Ihr wollt Nische? Der Terra-Fantasy-Podcast

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Ein bisschen Werbung in eigener Sache: Unter taschenbuchschuerfer.de mache ich mit meinem Freund Anton einen Podcast. Wir lesen alte Taschenbuchserien und beginnen dabei mit Terra Fantasy 1 von 1974.

Terra Fantasy war ein Magazin in Taschenbuchform, in dem bis 1982 alle vier Wochen ein Fantasy-Band unterschiedlicher Qualität erschien. Manches ist Schrott, aber andererseits da habe ich auch meinen ersten Dunsany, Cabell, Borges her, und Robert E. Howard natürlich. So sehen die Bände im Regal aus:

Terra-Fantasy-Buchrücken

Später kommt dann vielleicht noch ein Doc Savage dazwischen.

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Donnerstag: Verabschiedungen

Collage verschiedener Schulprojekte

Gestern Morgen verabschiedete sich ein lieber Gast, dem wir spontan eine Übernachtungsmöglichkeit in München anbieten konnten, und der uns sehr willkommen war. (Zufällig kam heraus, dass er auch Stalky gelesen hatte. Es gibt mehr von uns, als man denkt!)

Danach an die Uni geradelt, um meine eigene Verabschiedung zu betreiben: Ich war jetzt fünf Jahre an der Uni in Teilabordnung (also von der Schule an die Uni ausgeliehen, für das Äquivalent von acht Unterrichtsstunden), länger lässt einen das Kultuministerium nicht weg. Um ein going native zu vermeiden? Damit man an der Schule mit den Eindrücken aus der anderen Welt recht multiplizieren kann? Oder ist das eine finanzielle Sache? – Im Herbst sind noch jede Menge Prüfungen, Programmierpraktika betreue ich noch etliche, und bin grundsätzlich offen für weitere, und die Didaktik-Vorlesung halte ich auch noch weiter, nun als Lehrauftrag. Ich behalte also einen Fuß in der Tür, und deshalb war mir der Abschied vorgestern auch gar nicht so groß vorgekommen, und ich war tatsächlich bass erstaunt, dass ich ein Geschenklein bekommen würde. Im Nachhinein: Klar, aber ich dachte halt nicht daran. War dann doch sentimentaler als gedacht. Viele Umarmungen.
Gleichzeitig feierte eine neue Mitarbeiterin (nicht meine Nachfolgerin) Einstand. Wir hatten Weißwürste, Brezen, Quiche, Mejadra dabei.

Nach Hause geradelt, kurz vorwärts vom Rad gestiegen, weil ein Autofahrer auf der Fahrradwegseite die Tür aufriss, ohne zu schauen. Alles glimpflich, habe Autofahrer mit einer Warnung ziehen lassen. Zu Hause dann nach kurzer Pause (um auch ja die Lehrerkonferenz vollständig zu verpassen) in die Schule gefahren: Lehrerfeier zum Schuljahresende, mit Verabschiedung einiger Kollegen in den Ruhestand oder an andere Schulen. Kurzfristige Ukulelenbegleitung mit der neuen Kollegin, die zwar auch schon drei Jahre da ist, aber ich brauche immer länger, um neue Kollegen richtig wahrzunehmen. Je Fachschaft und Lehrkraft 1 lustiges Spiel, das dauert dann immer, aber das ist schon okay.

- An der Schule währenddessen: Präsentation der Ergebnisse des Projekttags. Wurstherstellung, Guerilla-Häkeln, Erste Hilfe, 3D-Drucken, Volleyball, Kicker, Fahrradtour, Programmierung, Drucktechnik, Pralinenherstellung, Schokolade machen, Schafkopfturnier, Henna-Tattoos, Flashmob, antike Szenen mit Lego, Heißluftballon, Theater – ich habe wenig davon mitgekriegt, nur bei der Organisation etwas technische Unterstützung geleistet. War wohl eher gut diesmal.

