Iron Man

Tales of Suspense #39 (March 1963), cover art by Jack Kirby & Don Heck (Quelle: Wikipedia) Im Kino gewesen, Iron Man gesehen. Ich hatte es ja schon vorher gehört und gar nicht glauben wollen: Der Film ist nicht schlecht. (Immer vorausgesetzt, man hat nichts gegen Superheldenfilme.) Dabei ist Iron Man einer der Superhelden, die ich am wenigsten mag oder verstehe, auch wenn ich mehr Hefte davon gelesen habe, als man denken möchte. Und davon ein Film? Aber er hat mir fast durchgehend gefallen – Jeff Bridges toll, Robert Downey jr. toll. Lediglich der obligatorische Schlusskampf – großer Eisenmensch gegen kleiner … Continue reading „Iron Man“

Comics zum Herunterladen

Also gut, wir sagen nicht Comics dazu, sondern Graphic Novels. Hier sind Lektürevorschläge: Links zu 17 ausgesuchten graphic novels zum Herunterladen. Besonders zu empfehlen: Das jeweils erste Heft von The Sandman, den ich hier schon oft genug empfohlen habe, von Fables und von Y: The Last Man. Als pdf herunterzuladen, in bildschirmgenmäßer Auflösung. Vorn dran eine Aufkleber: Mature Material, bitte erst ab 18 Jahren lesen. Ich denke, ab der 11. Klasse kann man die Hefte unseren Schülern zumuten. Vielleicht schaffe ich es ja jetzt doch mal, eine Comicsequenz zu machen. Jetzt habe ich jedenfalls Material, das die Schüler lesen können. … Continue reading „Comics zum Herunterladen“

Superdickery

Nach dem zweiten Weltkrieg ging es den Comics in den USA schlecht. Marlon Brando zog eine Lederjacke an, Bill Haley sang den Rock ’n Roll, und so wie heute die Computerspiele schuld am schlechten Zustand der Jugend sind, so waren es in den 50er Jahren die Comics. Sie führten zu Gewalt und Perversion. Wertham schrieb sein berüchtiges Buch Seduction of the Innocent, in dem er auf die tatsächlich vorhandene brutale Gewalt in manchen Comics hinwies, auf die Auswirkungen, die Superheldinnen in engen Trikots auf Heranwachsende haben, und auf die geheimen Botschaften in den einzelnen Bildern – wenn man manche Bildausschnitte … Continue reading „Superdickery“

Im Papierweb (mit vielen Märchen)

Heute geht es darum, wie ich mich in den letzten Monaten im Papierweb von einem Buch zum anderen habe führen lassen, und wo ich dadurch überall hingekommen bin. Das Ergebnis ist vielleicht nicht für jeden interessant, ich will es aber doch für mich festhalten. Ich fange einfach mal bei der Fables-Reihe von Bill Willingham an: Eine große Zahl an Gestalten aus Märchen, Sagen und Legenden hat sich aus ihrem Heimatland in unsere Welt geflüchtet und lebt unerkannt in New York. (Diejenigen, die sich nicht unaufällig unter Menschen bewegen können – die drei Schweinchen etwa oder Papa und Mama Bär, Baloo … Continue reading „Im Papierweb (mit vielen Märchen)“

Spider-Man 3

Der erste Film hatte mir richtig gut gefallen. Und das war alles so unerwartet. Ich lese Marvel-Comics, allen voran Spider-Man, seit ich zwölf bin, wenn auch mit langen Unterbrechungen. Vor allem in Deutschland war das immer ein Underdog-Zustand: Superman-Leser wurden vielleicht belächelt, aber man kannte ihn wenigstens. Spider-Man war Groschenheft und erfolglos. An einen großen Marvel-Film war damals nicht zu denken. Aber nach den X-Men kam Spider-Man und war erfolgreich bei Kritikern und Publikum – für mich war das wie aus einer anderen Welt. Als der zweite Spider-Man-Film kam, gefiel er mir ebenfalls sehr gut. Die Ausschnitte, die ich vom … Continue reading „Spider-Man 3“

