Öffentlicher Nahverkehr

“Sie fragen sich bestimmt, was da drin ist.”

Er saß mir im Zug gegenüber, 17 Jahre oder 18. Neben sich hatte er einen flachen roten Pappkarton, bedruckt. Ich war übernächtigt und auf dem Weg nach Hause und in ein Buch vertieft. Zumindest las ich darin.
Bei der ruckelnden Fahrt rutschte der Karton rutschte im Sitz gegenüber immer wieder herum. Der junge Mann (sauberes Erscheinungsbild, Brille, rasiert) entschuldigte sich.
Ich murmle irgendwas, nicht unfreundlich aber auch nicht kontaktwillig und verkrieche mich in mein Buch.

In Romanen heißt es dann immer “Er war seinem Blick gefolgt” oder “Er hatte seinen Blick bemerkt”. Da war aber nichts zu bemerken gewesen. Trotzdem sagte der junge Mann plötzlich: “Sie fragen sich bestimmt, was da drin ist,” und zeigte auf den Karton neben sich. Ich fragte mich nicht, schon gar nicht bestimmt.

Aber er wollte es mir sichtlich sagen. Also packte ich mein Buch weg. Der geheimnisvolle Inhalt des Kartons stellte sich als Zeichenbrett für das technische Zeichnen heraus. Der junge Mann war gerade im Begriff, Schreiner zu werden. Viel Arbeit, sei es, aber er habe sich den Beruf ja ausgesucht. Wenn ich mich recht erinnere, ging es um sein Gesellenstück. Er war sichtlich stolz und voller Mitteilungsdrang und fing das Gespräch auch keinesfalls aus Langeweile an; an einer der nächsten Stationen stieg er aus.

Eigentlich war es doch ein schönes Erlebnis gewesen.

Handouts für Referate

Wie wär’s mal damit? Das war ein Englisch-Referat im Grundkurs über berühmte Leute aus Chicago (im Rahmen einer Sequenz zu Chicago):


Die Sammelkarten machen natürlich Mühe, und man kan sie nicht so leicht abheften wie ein einfaches Blatt. Aber trotzdem gefallen sie mir sehr gut.
Man könnte überhaupt Grund- und anderes Wissen als Sammelkarten zum Ausdrucken und Ausschneiden herausgeben, in Form eines pdf-Dokuments. Das wäre ein schönes Schülerprojekt.
Das Problem dabei ist nur, dass man eine gute Qualitätskontrolle am Ende braucht. Ich bin nicht weit davon entfernt, ein Perfektionist zu sein, und wenn man Schüler alleine arbeiten lässt, kommen leider erst mal viele Rechtschreibfehler und falsch verstandene Aussagen heraus. Die Geduld oder Zeit, in einer zweite Stufe die Ergebnisse zu verbessern, fehlt mir noch.

Stundenverlauf

Hier zwei Stundenverläufe jeweils aus einer neunten Klasse, angefertigt von einem unterbeschäftigtem Schüler. Einer davon bin ich – ich weiß aber mehr, welcher; das ist schon ein paar Jahre her. Ich finde, beide sehen recht ordentlich aus.

Das hat mich darauf gebracht, mein heutiges Laufverhalten zu überdenken. Meistens stehe ich nur vorne. Aber in sämtlichen Klassen (vom gar kleinen Leistungskurs Deutsch abgesehen) habe ich gar keine Möglichkeit mehr. Die Klassen sind nicht viel größer geworden, aber doch alle ein bisschen, und die neuen provisorischen Klassenzimmer sind kleiner als die alten – jedenfalls ist alles so vollgestellt, dass ich mir gar keinen Weg durch die Bänke mehr bahnen kann.

That’ll teach them

Hausaufgabe vergessen? Eine Runde um den Sportplatz. Im Unterricht wiederholt nicht aufgepasst? Zehn Bahnen im eiskalten Pool, vor dem Frühstück, zum Aufwachen. Ein Deo benutzt? Eine Stunde Gedichte abschreiben.

