlich auch, Verschlüsselungsverfahren, brauch ich nur meine Folien vom letzten Tag der Informatiklehrer rauskramen.

13 Antworten auf „Lange Nacht des GRG

  1. Also wenn ich einer deiner Schüler wäre, würde mich entweder “Marvel vs. DC” oder “Pen & Paper-Rollenspiele für Einsteiger” interessieren .
    Wobei ich vermuten würde, dass Schüler mehr Marvel vs. DC ein Begriff ist, wie Pen & Paper.

  2. Ich bin dankbar für den Hinweis auf Dokument zur ‘Great Depression’.
    Steht zu befürchten, dass es eher ein Hinweis darauf ist, dass es nichts für Schüler ist.
    Aber was weiß ich über heutige Schüler in Bayern.

  3. Gefangenendilemma & Co ist schon gut, aber komm: Mach’ Pen & Paper RPGs – da müssen die heutzutage doch ein bisschen draufgestoßen werden, von selbst finden die nur League of Legends und den ganzen anderen Computerkram. Wenn du vielleicht ein paar dazu bringst, mal einen Abend D&D zu spielen (oder DSA oder was man da heutzutage so macht), dann hast du schon viel erreicht! ;-)

  4. Rollenspiele scheinen ein Favorit zu sein. Mh, im Moment fällt mir zu Marvel vs DC mehr ein, und das gibt auch optisch leichter etwas her.
    Morgen spiele ich übrigens mit vier Freiwilligen aus dem thematisch passenden W‑Seminar eine ganze kurze doppelstundenlange Runde Call of Cthulhu, mit mir als Spielleiter. Bericht folgt dann.

  5. Mit Marvel vs DC hast du natürlich auch was für die Nerd-Credibility getan. Würde mich auch mal interessieren. Ist das so ein Glaubenskrieg wie Emacs vs vi? (Habe quasi null Ahnung; meine ersten selbstgekauften Comics waren erst mit 18 Frank Millers “The Dark Knight Returns” und “Watchmen”. Danach habe ich effektiv auch wieder aufgehört Comics zu lesen, leider. Wenn man nicht als Kind anfängt…)

  6. Bin leider auch nie exzessiver Comicleser gewesen. Außer Micky Maus, Lustige Taschenbücher, Asterix und Obelix, Tim und Struppi, MAD und ein wenig Freak Brothers (U‑Comix) war da nix. Bin direkt zu Hesse übergegangen ;).
    Naja, erst mit 45 habe ich mal aus Interesse “The Walking Dead” gelesen, nachdem ich alle Staffeln gesehen habe. Jetzt würde mich “Jessica Jones” interessieren, nach der ersten Staffel. Ich scheine also über das Fernsehen jetzt dazu zu kommen – auch Batman hat mir erst als Film gefallen.
    Es würde mich auch wundern, wenn der Begriff “Marvel” bei meinen Schülern irgendwie zum aktiven Wissen dazugehören würde. Aber ich teste es morgen mal.

    Und oh: Jessica Jones als Comic gibts im Kindle-Shop für lau, also der erste Band, wenn ich es grad recht sehe. Den schaue ich mir auch mal an.

  7. Marvel sagt den SuS sicher etwas, aber nur über das MCU – Marvel Cinematic Universe. Die Comics kennen sie nicht.

    >Ist das so ein Glaubenskrieg wie Emacs vs vi?
    Keine Glaubenssache: DC hat sich vom Golden Age bis ins Silver Age durchgewurschtelt, und Marvel hatte eine große Zäsur dazwischen – um in den jungen 1960ern das Silver Age erst richtig zu begründen. Dass in den 1960er und 1970er Jahren Marvel besser war: muss man nicht diskutieren. Ist so! Seit Mitte der 1980er verschwimmen die Unterschiede, in den 90ern war DC sicher innovativer. Aber der Grundstock sind die ersten zwanzig Jahre, und die zählen.

    Nicht umsonst geht die Marvel University – http://marveluniversity.blogspot.de/ – alle Marvel-Hefte bis zum Ende der 1970er akribisch durch und hört dann (wohl) auf. Unbedingt vorne anfangen.

  8. 2, (5), 7 sind für jeden interessant, finde ich.

    8 ist etwas trocken, aber halt sehr aktuell, und dadurch schon interessant denke ich.

    Bei 1, 3, 4, 6 sind die Kollegen interessiert, die Schüler gelangweilt.

    Ich persönlich fände vermutlich die 7 am interessantesten. Würde dennoch zu 2 oder 5 raten.

  9. Unbedingt Marvel und Dc!
    Ich gehe selber auf diese Schule und würde mich sehr freuen mehr darüber zu erfahren, besonders weil ich mich eben nicht mit den Comics sondern nur mit den Filmen auskenne.

    Deshalb wäre es sehr schön mehr über dieses Thema auf der langen Nacht des GRG zu erfahren!

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