Resolute Schüler und Schullektüren

Ein Fundstück aus meinem Referendariat, vom Seminarlehrer für Deutsch ausgeteilt, dem Herrn Bittig*:


(Die 12. Jahrgangsstufe hieß damals 8. Klasse. Und das ist eine Abschrift des Originals, das es hoffentlich gegeben hat. Bei Dokumenten aus Deutschlehrerhand weiß man ja nie, wer sie wirklich verfasst hat.)

Wilde Zeit, das. Da lagen Resolutionen in der Luft; heute hat man die gar nicht mehr. Ich fürchte, das liegt auch daran, dass wir Lehrer so aalglatt geworden sind, oder von mir aus: verständnisvoll, umsichtig, vertrauensfördernd, dass Resolutionen an uns abperlen würden. Oder sie sind nicht mehr nötig, weil sie entweder eh nichts bringen oder das gleiche Problem durch ein einfaches Gespräch auch geklärt werden kann.

Irgendwann traue ich mich noch, den “Bericht zum Streikaufruf an die Schüler des Gymnasiums Fürstenfeldbruck am 28.5.1968” zu veröffentlichen, vom damaligen stellvertretenden Schulleiter an die Landpolizei Fürstenfeldbruck geschickt, und in dem die Eriegnisse geschildert werden, “die zur Inanspruchnahme der Polizei führten.” Der letzte Absatz lautet: “Einige Schüler der oberen Klassen (diese hatten gerade eine Freistunde) diskutierten noch kurze Zeit mit den Aufwieglern, gingen aber bald zum Unterricht.” – Oder wir packen das auf die Schulhomepage, so als Fundstück aus der wilden Vergangenheit der Schule, die man ihr heute nicht mehr so ansieht.

*Laut Schulwebseite 2012 in die Freistellungsphase eingetreten, also die Vorpensionierung. War ganz okay, das Referendariat; jedenfalls habe ich mich gut verstanden mit dem Herrn Bittig, und auch manches gelernt. Ich habe noch die Protokolle von damals auf Festplatte, muss ich mir mal wieder anschauen.

Datenschutz an der Schule

Dürfen Sprechstunden-/Lehrerlisten auf die Schulhomepages? Eine Frage, viele Antworten. Ja, sie dürfen, laut den aktuellen Handreichungen für den Datenschutzbeauftragten an staatlichen bayerischen Schulen (pdf):

Personenbezogene Vertretungspläne oder Sprechstundenlisten können nach entsprechender datenschutzrechtlicher Freigabe durch den örtlich zuständigen Datenschutzbeauftragten auch ohne schriftliche Einwilligung der Betroffenen in einen passwortgeschützten Bereich eingestellt werden, wenn dieser nur der Schulleitung, den Lehrkräften der Schule, dem Verwaltungspersonal im Sekretariat, den Schülerinnen und Schülern der jeweiligen Schule und deren Erziehungsberechtigten zugänglich ist.

Für den passwortgeschützten Bereich gilt allerdings, dass “die Inhalte des geschützten Bereichs bei der Datenübertragung durch geeignete Verschlüsselung zu sichern (https)” sind. Das https-Protokoll dürften die wenigsten Schulen anbieten. Es gibt außerdem gewisse Anforderungen an das Passwort, die ich gar nicht erst nachgeschlagen habe.

Bei all dem sind außerdem:

die Vorgaben der Dienstvereinbarung über die Einführung und Anwendung des bayerischen Schulverwaltungsprogramms ASV (KMBek vom 2.8.2011, KWMBl S. 248, ber. S. 364 […])

zu beachten. In denen steht allerdings explizit (Unterstreichung im Original):

Im Vertretungsplan für den Aushang (nicht auf der Web-Seite der Schule) dürfen Lehrerkürzel, Lehrername enthalten sein sowie Stunde, Klasse und Raum des Vertretungseinsatzes bzw. Unterrichtsausfalls und Bemerkungen zur Vertretung

Also was jetzt, sind Vertretungsplänen auf der Web-Seite der Schule jetzt okay oder nicht?

– Neben den Handreichungen für Datenschutzbeauftragte gibt es noch die Erläuternden Hinweise für die Schulen zum Vollzug des Bayerischen Datenschutzgesetzes (2002). Die sehen das so:

Im Internet können Sprechstundenverzeichnisse, Anschriftenlisten des Elternbeirats und dgl. wegen der notwendigen Einwilligung der Betroffenen (vgl. auch Abschnitt e) keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Der Sinn derartiger Verzeichnisse im Internet ist daher auch aus diesem Grunde fraglich. Dies umso mehr, als Eltern die entsprechenden Informationen ohnehin durch unmittelbare Kommunikation mit der Schule erfahren.