“That’ll teach them” ist eine Doku-Soap extra für Schüler und Lehrer. Im Jahr 2003 gingen 30 sechzehnjährige Schüler und Schülerinnen noch einmal einen Monat lang freiwillig in die Schule, um für die englische Mittlere Reife zu lernen. Genauer gesagt, es waren die “O‑Levels”, die es schon lange nicht mehr gibt, und der Unterricht verlief nach dem Vorbild eines englischen Internats aus den 50er Jahren. Das galt für Lehrstoff, Lehrmethode, Ausstattung und Verhaltensregeln ebenso wie für die Verpflegung.
Ich habe leider nur eine einzige Episode gesehen. Dafür gibt es sehr viel auf den Channel-4-Seiten dazu:

That’ll teach them 2003: Grammar school

Dort erfährt man Einzelheiten über die Schule und die Fernsehproduktion. Außerdem kann man einen Online-Test machen, der auf einem Eignungstest aus den 60er Jahre basiert, wie sie 14- bis 15-Jährige an secondary modern schools und 13-Jährige an grammar schools machen mussten.
Für so einen Test hatten Schüler 45 Minuten Zeit, und die braucht man auch. Das ist zwar alles multiple choice, aber scho sehr geschickt gemacht, gerade die Rechenaufgaben. Sollte man mal ausdrucken und mitnehmen.
– Außerdem gibt es Wissenswertes über das Schulsystem der 50er Jahre und was sich seitdem alles verändert hat.

Dieses Jahr gab es die Fortsetzung:

That’ll theach them 2004: Secondary Modern

Auch sehr schön. Überhaupt, diese englischen Doku-Sendungen sind sehr gut. Hierzulande hilft mir im Deutschunterricht bei Effi Briest lediglich das heimische Leben im Gutshaus.

Cerebus the Aardvark

Noch mehr fasziniert als Bone neulich hat mich eine andere Serie, die ich seit noch längerer Zeit nur dem Namen nach kannte, und die ebenfalls vor kurzem zum Abschluss gekommen ist: Von 1977–2004 erschienen 300 Hefte Cerebus the Aardvark, mehr als 6000 Seiten, gesammelt in 16 Schwarzweißbänden. Alles von Dave Sim. Die ersten beiden davon habe ich inzwischen gelesen.

Die Geschichten beginnen als amüsante Parodien auf die Sword & Sorcery-Fantasyabenteuer der 70er Jahre. Conan war ein großer Comic-Star, wenige Jahre später würde Arnold Schwarzenegger ihn im Film noch bekannter machen. Die Geschichten um Cerebus spielen in einer solchen Fantasywelt: Schwertschwingende Muskelmänner, seidenbehangene Haremsdamen, böse Zauberer, Edeltsteinschätze, Schlangenmonster. Nur dass der Held der Geschichten ein Erdferkel ist. Ein Erdferkel mit Rüstung und Schwert, versteht sich. Ansonsten sind die Geschichten vergnüglich, so vergnüglich, wie es die Conan-Geschichten tatsächlich auch manchmal sein konnten. Betrogene Betrüger, ein Krug Bier in der Schenke, homerisches Gelächter am Ende. Und mittendrin halt ein Erdferkel.

Daneben erscheinen immer wieder Parodien: Auf Superhelden oder andere Comic-Gestalten, wie Red Sophia, die Cerebus an die Wäsche will. (Comic-Leser erkennen darin Red Sonja.) Ganz zu schweigen von Captain Cockroach oder dem nervigen Elrod (Elric).
Daneben gibt es aber bald die ersten Punkte, die auf größere Geschichten verweisen. Geheimnisse um Cerebus selbst. Und einen amüsanten, charmanten Schlawiner als Herrscher eines kleineren Staats, der aussieht und sich benimmt wie Groucho Marx. Mit Zigarre und gebückter Körperhaltung. Im zweiten Band, High Society , geht es dann nur noch am Rande um Schwerter und Monster, sondern hauptsächlich um Intrigen und Moral und Ehre und gute Absichten und Verrat und hehre Ziele. Und mittendrin ein Erdferkel und Groucho Marx, der sich zum tatsächlich bedrohlichen Schurken mausert, ohne dass er dabei aufzuhörte, Groucho Marx zu sein. Faszinierend. Ob die Handlung komplex ist oder lediglich kompliziert, kann ich nicht sicher sagen, gründlich lesen muss man auf jeden Fall.

Nach allem, was ich so gehört habe, erwartet mich in den nächsten 14 Bänden noch viel Schönes und Unerwartetes.