Collage verschiedener Schulprojekte

Eton Mess

Eton Mess, serviert

Eton Mess, serviert
(Bild: Frau Rau)

Eton Mess ist ein englisches Dessert, und ein eigenes Wort dafür ist fast schon zu hoch gegriffen: Es handelt sich dabei um Erdbeeren mit Sahne und, vielleicht nicht historisch, aber inzwischen, Baiserbröckelchen dazwischen. Und wenn man das dann schön anrichtet, in verschiedenen Schichten vielleicht, und die Sahne etwas süßt, vielleicht sogar mit etwas Vanilleschote darin, dann darf das schon heißen.

Erdbeeren mit Sahne sind natürlich immer lecker.

Eton Mess

Aber eigentlich habe ich Eton Mess deshalb gemacht, damit ich endlich meine davor gemachten Baiser ausprobieren konnte. Die sind mir allerdings im Ofen zusammengefallen (zu hohe Temperatur? ich habe sie nicht nach Rezept gemacht), so dass sie nicht ansehnlich genug für ein eigenes Gericht waren und zerkrümelt werden mussten. So gingen sie in den Ofen:

Baiser aus Kichererbsenwasser

Der Knackpunkt: Diese gezuckerten Eischneehauben sind nicht mit Ei gemacht, sondern mit der übrig gebliebenen Flüssigkeit aus einer Dose Kichererbsen. Einfach mit dem Rührgerät steif schlagen und den Zucker untermischen – es dauerte etwas länger, die Flüssigkeit lässt sich aber verwenden wie Eiweiß. Über den Guardian bin ich darauf gekommen: “Aquafaba” heißt das Konzept und ist seit März 2015 bekannt. Ich bin schon sehr gespannt auf meine erste spanische Tortilla oder andere Gerichte ohne Ei, dafür mit Kichererbsenwasserschaum.

Zucchinisalat

Zutaten für Zucchinisalat

Zucchinisalat
(Bild: Frau Rau)

Das ist ein sehr leckerer kalter Zucchinisalat, der gerade in Blogs und Twitter kursiert und ursprünglich von Stevan Paul stammt und hier veröffentlicht wurde.

Zutaten für Zucchinisalat

  • Dazu ein Dressing herstellen aus:
    • 1 Schalotte
    • 1 Knoblauchzehe, mit dem Messerrücken oder sonstwie kleingemacht
    • 1 EL heller Essig
    • 2 TL Honig (flüssig)
    • 4 EL Olivenöl
    • Salz, Pfeffer.
  • eine gute Handvoll (gesalzene) Cashewkerne ohne Öl etwas anrösten
  • 2 kleine Zucchini der Länge nach fein hobeln
  • einen kleinen Bund Schnittlauch hacken
  • 30g Parmesan fein hobeln

Das alles mit dem Dressing mischen. Gibt zwei nicht allzu große Portionen und ist, wie gesagt, ausgesprochen lecker. Ähnlich erfrischend wie Wurstsalat.

Pesto aus Karottengrün

Karotten mit Grün

Ich kriege immer wieder mal einen Bund Karotten mit Grün dran. Und weil ich sehr gerne so wenig Lebensmittel wie möglich wegwerfe, verwerte ich auch dieses Grün.

Karotten mit Grün

Das Grünzeug gut waschen und trockenschütteln und die dicken Stängel entfernen. Dann – nicht abgebildet – schon mal ein wenig kleinhacken. Das ist wichtig, weil sich der Zerstörer (Rührmixer) danach nicht so schwer tut.

Karottengrün

Ein bisschen Knochblauch hacken.

Knoblauch

Ordentlich Parmesan (oder Pecorino, oder beides) reiben.

Parmesan gerieben

Pinienkerne rösten. Oder Walnüsse. Oder Haselnüsse. Was da ist. Keine Mengenangaben, für nichts, weil nach Gefühl, und das klappt auch.

Pinienkerne in Pfanne

Grünzeug, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Pinienkerne (aber noch nicht den Käse und erst einmal nur zwei sehr kräftige Schuss Olivenöl, noch nicht alles) in einen Behälter geben.