Der letzte Satz riecht sehr nach Stufe 1 von Kathrin Passigs Standardsituationen der Technologiekritik (“Wer braucht denn das?”), ist ja auch schon von 2002. Scheint aber immer noch gültig zu sein, diese Erläuternden Hinweise gibt es unter

Schlagen die Hinweise jetzt die Handreichung oder umgekehrt?

Es gibt auch noch die Rechtlichen Hinweise zur Nutzung des Internets an öffentlichen Schulen (Stand: Apr. 2009) (pdf). Die verweisen auf Anlage 9 der Verordnung zur Durchführung des Art. 28 Abs. 2 des Bayerischen Datenschutzgesetzes:

Danach darf auf der Internetseite der Schule von der Schulleitung oder von Lehrkräften, die an der Schule eine Funktion mit Außenwirkung [Hervorhebungen im Original] wahrnehmen, lediglich der Name, Namensbestandteile, Vorname(n), Funktion, Amtsbezeichnung, Lehrbefähigung, dienstliche Anschrift, dienstliche Telefonnummer und die dienstliche E‑Mail-Adresse angegeben werden. Andere Daten dieser Personen (z.B. Fotos, Sprechzeiten), dürfen nur veröffentlicht werden, wenn die Betroffenen in die Veröffentlichung auf den Internetseiten der Schule wirksam eingewilligt haben (Ziffer 3.1 der Anlage 9). Daten von Lehrkräften (z. B. Sprechzeiten), die an der Schule keine Funktion mit Außenwirkung wahrnehmen, sowie von Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten und sonstigen Personen dürfen auf den Internetseiten der Schule nur veröffentlicht werden, wenn die Betroffenen wirksam eingewilligt haben.

Ganz deutlich geht es weiter:

Vertretungspläne dürfen nach dem o.g. ohne schriftliche Zustimmung aller betroffenen Lehrkräfte nicht auf den Internetseiten der Schule veröffentlicht werden. Da die Zustimmung in jedem Einzelfall eingeholt werden müsste und dies in der Praxis kaum realisierbar ist, ist aus Datenschutzgründen auf eine Veröffentlichung der Vertretungspläne auf der Internetseite der Schule zu verzichten. Indem lediglich der geänderte Zeitpunkt des Unterrichtsbeginns bzw. des Unterrichtsendes bzw. die Änderung des Unterrichtsfachs im Internet mitgeteilt wird, kann eine ausreichende Information auch in nicht-personenbezogener Weise erfolgen. In diesem Fall ist keine Zustimmung der betroffenen Lehrkräfte notwendig.

Nun ja. Das Unterrichtsministerium ändert ab und zu seine Meinung; wie die Rechtslage tatsächlich ist, bleibt dabei naturgemäß unklar. Möglicherweise gilt das auch für die STRIKTE Mahnung, JA KEIN Facebook mit Schülern zu verwenden, NIE NICHT! Vermutlich steckt hinter den uns übermittelten Großbuchstaben auch nur die Meinung des Unterrichtsministeriums. Vielleicht will man damit nur Moodle ankurbeln. Das ist zwar auch freiwillig, muss es aber nicht bleiben. Aus den Handreichungen:

Solange und soweit der Einsatz von Lernplattformen nicht aufgrund von Regelungen des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus (z. B. Lehrpläne oder KMBek) zum verpflichtenden Bestandteil des Unterrichts erklärt wird, ist die Angabe personenbezogener Daten für die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte in diesem Rahmen freiwillig.

Mit dem neuen Lehrplan kommt dann auch eine verhaltene Moodlepflicht, denke ich, soweit die Schule jeweils in der Lage ist, Schülern Zugänge zu Rechnern außerhalb des Unterrichts zu gewähren.

(Wobei ich es für eine gute Idee halte, Facebook in der Schule nicht zu nutzen. Das haben mir Eltern so auch schon gesagt. Manche Kinder haben kein Facebook-Konto und sollen auch keines haben. Da schadet jedes bisschen zusätzlicher Druck, und sei er auch noch so sanft.)

Was man an der Schule kopieren darf

Ingo hat schon ausführlich über die Broschüre geschrieben, die wir Lehrer in unseren Fächern gefunden haben und die uns daran erinnert, was wir kopieren dürfen und was nicht. Neues steht nicht wirklich drin, richtig klar formuliert ist es auch nicht.

Analogkopie: geringe Teile eines Werks (auch Schulbücher) oder kurze Werke ganz (aber nicht bei Schulmaterial); nur für abgeschlossene Gruppen wie etwa eine Klasse. Quellenangabe muss sein.

Digitalisierung von Schulbüchern und ähnlichem (zur Verteilung an Schüler, zum Einbau in Arbeitsblatt, zum Projiizieren mit dem Beamer): Nein.