Es geht auch ohne Baumhaus (Jugendjahre)

Gestern Abend kam im Fernsehen ein Werbespot für irgendwas. Im Hintergrund lief eine Melodie, ein kurzes Instrumentalstück. “Patrizia”, sagte ich baff.

Ah, Patrizia. “Du-dum. Du-dum-du-du-du-du-dum. Zauberhafte reizende Patrizia. – Lang hatte ich nicht mehr an dich gedacht.”

In der sechsten Klasse hatte ein Mitschüler, dessen Eltern auf dem Gelände einer örtlichen Textilfabrik wohnten, Zugang zu einem Zimmer im Dachboden des Hauses. Man musste zuerst durch einen großen Dachboden, nur leicht vollgestellt, aber staubig. Dann öffnete man eine Tür und war in einem Raum: Unserem Clubraum. Zweieinhalb auf vier Meter, höchstens. In der sechsten Klasse war es noch gar kein richtiger Clubraum: Wir trafen uns zu tritt, um Plastik-Modellflugzeuge zusammenzubauen. Immerhin legten wir schon unser Geld zusammen, um die Modelle zu kaufen.

Im Jahr darauf hatten wir unseren ersten Science-Fiction-Club gegründet. Wir waren zu dritt, Michael, Norbert und ich. Und jetzt war das Zimmer ein echter Clubraum: Die Wände waren mit Postern tapeziert und mit herausgetrennten Zeichnungen aus Magazinen. Sämtliche Wände waren so dekoriert, nur die Decke war frei. Ein Schränkchen, dann ein Schrank, und nach und nach weitere Regale für unsere Flohmarktfunde: Dutzende, hunderte Taschenbücher und Romanhefte. Perry Rhodan, Utopia-Taschenbücher, Marvel-Comics. Von der Decke war bald das letzte Flugzeugmodell verschwunden.

Ein knappes Jahr später waren wir zu fünft: Unser Club hatte sich mit einem anderen Club zusammengeschlossen. “Fusioniert” hieß das damals schon. Dirk und Jan waren die neuen und brachten ihr Magazin mit, Parsec, Ausgabe 3. Wir machten Parsec gemeinsam weiter; andere Magazine erschienen, solche zum Beispiel:

Nach wenigen Jahren war der Clubraum verlassen. Die einen hatten aufgehört mit solchem Kinderkram, die anderen hatten plötzlich einen Star-Wars-Club mit hundert zahlenden Mitgliedern am Hals, und eine ganz neue Geschichte begann.

Aber zurück zu Patrizia: In diesem Clubraum, unglaubwürdig wie das vielleicht klingen mag, gab es auch einen alten Plattenspieler – noch mit 33, 45 oder 78 Umdrehungen pro Minute. Und am unglaubwürdigsten war die Plattensammlung, die sich auf dem Dachboden fand: Etwa fünfzig oder sechzing Singles aus den 60er Jahren. Ah, “Das Geisterschiff von Ohio”! Ich kann den Text heute noch. “Der weiße Mond von Maratonga”: In Studientagen beim Scharadenspiel, als es darum ging, einen Liedtitel pantomimisch darzustellen, kam mir dieses Lied in den Kopf, und ich hatte meine rechte Mühe, den Mitspielern diesen Titel zu vermitteln. Ein Medley aus der West Side Story war auch dabei, einige wunderschöne Instrumentalstücke, deren Titel ich leider nicht mehr weiß, und eben auch: “Patrizia”. Du-dum. “Zauberhafte reizende Patri-zi‑a, du-dum, gehen Sie nicht so an mir vorbei”. Goldene Zeiten.

Mein schwerstes Comic

Mein schwerstes Comic gibt’s bei Amazon.com – leider nicht bei Amazon.de – zur Zeit für unter 30$, empfohlener Verkaufspreis ist 40$.

Bone erschien von 1991 bis Juni 2004. Es gab vorher schon verschiedene Sammelbände, und die definitive, weil kolorierte Fassung des Gesamtwerks erscheint erst noch. Aber das Original ist schwarzweiß und über 1300 Seiten stark.
Die Geschichte ist lang und episch. Die drei Bone-Cousins Fone Bone, Phoney Bone und Smiley Bone verlassen ihre Heimat Boneville. Es verschlägt sie in eine eine unvertraute Gegend; ein altes Königreich mit viel Vergangenheit, die nach und nach aufgerollt wird. Es gibt geheimnisvolle Drachen, bösartige bis tollpatische Monster, alte Prophezeiungen, Magie, böse Zauberer, Familienstreitereien und Kuscheltiere. Während die drei Bones in cartoonigem Stil gezeichnet sind, ist der Rest der Welt fantasy-realistisch dargestellt.