Zutaten in Becher

Mit dem Rührstab gut pürieren. Dabei dann auch den Käse dazu geben, und vielleicht noch ein wenig Olivenöl, wenn das sonst zu trocken wird. Später kommt dann ohnehin noch ordentlich Olivenöl dazu.

Zutaten gemixt

Die Masse in ein Glas füllen und mit Olivenöl begießen. Das habe ich gemacht, weil in den Rezepten steht, dass das gut für die Haltbarkeit ist, und das wird schon so sein.

Pesto im Glas

Vor dem Benutzen unbedingt umrühren, damit man Öl und Pestomasse kriegt. Im Zweifelsfall noch Öl dazu. Danach wieder Öl drauf und zurück in den Kühlschrank.

Pestoglas

Das ganze hält sich… hm, ich müsste raten.

Warum ich das ganze mache: (1) Das Pesto schmeckt gut. (2) Es bereitet mir Befriedigung, die Lebensmittel ganz aufzubrauchen. Einmal wegen meines ohnehin sehr vorhandenen Ordnungssinns und eines gewissen Ehrgeizes, außerdem aus dem Bedürfnis heraus, keine Lebensmittel zu verschwenden. (Ob sich das finanziell oder ökologisch rechnet, weiß ich nicht; das ist mir auch egal. Ich will keine Lebensmittel oder Teile davon verschwenden.)

Pokémon Go

Pokemon-Go-Screenshot Schulgelände

Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich hier etwas zu diesem Thema schreiben würde. Aber aus gegebenem Anlass kopiere ich ein paar Zeilen, die ich heute für die Schulhomepage geschrieben habe:


Pokémon: Das ist eine Reihe von Computerspielen, und Fernsehserien, und Sammelkartenspielen, die es seit Mitte der 1990er Jahre gibt. Die zentrale Idee der Spiele: Man fängt sich als Spieler ein wildes Pokémon und hegt und pflegt und trainiert es dann, um es gegen andere Pokémons in Duelle zu schicken. Je erfahrener ein solches Pokémon – eine Art modernes Fabelwesen – wird, desto erfolgreicher ist es in den Duellen.

Dieser Tage ist das neueste Produkt der Reihe erschienen: Pokémon Go – ein Spiel für Tablets und Smartphones. Diesmal haben sich die Entwickler etwas Besonderes einfallen lassen: Wer ein wildes Pokémon fangen will, muss die Wohnung verlassen und draußen suchen, wo er eines findet. Dazu haben die Entwickler des Spiels (Niantic) auf der ganzen Welt anhand von geokoordinaten Pokémons verteilt – Wasserwesen eher in der Nähe von Gewässern, und so weiter. Wer mit seinem Handy an einem Ort ist, an dem solch ein Pokémon im zentralen Pokémon-Go-Server registriert ist, der kann es mit etwas Geschick einfangen.

Die Darstellung ist dabei im Augmented-Reality-Modus möglich: Dabei zeigt die Kamera des Smartphones die reguläre Umgebung, wie man es vom Fotografiermodus kennt. Zusätzlich wird aber das Pokémon abgebildet, und zwar richtungs- und lagegerecht, je nachdem, wie man das Tablet hält. (Wikipedia: Erweiterte Realität/Augmented Reality.)

An bestimmten Orten, den Arenen, können Spieler ihre Pokémons gegeneinander im Duell antreten lassen. Wo diese Orte sind, das haben die Betreiber von Pokémon Go weltweit zentral festgelegt. Wer spielen will, muss wieder das Wohnzimmer verlassen und sich zu diesen Orten begeben – das sind häufig Orte, an denen sich Menschen ohnehin treffen können, also Museen, Kirchen, Parks.

Und Schulen.

Auch [an meiner Schule] gibt es dank Niantic/The Pokémon Company eine eine solche Arena: Auf dem Pausenhof. Hier sieht man einen Screenshot (der Spieler steht noch an der Kreuzung, die Arena ist etwa bei der Gangway eingetragen):

Pokemon-Go-Screenshot Schulgelände

Anscheinend wurde versäumt, Niantic/Nintendo rechtzeitig darauf hinzuweisen, dass laut BayEUG Art. 56 “im Schulgebäude und auf dem Schulgelände […] Mobilfunktelefone und sonstige digitale Speichermedien, die nicht zu Unterrichtszwecken verwendet werden, auszuschalten” sind. (Aufsichtsführende Lehrer können Ausnahmen gestatten. Wahrscheinlich ist aber trotzdem der Nachmittag eine bessere Zeit dafür.)