Digitalisierung von anderen Texten (zur Verteilung an Schüler, zum Einbau in Arbeitsblatt, zum Projizieren mit dem Beamer): Auf einem Server bereitstellen darf ich 12% von längeren Werken, kurze ganz; bei Filmen maximal 5 Minuten – aber jeweils nur dann, wenn das Werk nicht schon von einem Schulbuchverlag digital angeboten wird; und nur wenn der Zugriff auf eine abgegrenzte Gruppe beschränkt ist, also meist eine Klasse (was notfalls durch einen effektiven Passwortschutz gewährleistet sein muss); und nur, wenn das für den Unterricht geschieht.

Für all diese Rechte zahlt der Staat Geld; es ist also nicht so, dass man das für Unterrichtszwecke einfach so darf. (Darüber hinaus fließt aus jeder Kopie natürlich auch Geld an die VG Wort.)

Was soll man also tun, wenn man in einem Schulbuch eine Grafik sieht und die gerne mit dem Beamer an die Wand werfen würde? Man muss wohl warten, bis die Verlage ihre Werke auch mal digital anbieten. Das gibt es erst sehr, sehr spärlich. Wenn das erst einmal so ist, wird man klären müssen, wie Lehrer das Material verwenden dürfen, also ob man das Material für alle auf einen Server packen darf oder nicht. Bis dahin, und für mich darüber hinaus: auf Schulbuchmaterial verzichten.

Reine Analogkopien ohne irgendetwas Digitales unter den Vorfahren benutze ich selten. Es kommt kaum vor, dass ich ein Buch quer über das Kopiergerät lege und einen Klassensatz Kopien davon mache. Dann scanne ich die Vorlage gleich ein und wandle sie in Text um. Meist kann ich aber schon in digitaler Textform an die Texte kommen, die ich möchte (weil ich sie sonst nämlich nicht möchte). Ich nutze also keine Kopien aus Unterrichtswerken oder anderen Büchern, sondern deren Inhalte.

Auch Bilder und Grafiken bewahre ich digital auf. Bilder aus Schulbüchern brauche ich kaum; ich finde genügend online. Ausnahme: Informatik in der Oberstufe, weil es da so einfach ist, gleich die Präsentationen auf der CD zum Buch zu nutzen. Da ist die Lizenzierung aber auch klar: ich bin der einzige, der das von mir gekaufte Material nutzt, schon mal, weil es pro Schule nur wenig Informatiklehrer gibt. Wie wird das sein, wenn es dann doch mal die Begleit-CD zum Englischband mit allen Grafiken gibt: Muss die dann jeder Lehrer selber kaufen?

Von einzelnen Arbeitsblättern mit Bildern und Zeilen zum Ausfüllen bin ich abgekommen. Sinnvoll sind dafür Arbeitshefte im Sprachenunterricht, aber die müssen die Schüler selber kaufen, so dass ich keinen Anlass habe, sie zu kopieren.

Krimses und Kramses:

– Gedichte, sofern unter 25 Seiten, darf man seinen Schülern digital anbieten, sagt die Broschüre als Beispiel, aber nicht, “wenn das Gedicht aus einem Unterrichtswerk stammt.” Das betrifft aber auch nur die Kopie am Kopiergerät und nicht die in einem Anschluss an einen illegalen Sacn daran erfolgte Texterkennung. Wenn jemand nachfragt, dann habe ich doch alles von Hand abgetippt.
Wenn ein Text, also auch das Gedicht, digital für die Schulnutzung angeboten wird, darf ich außerdem die “analoge Version [auch aus dem Nichtschulbuch] nicht einscannen”. Siehe oben.

– Am Rand wird darauf hingewiesen, dass bei manchen (also: vielen) Kopierern digital kopiert wird, also erst einmal eine Kopie auf einer internen Festplatte gespeichert wird, von der aus die Ausgabe erfolgt. Diese Kopien müssen gelöscht werden. Uh, wer kümmert sich eigentlich um die Daten auf den Festplatten der Kopiergeräte? Auch von wegen Datenschutz und so?

– Stellen Reclam-Hefte speziell für den Unterricht hergestelltes Material dar? Ich nehme mal an, dass nicht.

Geschwindigkeit beim Klassenelternabend

Gestern war Klassenelternabend. Da sitzen die Eltern der Schüler und Schülerinnen einer Klasse in deren Klassenzimmer, je nach Jahrgangsstufe mal mehr, mal weniger. Der Klassleiter begrüßt kurz, dann stellen die Lehrer der einzelnen Fächer jeweils sich und ihre Fächer vor.

Die meisten Lehrer unterrichten in mehreren Klassen, fangen also bei einer Klasse an und springen danach weiter zu einer anderen. Später, wenn alle Fächer durch sind, stellt der Klassleiter sich und sein Fach vor und klärt organisatorische Fragen. So sieht das jedenfalls bei uns aus.