Neil Gaiman, The Sandman

School Matters schreibt über FORA.tv („so etwas wie YouTube auf intellektuell“) und verweist auf eine Videoaufzeichnung mit Neil Gaiman: An Evening’s Entertainment with Neil Gaiman celebrating Fragile Things: Short Fictions and Wonders. Tolle Sache, sowohl FORA.tv als auch Neil Gaiman. Ich lese im Moment wieder die Sandman-Reihe (von Gaiman), in der Hoffnung, doch einmal einen Band in der Schule verwenden zu können. The Sandman erschien in 75 Heften von 1989 bis 1996. Gesammelt wurden die Hefte in zehn Bänden (also doch ein Amazon-Link, etwa 15 Euro pro Band). The Sandman ist eine tolle Serie: Alles geschrieben von Gaiman, wechselnde Zeichner, … Continue reading „Neil Gaiman, The Sandman“

Nachschlagewerke, die ich von A-Z gelesen habe

Zu den sechs kuriosen Dingen über mich als Nachtrag meine kleine Liste der Nachschlagewerke, die ich von A-Z gelesen habe. In keiner besonderen Reihenfolge: The Penguin Dictionary of Modern Humorous Quotations. Compiled by Fred Metcalf. (319pp) Very interesting… but stupid. A book of catchphrases from the world of entertainment. Compiled and introduced by Nigel Rees. (160pp) Frankensteins Gruselkabinett von A-Z. Carey Miller, Schneider-Buch. (128pp) Imaginary People. A Who’s Who of Modern Fictional Characters. David Pringle. (518pp) On the Air. The Encyclopedia of Old-Time Radio. John Dunning. (822pp) Oulipo Compendium. Edited by Harry Mathews & Alastair Brotchie. (333pp) The Oxford A … Continue reading „Nachschlagewerke, die ich von A-Z gelesen habe“

Comics digital

Neulich in der Post Dept.: Da sind Sammlungen von jeweils 40-50 Jahrgängen von Comic-Serien, komplett mit Werbung und allem drum und dran. Eingescannt als pdf-Datei. Vor allem über die Mad-Sammlung freue ich mich. Das erste erschien 1952, aus demselben Haus wie die berüchtigten EC-Hefte („Tales from the Crypt“ und so weiter). Ich hatte früher zwar nur ein Dutzend Hefte, aber die habe ich wieder und wieder gelesen und viel Englisch dadurch gelernt. Auch wenn der Wortschatz teilweise etwas merkwürdig war. Und Filmkenntnisse erwirbt man dabei sowieso. Leider sind die Mad-Scans qualitativ nicht so gut wie die Marvel-Scans. In der Post … Continue reading „Comics digital“

Ein Comic für Liebhaber: The Acme Novelty Library

The Acme Novelty Library. Bevor man das großformatige Hardcover überhaupt aufschlägt, bleibt man schon Stunden an der Banderole drumrum hängen: Die Schrift wird immer kleiner, der Text immer absurder. Und nach der Banderole kommt dann der… was ist das Gegenteil von Buchrücken? Der Buchbauch? Die Vorderseiten des Einbandes, in den Regel ungenutzter Platz, nicht mal ein Wort dafür gibt es, aber hier findet sich der Welt kleinstes Comic: Innen drin dann ein Sammelsurium kleingedruckter Anzeigen, wie sie für Comics typisch waren. „Win Prizes Or Cash!“, alles natürlich Parodien. Dazwischen immer wieder mal Bastelbögen, liebevoll detailliert. Den Hauptteil des Buches machen … Continue reading „Ein Comic für Liebhaber: The Acme Novelty Library“

Der Spirit als Film

Frank Miller will den Spirit verfilmen, dabei Regie und Drehbuch übernehmen, dieses Jahr noch sollen die Dreharbeiten beginnen. Heißt es. Dass Miller das können könnte, lässt seine und Robert Rodriguez‘ Arbeit bei Sin City vermuten. Bei einer Spirit-Verfilmung gibt es bei der Handlung eine Schwierigkeit: Die Geschichten sind alle nur 8 Seiten lang, Miller muss wohl viele Geschichten zusammenbasteln. Ich hoffe, es wird ein episodenhafter Film daraus. Er soll zwar nicht Sin City kopieren, aber noch schlimmer ist es, zu wenig Material zu einem Kinofilm auszuwalzen, wie man an misslungenen Verfilmungen von Fernsehserien sieht. Ansonsten erwarte ich: Prügeleien, betörende Frauen, … Continue reading „Der Spirit als Film“