Was mich jetzt interessieren würde: Gibt es an vielen Schulen Arenen? Ist ja an sich naheliegend, dass man da welche einrichtet. Oder haben wir einfach nur Glück gehabt? Oder Pech? Bin sehr gespannt, ob sich da etwas entwickelt.

Nach 30 Jahre wieder mal auf dem Platz: Bayerische Schulmeisterschaft im Bogenschießen 2016

Schulmeisterschaft Bogenschießen Schützen

Wann war ich Bogenschütze? 1982, 1983, 1984? Schon damals waren die Schützen aus Feucht bei Nürnberg bekannt, weil sie recht gut waren. Ich weiß nicht, wie es jetzt um den Bogensport steht, meinen alten Verein gibt es nicht mehr und von Feucht habe ich lange nichts mehr gehört, aber geschossen wird dort noch.

Wie ich dorthin kam: Meine Schule hatte ein Team von Schützinnen, aber keinen Lehrer. Und bei Schulmeisterschaften muss eine Lehrkraft mitfahren (oder ein Trainer an der Schule), alle Teilnehmer brauchen Schülerausweise, und die Lehrkraft muss einen Erste-Hilfe-Beutel dabei haben. Das hatten wir dann alles, und nichts davon hat irgendwen interessiert.
Jedenfalls suchte meine Schule eine betreuende Lehrkraft, und weil ich an diesem Tag ohnehin keinen Unterricht hatte, der ausfallen würde, und weil ich gerne alles an der Schule mindestens einmal ausprobiere, habe ich mich freiwillig gemeldet. Außerdem tue ich der Schulleitung wie auch anderen Kollegen gerne mal einen Gefallen, dafür habe ich dann auch mal etwas gut.

Und nicht zuletzt war ich neugierig aufs Bogenschießen, an das ich seit vielen Jahren nicht mehr gedacht habe. Als Schüler habe ich für meinen Vater für Extra-Taschengeld Teilnehmerlisten in CBM-8032-Rechner oder deren Vorgänger getippt, mit Lochkarten gearbeitet ein paar Jahre vor mich hingeschossen (und es nur mal auf die Bayerische Meisterschaft gebracht, nicht weit), über meinen Vater viel Technisches mitgekriegt.

Zuerst schießt man, mehrere Leute auf eine Scheibe, und in Passen (Fachausdruck, den ich vergessen hatte) von 3 Pfeilen. Danach ist der andere Schütze mit seinen drei Pfeilen dran. Irgendwann kann man dann übrigens ganz schnell drei Zahlen von 0–10 im Kopf zusammenzählen, weil man das dann schon so oft gemacht hat, dass man das Ergebnis auswendig weiß.

Schulmeisterschaft Bogenschießen Schützen

Eine fest getaktete Ampel und ein Hupsignal sagen den Schützen, wann es Zeit ist, an die Schusslinie zu treten, zu schießen, zurückzugehen, und wann man gefahrlos zu den Scheiben gehen kann, um dort die Ringe (=Punkte) der Passe einzutragen und die Pfeile zu holen.

Schulmeisterschaft Bogenschießen Schützen

Schulmeisterschaft Bogenschießen Schützen

Neben “Passe” gibt es andere Wörter, die ich vergessen hatte. “Klicker”, und “Stabi” – nicht Staatsbibliothek, sondern Stabilisator! “Alle ins Gold” als Gruß der Schützen kannte ich noch, aber “ins Holz” schießen nicht mehr. Das ist, wenn man die Zielauflage ganz verfehlt und in die Scheibe schießt, oder vielleicht sogar daneben. Und eien Bewegung hatte ich vergessen: Wenn man an der Linie steht, den Pfeil in der Hand hat aber ihn noch nicht einnockt, und wartet, und den Pfeil dann gegen die Sehne fallen und von ihr abprallen lässt. Das habe ich bei Schützen gesehen und genau das habe ich auch immer gemacht.