Da ich gestern zu keiner anderen Klasse musste, saß ich die ganze Zeit bei den Eltern und hörte mir an, was die Kollegen so alles erzählen. Interessant. Musik macht in der 10. Klasse West Side Story. Noch ein Grund mehr, in der 9. Klasse in Deutsch Romeo & Julia zu lesen.
Die meisten Kollegen fassen sich kurz, aber nicht alle. Einige machen mehr oder weniger eindringlich Werbung für ihr Fach in der Oberstufe. Viele erklären am Ende ihrer Vorstellung, dass sie gleich zu einer weiteren Klasse müssten. Insgesamt hat das bei mir gedauert von halb acht bis viertel nach neun, und vermutlich war das eher zügig.

Ich frage mich, welchen Eindruck Eltern von so einem Elternabend mitnehmen. Wirkt die Hast, mit der manche Lehrer sich vorstellen, unhöflich? Als hätten die Lehrer es eilig, wegzukommen und Feierabend zu machen? Oder wird das im Gegenteil geschätzt, weil alle froh sind, wenn es nicht gar zu lange wird? Wirkt die Ausführlichkeit, mit der andere Lehrer ihr Fach präsentieren, beruhigend und Vertrauen erweckend, auch wenn das dann alles länger dauert? Die Eile der Lehrer ist jedenfalls gut gemeint.

Vermutlich macht es die Mischung. Wichtige Fächer sollen viel sagen, unwichtige wenig. (Aber woran erkennt man wichtige Fächer – daran, dass sie viel sagen?) Denkbar wäre auch ein Konstrukt, bei dem die Schule ein pädagogisches Konzept hat und jedes Fach erklärt, wie es dazu beiträgt.

Netter Schultag heute

Eine Doppelstunde in meiner 10. Klasse. Danach im Vorbeigehen von einem Schüler lobend angesprochen worden, der sich noch an meinen Unterricht vom letzten Jahr erinnert. Wenn die wüssten, wie leicht sie uns um den Finger wickeln könnten.

In der Schulbibliothek Buch zu Nathan verschwunden. Hab’s mir jetzt selber antiquarisch bestellt. Zustand der Bibliothek: diskutierenswert.

Mittags mit den Personalräten der Nachbarschule essen gewesen. Öfter machen.

Nachmittags einer Referendarin beim Unterricht zugeschaut. Hat sich herausgestellt als a) eine ehemalige Lieblingsklasse von mir und b) war es Reiner Kunze, “Fünfzehn”, einen für diese Klasse sehr passenden Text. Da schaue ich dann wohl öfter vorbei in Zukunft.

Übermorgen Elternsprechabend*. Werde vermutlich erklären müssen, warum ich gerade einen weißen, einen blauen, einen orangenen Zettel, noch einen weißen, und ein weißes Blatt einsammle – jeweils feinsäuberlich elterlich unterschrieben. Einer der Zettel ist von mir, der Rest ist sicher mindestens ebenso wichtig, und doch träumt man davon, dass es anders gehen könnte.

– Für Musiker-Informatiker: embee spielt auf dem Bananenklavier.

*Nachtrag: Ich bringe immer Elternabend und Elternsprechabend durcheinander. Dabei kann man sich das doch einfach merken: Am Elternabend stellen die Lehrer sich und ihr Fach vor. Da sprechen die Lehrer. Elternsprechabende nennt der Kabarettist Han’s Klaffl “Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer”, in denen Eltern den Lehrern erklären, was sie falsch machen. – Nein, tatsächlich laufen Elternsprechabende bei uns ganz zivilisiert ab, aber wie das bei Lehrern so ist, müssen sich die Eltern da manchmal ein bisschen anstrengen, um auch mal zum Sprechen zu kommen.

Magische Drei- und Vierecke: Das P‑Seminar

In der 11. und 12. Jahrgangsstufe gibt es in Bayern das P‑Seminar. P steht, glaube ich, für “Praxis”; in diesem Seminar sollen Schüler ein Projekt verwirklichen, sich selbst organisieren lernen, Kontakte zu außerschulischen Partnern aufnehmen und Informationen über Studium und Berufsleben erhalten, als Entscheidungshilfe für die Zeit nach dem Abitur.

Ein Projekt. Weil Lehrer da so große Experten sind. Laut DIN 69901 ist ein Projekt ein:

Vorhaben, das im Wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie z.B. Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personelle und andere Begrenzungen; Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben; projektspezifische Organisation.

