Letzte Woche November 2013 – Alltag, Uni, Vorlesung

Es ist eigentlich doch ganz schön abwechslungsreich, so als Lehrer.

Unterricht in verschiedenen Klassen mit verschiedenen Inhalten und Methoden. Vertretungsstunde und Klausuraufsicht bei einer Klasse, die ich drei Jahre nicht mehr hatte; interessant, was aus ihnen geworden ist. Wahlunterricht, auch am Freitag vor den Ferien, nach den regulären Stunden, bis ich die letzten Schüler nach Hause schicke, lange nach der offiziellen Zeit. Vormittagsunterricht, Nachmittagsunterricht, Streit mit Kollegen. (Wie schon getwittert: In Zukunft werde ich Kollegen mit Computerproblemen fragen, ob ich es a) einfach lösen oder b) ihnen beibringen soll. Bin nur zu b) bereit.)

Dann die Arbeit an der Uni. Didaktikprüfung, Vorlesung. Langsam gewöhne ich mich daran. Bei manchen Fragen hat man als fleißiger Blogleser und Populärkulturkenner eine Fülle von Einstiegsmöglichkeiten:

Nächstes Wochenende ist das LernLabBerlin. Was mit Schule und Medien. Ich wäre diesmal vermutlich hingefahren – aber der Termin ist schon lange fest gebucht. Das jährliche Call-of-Cthulhu-Rollenspiel hat da eindeutig Vorrang. (2012, 2011, 2010, 2008, und in Zukunft werde ich das ausführlicher festhalten.)

4 Antworten auf „Letzte Woche November 2013 – Alltag, Uni, Vorlesung“

  1. > In Zukunft werde ich Kollegen mit Computerproblemen fragen, ob ich es
    > a) einfach lösen oder b) ihnen beibringen soll. Bin nur zu b) bereit.

    Schon bemerkenswert. Während kein Handwerker heute noch mit einer Handbohrmaschine unterwegs sein darf, kokettieren viele Kollegen damit, dass sie vor dem Bildschirm keine Ahnung haben.

  2. Ich glaube, bei Mathematik und Naturwissenschaften ist das Kokettieren noch verbreiteter; beim Rechner sieht ja doch jeder ein, dass man ihn braucht.

    Viele Inhalte und echter Durchblick sind aber auch nichts, das sich jeder nebenbei aneignen könnte; da bräuchte es Fortbildungen.

  3. Das mag ich auch: Die Abwechslung! Und das möchte ich mit niemandem tauschen. Familiärerseits kenne ich auch jemanden, der Call-of-Cthulhu-Rollenspiele leitet; das muss ich auch mal ausprobieren. Wohnt leider etwas weiter weg.

    Das mit dem Beibringen ist so eine Sache, oft fehlt ja schon das Grundverständnis für digitale Technik – da braucht’s dann wirklich eine Fortbildung. Und es geht weiter: Für meine Tochter („digital native“, wie manche so euphemistisch sagen) sind die Grenzen zwischen Heim-Computer-Software und Internet z. B. überhaupt nicht klar. Welche Software ist nun “Internet”, welche lokal? Das ist gar nicht so einfach aufzulösen, und die Tendenz zur „Cloud“ schickt sich an, diese Verwirrung eher zu verstärken.

  4. Das gleiche Problem gibt es in der Schule, wo die Icons des angepassten Windows nicht kenntlich machen, ob eine Webseite oder ein Programm gestartet wird.

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