Schlagwort: Bücher
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Harold Lamb, Khlit the Cossack – ein Conan-Vorläufer in der Ukraine
In einem schönen Podcast davon gehört und gelesen. Harold Lamb (1892 – 1962) war ein amerikanischer Autor von Abenteuergeschichten und populären Sachbüchern mit historische Themen (Kreuzzüge, Dschingis Khan), später auch von Drehbüchern. Am bekanntesten ist er aber wohl für seine frühen Geschichten, die 1917-1920 und dann noch einmal 1925-1926 iom Magazin Adventure erschienen sind (hier…
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James Michener, The Source
(1 Kommentare.) Das Buch war so lang und ich habe so lange daran gelesen, jetzt muss ich auch etwas darüber schreiben. James Michener kannte ich als Autor von dicken Bestseller-Schinken einer früheren Generation, einer davon als Grundlage für das Musical South Pacific (Pulitzer-Preis 1948), gerne im Regal von Onkeln und Tanten. Zu früh, als dass…
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Paul Féval, Vampire City
Paul Féval war ein damals durchaus sehr bekannter französischer Autor des 19. Jahrhunderts; er schrieb Abenteuer- und Kriminalgeschichten und auch drei Vampir-Romane, alle vor Stoker. La Ville-Vampire erschien 1875, entstand aber vielleicht schon 1865. Es kursieren (auch bei Amazon) grottenschlechte automatisierte, fehlerhafte Übersetzungen; ich habe die Übersetzung von Brian Stableford aus dem Jahr 1999 gelesen.…
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The Last Ringbearer 100%
(1 Kommentare.) Das Wichtige zu diesem Buch steht im ersten Blogeintrag, hier nur ein paar nachträgliche Gedanken. Wir verließen die erste Hälfte des Romans mit einem großen Plan: Der Kristall der Elfen muss zerstört werden, und das geht nur, wenn die eine Partei am einen Ende der Welt eine heikle Aufgabe erledigt und die andere…
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Kirill Eskov, The Last Ringbearer (Stand 50%)
(2 Kommentare.) Ich bin erst bei knapp der Hälfte des Buchs, will aber jetzt schon darüber schreiben. Ich darf das, es ist ein Blog. Mit Spoilern, aber nicht vielen. Der Herr der Ringe aus der Sicht Saurons und der Orcs: So war mir das Buch beschrieben worden, das hatte ich erwartet. Die gleiche Handlung wie…
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Shakespeare, Der Sturm
(2 Kommentare.) Der Sturm und ich Die Reihe BBC Television Shakespeare war eine Reihe von Fernsehproduktionen von Shakespeare-Dramen, insgesamt 37 Folgen, erschienen 1978 bis 1985. Manche davon waren auch im deutschen Fernsehen zu sehen, übersetzt; ich erinnere mich dunkel an einige davon, die keinen großen Eindruck hinterlassen haben, und zwei, die mir sehr gut im…
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Frederick Treves, The Elephant Man and Other Reminiscences
(3 Kommentare.) Ich kann mich noch gut erinnern, als der Film „The Elephant Man/Der Elefantenmensch“ von David Lynch 1980 herauskam. Nicht weil ich ihn gesehen hätte, ich war dreizehn Jahre alt und leicht zu verstören. Aber es kamen Ausschnitte im Fernsehen, die habe ich mitgekriegt. Wenn ich jetzt nachblättere: John Hurt, Anthony Hopkins, Anne Bancroft,…
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Wolfgang Herrndorf, Sand (2): Notizen (und: Frage)
(6 Kommentare.) Vor auch schon zehn Jahren gelesen, das immer schon wiederholen wollen, und auf Anregung auf Twitter kam es jetzt dazu. Kleinere und mittlere Spoiler folgen. Ich gehe dabei nur auf drei große Aspekte ein. Die Welt als unzuverlässiger, unverstandener, unwirklicher Ort Ganz wesentlich für mich war beim Lesen das Gefühl, dass die Welt…
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Wolfgang Herrndorf, Sand (1): Die Sache mit dem Flaschenzug
(1 Kommentare.) Doch ein loses Ende in Sand, ein wortwörtliches gar? Die Sequenz im Buch In Kapitel 16 erwacht einer ohne Gedächtnis und mit einer Kopfverletzung in unvertrauter Umgebung – einem Dachboden, oben in einer Scheune. Im Boden eine große Öffnung, darüber ist ein Flaschenzug befestigt. Die Figur, ab jetzt unsere Hauptperson, ist bekleidet mit…
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Algernon Blackwood, Three John Silence Stories
(1 Kommentare.) Mit Algernon Blackwood und mir wird das nichts mehr. Ich kenne den Namen seit dem Essay „Supernatural Horror in Literature“ von Howard Phillips Lovecraft, in jungen Jahren gelesen, einem monumentalen Abriss der Horrorliteratur vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Blackwood gilt immer noch als Klassiker und gut und ist in England weltberühmt und hat…
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O. Henry, The Four Million
Ich habe O. Henry als Student entdeckt, drei, vier schmale antiquarische Bändchen mit seinen Kurzgeschichten, dann bald darauf eine eng gedruckte Gesamtausgabe auf dünnem Papier. Damals müssen meine Augen noch besser gewesen sein. Auch diese Ausgabe war antiquarisch und O. Henry schon lange nicht mehr salonfähig. Aber ich fand die Geschichten, nein, eher: den Tonfall…