Das heißt: Ein Projekt ist eine einmalige Aufgabe, die zeitlich begfristet ist, und für die es noch keine Routinelösung gibt. Die jährliche Organisation des Vorlesewettbewerbs ist also kein Projekt, weil es dafür schon eine Checkliste gibt, die man in jedem Jahr nur abarbeiten muss. Das Abitur ist für Lehrer kein Projekt, schon mal, weil es sich wiederholt. Für einen Schüler könnte es allerdings eines sein, das man mit Projektplanungsmethoden angehen könnte. “Wir wollen unsere Schule verbessern” ist kein Projekt, da es zeitlich nicht befristet ist.

Zu einem Projekt gehört, dass das Ziel des Projekts vorher bekannt ist. Und es muss so gut beschrieben sein, dass man am Ende des Projekts das Ergebnis neben die Zielformulierung halten und entscheiden kann, ob man das Ziel erreicht hat oder nicht. Deshalb formulieren meine Schüler gerade ihr Ziel. “Ein Computerspiel programmieren”, “ein Autorennen programmieren”, “ein 3D-Autorennen programmieren”, das sind alles noch keine geeigneten Formulierungen. Nach der SMART-Methode soll das Ziel unter anderem eindeutig definiert und messbar sein und eine Terminvorgabe erhalten. Erst wenn man solche Ziele formuliert, stellt man fest, dass das gar nicht so einfach ist.

Hat man sein Projektziel erst einmal formuliert, kommt man zum Magischen Dreieck des Projektmanagements:

Ein Projekt ist dann erfolgreich, wenn alle drei Seiten des Dreiecks eingehalten werden: Innerhalb der ausgemachten Zeit wird mit den geplanten Ressourcen (Personal und andere) das gewünschte Ziel erreicht.

– Dieses Magische Dreieck ist übrigens nicht zu verwechseln mit den vielen anderen Magischen Dreiecken:

Oder mit den Magischen Vierecken:

Kann es sein, dass man da draußen gerne mit magischen Polygonen arbeitet? Die Magischen Pentagramme der Betriebswirtschaftslehre?

– Wenn man feststellt, dass das Projekt nicht so läuft wie geplant, kann man an den Seiten des Dreiecks herumschrauben. Wenn man die geplante Zeit nicht einhalten kann, kann man die Ressourcen erhöhen oder Inhalt und Qualität des Projekts reduzieren. Brechen einem die Ressourcen weg, braucht man mehr Zeit oder gibt sich mit weniger Qualität zufrieden.

Für Projekte im Rahmen des P‑Seminars hat man vermutlich wenig Spielraum bei der Zeitplanung und den Ressourcen. Das Projekt im P‑Seminar darf allerdings auch scheitern; die Lehrkraft muss keinesfalls Himmel und Erde in Bewegung setzen, um das Projekt voranzutreiben – es ist ein Projekt der Schüler, bei dem die Lehrkraft anleitet und berät, mehr nicht.

Wie viele Projekte scheitern eigentlich? Für die IT-Industrie, und mein P‑Seminar beschäftigt sich ja mit einem Programmierprojekt, gibt es Zahlen. Die Chaos-Studie der Standish-Group ist eine Langzeituntersuchung darüber, wie viele IT-Projekte erfolgreich abgeschlossen werden oder nicht:

Demnach scheitern je nach Jahrgang knapp ein Viertel aller IT-Projekte. Und etwas weniger als die Hälfte aller Projekte werden zwar abgeschlossen, aber nur unter mehr Zeitaufwand als vorgesehen, mehr Kosten/Ressourcen als vorgesehen, oder unter Reduzierung von Qualität oder Umfang. Nur ein Drittel der Projekte ist erfolgreich, so wie geplant. Ein gescheitertes Schülerprojekt befände sich also in guter Gesellschaft…
Die Chaosstudie ist sehr bekannt und anerkannt, wird aber auch von manchen Fachleuten hinterfragt. Die Standish Group ist ein Beratungsunternehmen für Risikomanagement und IT-Investitionen.

Für Softwareentwicklungsprojekte gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Klassisch, aber wohl überholt, ist das Wasserfallmodell (Blogeintrag dazu), inzwischen gibt es viele weitere Methoden. Agile Softwareentwicklung ist ein Oberbegriff für manche dieser Methoden; ein Scrumboard habe ich schon aufgebaut im Computerraum, werde Bericht erstatten.

– Wie jeder Konvertit, der etwas Neues für sich entdeckt hat, sehe ich gerade vieles durch die Brille des Projektmanagements. An Schulen geht man ja selten von Projekten aus. Im Unterricht habe ich eine Idee, und probiere das aus, und danach hat mir das gefallen oder nicht. Das Projektziel ist doch immer: den Lehrplan erfüllen, das heißt, die Schüler sollen am Ende des Jahres etwas wissen und können. Das wird mal mehr, mal weniger erreicht, und der Einfluss der Methode darauf ist schwer zu messen. Im Moment probiere ich den Flipped Classroom aus; da könnte das Projekt lauten: “Die Inhalte des Lehrplans weitgehend mit Flipped-Classroom-Videos vermitteln.” Aber ich glaube, das Ausprobieren von Methoden als Projekt zu sehen, macht wenig Sinn. Eher gilt das für ein Schülerprojekt – Stellwand, Poster, Video, was auch immer. Da ist die Vorgehensweise meist eher: “Schauen wir mal, wie weit wir kommen”, statt ein Ziel und einen Termin vorzugeben. Am geeignetsten scheint mir der Projektgedanke für außerunterrichtliche Vorhaben und Aktivitäten an der Schule.