Neu war für mich, dass junge Schützen ihre Pfeile und ihren Bogen bequem in einem speziellen Rucksack transportieren. Zumeiner Zeit waren das noch umständliche Hartschalenkoffern. Und die Stabis, mit denen ich angefangen habe, gibt es heute gar nicht mehr – nur noch als Relikt auf den Abbildungen auf den Pokalen.

Ist halt doch abwechslungsreich, so ein Lehrerleben, wenn man möchte.

Erledigt: Protokollschulaufgabe, TdI, Exkursion

Das war jetzt noch eine anstrengende Woche, ab jetzt wird es – trotz Notenschluss und Zeugniskonferenzen irgendwann, trotz noch zu korrigierender Schulaufgabe – etwas ruhiger.

Am Donnerstag war die jährliche Exkursion mit dem Unikurs zu einem Systembetreuer an einem Gymnasium mit sehr viel zu betreuendem System. Kabelschächte, hunderte Meter unterirdisch, Blaulicht im Serverraum, Backupsysteme, toll. Netzwerke liegen mir selber gar nicht, vermutlich, weil ich mich nicht auf Anhieb mit dem Thema anfreunden konnte und ihm danach keine echte Chance mehr gegeben habe. Wenn man sich da auskennt, ist das eine tolle Sache.

Davor die letzte Deutschschulaufgabe des Jahres geschrieben, ein Protokoll – eine mitzuprotokollierende Unterrichtsstunde. Damit die Schüler wissen, was hinein muss und was nicht, haben wir zwei Adressaten ausgemacht, für die das Protokoll gedacht sein könnte: a) abwesende Schüler, die wissen wollen, welcher neue Stoff dran kam, was Hausaufgabe war und ob irgendetwas für die Zukunft ausgemacht wurde, und b) die Schulleitung, die sich gerne darüber informieren möchte, ob Herr Rau ordnungsgemäßen und ordentlichen Unterricht macht.
Diese Stunden laufen dann gerne mal recht zäh; ich habe früher gerne mal vergessen, dass es dabei nicht im mindesten darauf ankommt, ob die Schülerinnen und Schüler etwas Neues lernen, sondern dass es genug Struktur und Protokollpunkte gibt. Also: Medienwechsel, Ankündigungen, mindestens eine Abstimmung zu irgend etwas.

Am Freitag war dann der tag der Informatiklehrerinnen und ‑lehrer an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Den gibt es mindestens seit 2005, ich war seit mindestens 2009 jedes Mal als Teilnehmer dabei, und seit 2012 auch als Mitveranstalter. Das mit dem Mitveranstalten hört jetzt auf, da meine fünf Jahre an der Uni vorbei sind und ich im kommenden Schuljahr wieder ganz zurück an die Schule gehe. (Die Fachdidaktik-Vorlesung mache ich dann noch nebenbei weiter als Lehrauftrag.) Workshops anbieten am TdI werde ich aber sicher weiterhin.

Ich veranstalte übrigens sehr ungern etwas. Workshops machen, das geht, weil da nur ich verantwortlich bin. Aber bei allem anderen mache ich mir zu viele Sorgen und Gedanken: Kriegt auch jeder etwas zum Mittagessen? Hat jeder genug Verteilersteckdosen? Da bin ich schon ein wenig froh, dass das jetzt erst einmal aufhört.

Am Dienstag bin ich dann Begleiter zum bayerischen Schulsportwettbewerb Bogenschießen in Feucht. Weil da dann die anstrengende Zeit vorbei ist und bei mir kein Unterricht ausfällt (der dann vertreten werden müsste), habe ich mich freiwillig angeboten, mitzufahren. Ich war ja vor über dreißig Jahren selber ein paar Jahre Bogenschütze, und mein Vater war recht aktiv in der Szene. Feucht war schon damals ein Schützenzentrum.