– Nur ganz am Rande relevant: Teamgeist ist der größte Feind des Geistes, lesenwerter Cicero-Artikel von Norbert Bolz.

Link-Fundsachen

– Am Freitag beim Zwiefachen-Tanzkurs gewesen. Übe seitdem die Schritte zu Hause.

Kreide kotzen: Edition Flint erzählt aus dem Referendariat. War nicht so schön.

– Kommt es mir nur so vor, oder häufen sich gerade die Lobbyartikel im Web dazu, warum das Schulbuch in seiner derzeitigen Form unersetzlich ist? (Der hier etwa.)

Bei cracked.com gefunden: Unerwartete Höchstleistungen in Computerspielen. Gefallen hat mir dabei vor allem das erste Kapitel, das Bauen von gewaltigen Sachen in Simulationsspielen. Das Nachbauen eines gewaltigen Gameboy in Minecraft etwa, auf dem dann – in der originalen Auflösung von 160x144 Pixeln, also jetzt: Minecraft-Blöcken – Spiele laufen. Also, die Spiele gibt es nicht wirklich, und die Animationen auch nicht, die werden alle von Hand gewerkelt und dann werden Screenshots per Stop Motion zu Filmen gemacht.
Einen echten mechanischen Rechner gibt es dagegen bei LittleBigPlanet: Ein Spiel mit mechanischen Elementen, aus denen man im Level-Editor eigene Welten erzeugen kann. Oder eben auch einen mechanischen Additionsrechner.

– Manche Klassen sehe ich zur Zeit wenig, wegen Feier- und Wandertag und dem Plan, alle Sitzungen am gleichen Wochentagnachmittag abzuhalten, nämlich dem, wo am wenigsten ausfällt. Betrifft dann halt immer die gleichen drei Stunden von mir. Für Informatik in der 10. Klasse habe habe ich deswegen, und auch um das mit dem Flipped Classroom weiter zu üben, ein paar Filmchen gedreht. Hausaufgabe ist dann etwa, diesen Film anzuschauen:

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Zu viel fürs erste Mal? Aber es ist ja eine Woche Zeit.
Im Computerraum geht es dann nur darum, die Aufgabe am Schluss zu bearbeiten. Ich bin dann ja da und kann notfalls helfen. Außerdem sollen die Schüler einen Hefteintrag dazu anlegen. Dazu haben sie bereits letztes Mal ein Textdokument erhalten, das bisher nur aus den Überschriften zu den Inhalten dieser Jahrgangsstufe besteht, und aus einem daraus automatisch erstellten Inhaltsverzeichnis. Damit sollen die Schüler ihr Heft in diesem Schuljahr digital führen – alle Illustrationen kriegen sie als Datei zum einbauen. Bin gespannt, wie übersichtlich oder ordentlich das Heft in einem halben Jahr aussieht.

Schöner wäre der Video, wenn man mich ab und zu drin sehen könnte – bisher ist das nur ein abgefilmter Screen. Vielleicht später, mal sehen, was der Klapprechner so hergibt.

ILTB 2012 – Wandertag – Planspiel Börse

Vorgestern war ich beim Bayerischen Infomatiklehrertag ILTB 2012 in Würzburg. 2011 war ich in München dabei, 2009 in Passau. Das ist eine größere Fortbildungsveranstaltung, die von Uni zu Uni wandert. Die Organisation und Kommunikation war ausgezeichnet. Ich werde auf solchen Tagungen immer wieder ein bisschen bescheidener, wenn ich mitkriege, dass es da ganz viele ganz kluge Leute gibt, die tolle Sachen wissen und machen. Mein Notizbuch ist voll; ich hoffe, dass ich dann auch etwas davon umsetze.

Selber habe ich in einem Workshop wieder Inform 7 (Blogeintrag, Webseite) vorgestellt. Das ist nichts für jeden Lehrer und jede Klasse, aber ich habe die 10. Jahrgangsstufe diesmal damit begonnen und das kommt gut an. Jetzt muss ich den Übergang zu Java schaffen, um später vielleicht auf Inform zurückzukommen.
Inzwischen kann ich Konzept und Sprache in einer guten Stunde vorstellen und erste Aufgaben programmieren lassen. Bei Gelegenheit schreibe ich die Einführungsbroschüre für Lehrer und die für Schüler als pdf.


Gestern war Wandertag, ich ging mit meiner 10. Klasse. Bowling in München, die Klasse hatte das Ziel bestimmen dürfen (nachdem der zweite Wandertag des Jahres bei uns festgeschrieben ist), wenn sie dafür die Organisation übernahm. Hat sie auch. Bowlingcenter aussuchen, anrufen, buchen, Fahrkarten aussuchen, Geld berechnen, Treffpunkt- und Abfahrtszeiten ausmachen und mitteilen, Route heraussuchen und auf dem iPhone markieren. Ich musste morgens nur zaghaft fragen: “Uh, wo steigen wir dann eigentlich um?”
Habe mich von Schülerinnen über Lana del Rey aufklären lassen, die ich nicht umhin konnte durch die H&M‑Reklame kennenzulernen; von Schülern über die Wichtigkeit der verschiedenen Klassen bei Online-Rollenspielen. CleanIT ist zumindest diesen Schülern schon ein Begriff, ACTA sowieso. Zu Hause habe ich dann mal diese Lana del Rey angehört – immerhin eine Abwechslung, angenehm altmodisch, wenn auch dreimal das gleiche pro Lied, also ein bisschen dünn.

Außerdem habe ich einen Witz erzählt bekommen, auf den ich zehn Jahre gewartet habe, seit ihn mir mal mein Schwager erzählt hatte, worauf ich prompt die Details vergaß: Ein Indianer und ein Cowboy treffen sich und unterhalten sich mit Zeichensprache. Der eine hebt einen Finger, der andere zwei, der erste macht wieder eine Geste, der zweite eine abschließende Geste. Dann gehen sie auseinander; der Cowboy gibt jemandem seine Version des Gesprächs, und der Indianer jemandem seine Version. Beide Versionen unterscheiden sich deutlich voneinander. (Hier ist eine Fassung aus Geographie Heute (117/1994) mit Illustrationen.)
Merken hatte ich mir den Witz deshalb wollen, weil ich diese Geschichte bereits aus Salcia Landmann: Jüdische Witze. Nachlese 1960–1976 (dtv 21978, S. 128f., Erstausgabe 1972/77) kenne. Da geht es allerdings um erzwungenen Disputationen zwischen Rabbinern und katholischen Geistlichen im Mittelalter, in denen der kleine Moritzl sich einem Bischof stellen muss. Die Zeichenfolge ist hier: ein ausgestreckter Daumen, zwei ausgestreckte Finger, flache Hand, geballte Faust. Danach kommt noch ein wortloser Austausch um einen Kelch mit Erbsen. Der Bischof gibt sich geschlagen und nennt seine Interpretation des Dialogs; Moritzl erzählt zu Hause seine abweichende Interpretation, in der er viel weniger klug dasteht als der Bischof dachte.
Und davor wiederum bin ich der Geschichte begegnet in Paul Reps, Ohne Worte – ohne Schweigen (O.W. Barth 1987, S. 47f., Erstausgabe 1976), einer Sammlung von Zen-Parabeln. Da geht es auch um eine erzwungene, stumm geführte theologische Diskussion zwischen zwei Mönchen, Abfolge: ein Finger, zwei Finger, drei Finger, Faust ins Gesicht. Der selbsterklärte Verlierer überschätzt auch hier die Qualität der Argumente des anderen. (Nachtrag: Siehe Motiv H.607 in: Stith Thompson, Motif-Index of Folk-Literature. A Classification of Narrative Elements in Folktales, Ballads, Myths, Fables, Mediaeval Romances, Exempla, Fabliaux, Jest-Books and Local Legends.)


Und dann haben mir die Schüler noch vom Planspiel Börse erzählt, an dem sie teilnehmen. Hm. Ich hatte mir das immer ein wenig anders vorgestellt. Also: Die Schüler kriegen 50.000 Euro und handeln mit Aktien. Die Börsenkurse liegen am Anfang möglicherweise parallel zu den echten Börsenkursen, entwickeln sich dann aber unabhängig davon weiter – es gibt einen Nachrichtenticker in dieser Miniwelt, und die Kurse werden laut Schüleraussagen von den europaweiten Käufen und Verkäufen der am Planspiel teilnehmenden Schüler beeinflusst. Der eine Eintrag auf unserer Schulhomepage dazu ist leider mager. Vermutlich beeinflussen die Informationen des Tickers das Kaufverhalten? Oder geht es doch um reale Kurse? Gibt es da auch Geschäftsberichte und Quartalsberichte, Analystenprognosen und Gewinnwarnungen?

Diskutierenswert finde ich, dass Schüler Noten kriegen, je nach dem, wie sie abschneiden. Gewinn gemacht: gute Note. Verlust gemacht: schlechte Note – es sei denn, man kann die Entscheidungen, die zu Verlusten geführt haben, begründen. (“Es sah zu diesem Zeitpunkt nach einer guten Idee aus, weil.”) Hm. Dann sollte wenigstens die Lehrkraft mitspielen, um zu demonstrieren, dass Gewinn und Verlust nicht vom Zufall abhängen, sondern von Kenntnissen und Fähigkeiten. Außerdem habe ich den Verdacht, dass Schülern so beigebracht wird, im Nachhinein alles mögliche zu rechtfertigen – ein Verhalten, das man aus Politik und Wirtschaft kennt, aber als Laie nicht so schätzt. Fehler gibt es keine, nur zu wenig umfangreiche Erklärungen.

Zu ernst muss man das mit der Note allerdings auch nicht nehmen: es kommen wohl nur ordentliche Noten heraus, und Wirtschaft in der 10. Jahrgangsstufe ist alles andere als ein Angstfach.

Wie motiviert man Unmotivierte? (fragt Fontanefan)

Fontanefan Walter Böhme stellt an andere bloggende Bildungsinteressierte die Frage, wie man unmotivierte Schüler motiviert. Mit der Vorgeschichte der Frage (einer Sitzung auf einer Tagung) habe ich mich nicht beschäftigt, vielleicht sind meine wenigen Gedanken dazu bereits dort in ähnlicher Form vorgebracht worden.

Ich halte die Frage für eine wichtige Frage, aber eine andere Frage noch für wichtiger: Wo kommen denn die unmotivierten Schüler her? Ich habe in Klassen unterrichtet voller motivierter Schüler, und in unmotivierten Klassen. In einer Klasse mit motivierten Schülern ist alles leichter. Die Schüler lernen mehr und haben mehr Vergnügen an der Schule, und das relativ unabhängig vom Lehrer. In solchen Klassen lernen die Schüler von jeder Lehrkraft. Man kann in der Schule gerne versuchen, unmotivierte Schüler zu motivieren, aber es bringt so viel mehr, wenn die Schüler selber schon mal motiviert sind. Vielleicht sollte man Ressourcen eher darauf verwenden herauszufinden, woher diese Motivation kommt?

(Übrigens sind die meisten Schüler an meiner Schule eher motiviert.)

Dann ist es an meiner Schulart so, dass die Schüler dort laut Gymnasialer Schulordnung motiviert sind – sonst sind sie nicht für diese Schulart geeignet. Warum muss ich sie dann besonders motivieren? Muss ich de facto natürlich schon, weil das Papier, auf dem die Schulordnung gedruckt ist, natürlich geduldig ist und die Realität nicht viel mit dem pädagogischen Indikativ zu tun hat. Wenn ich im Lehrplan schon immer lese “Der Schüler kann…” und “Der Schüler hat…” – Aber dann muss man bitteschön den Schulordnungstext anpassen.

Kinder und Jugendliche wollen lernen, klar. Davon trennen möchte die ich die Vorstellung, dass der Mensch immer lernt. Das stimmt schon, aber der Begriff des Lernens in der Lernpsychologie geht weiter, als man so meint. Man kann lernen, dass Zigarettenpausen etwas mit guter Stimmung zu tun haben, man kann lernen, dass beständiges Händeklatschen Elefanten vertreibt, man kann lernen, eine Tafel Schokolade zu essen, wenn es einem schlecht geht, und man kann lernen, in Werbepausen sich ein Bier zu holen. Aber: Kinder und Jugendliche wollen lernen. Noch mehr wollen sie Erfolgserlebnisse, beim Lernen oder anderswo. Wenn ihnen die Schule keine Erfolgserlebnisse gibt, demotiviert das. Man motiviert sie, indem man ihnen Erfolgserlebnisse verschafft.

Aber es kann für chronisch unmotivierte Schüler auch andere Gründe geben: Alle motivierten Schüler sind einander ähnlich; aber jeder unmotivierte Schüler ist auf seine besondere Art unmotiviert. Manche davon müssen erst mal heraus aus der Schule; man kann nicht jeden jederzeit zu allem motivieren. Geht nicht.

Denkbar ist natürlich, dass eben nicht alle zur gleichen Zeit das gleiche lernen, sondern jeweils das, was sie wollen, wann sie wollen. Aber dann lernen sie nicht unbedingt das, was die Gesellschaft sagt, dass sie lernen sollen. Ob das gut oder schlecht ist, ist ein anderes Thema.

Für alle Schüler, nicht nur die unmotivierten, gilt sicher, dass man eine angenehme Lernatmosphäre schafft, Berechenbarkeit erzeugt, Vertrauen weckt, und interessante Aufgaben stellt.