Mein liebstes Panel kommt ziemlich am Anfang. Fone Bone wird vom plötzlichen Wintereinbruch überrascht:

Die Geschichte ist eine Mischung aus Abenteuergeschichte und den Peanuts. Sie lebt von den Charakteren: Phoney Phone ist nicht böse, aber geldgierig. Smiley Boney ist leichtfertig und lustig. Insgesamt kriegt man viel spannende Unterhaltung fürs Geld und verbessert sein Englisch. (Können Schüler bei mir ausleihen.) Das Format war ein bisschen ungewohnt für mich; selten sind es mehr als 6 Panels pro Seite; ich bin mehr gewöhnt.

Schüler treffen

Letzte Silvesterparty, eingeladen bei Bekannten von Frau Rau. Ich läute, die Tür geht auf, eine überraschte Stimme quietscht schulisch-tonlos “Guten Tag Herr Rau”. Ich ganz cool “Hallo Sabine”. Das war das erste Mal, dass ich auf einer privaten Party zusammen mit einer ehemaligen Schülerin als Gast war.

(Noch bin ich nicht in dem Alter, wo ich ehemalige Schüler als Kollegen habe. Das gibt’s ja auch häufig.)

Pubertät aus Schülersicht (8. Klasse)

Folgendes hat eine Schülerin aus meiner 8. Klasse für ein laufendes Projekt geschrieben (mehr dazu wohl erst nach Weihnachten); ich habe den Text zwar schon auf unserer Schul-Homepage veröffentlicht, aber hier sehen ihn vielleicht dann doch noch andere Leute.


Ein normales Gespräch unter Müttern: “Und, wie läuft’s bei euch so?” “Ach, meine Tochter hat mal wieder randaliert, sie sind ja so aggressiv in dem Alter, immer passt ihnen was nicht.” “Sie sind halt in der Pubertät. Das geht vorbei. So ab 19 werden sie wieder zahm.”
So manch ein Teenie fragt sich bei diesen Worten: “Aggressiv? Pubertät?” Es kommt nicht selten vor, dass Erwachsene über das ‘zarte Alter’ wie über eine eklige Krankheit reden, die mit Pocken oder einer Grippe zu vergleichen und so ansteckend ist, dass alle Jugendlichen sie einfach bekommen müssen. Viele ratlose Eltern stellen sich dann eine Frage: Was mit den Halbstarken tun? Sie einsperren, bis sie 21 sind, sich mit ihnen an den Kaffeetisch setzen und das Sieh-mal-dein-Körper-verändert-sich-jetzt-Gespräch anfangen oder sie schlicht zum Tierarzt bringen? Doch sind die Eltern die armen Leidtragenden? Wie es der gute alte Instinkt der Menschheit will, schöpfen sie daraus einige Vorteile: Zum Beispiel ist ihr einziges Argument (außer: “Wir haben kein Geld dafür”), wenn ihr Sprössling ein viertes Rennrad möchte: “Du bist noch ein halbes Kind, du weißt doch gar nicht, was du willst.” Oder wenn er sie um Erlaubnis bittet, zur angesagtesten Party des Jahres zu gehen, heißt es: “Dazu bist du noch viel zu jung.” Dagegen ist man schon alt genug, wenn es darum geht, das Bad zu putzen, einkaufen zu gehen oder bei ihren kleinen Treffen die Bedienung zu spielen. Darf ich Ihnen noch ein Häppchen anbieten?” Und wie erklären wir uns dieses ganze Affentheater? Nun, einige kluge Köpfe meinen, es läge an den Hormonen, die in unserem Körper überall wie shoppingwütige Weibsbilder in einem XXL-Einkaufscenter herumwuseln.
So, meine lieben Eltern, Tanten, Ärzte und alle, die das Phänomen des Erwachsenwerdens nicht verstehen: Es liegt nicht an uns! Die Wahrheit ist, dass wir, wenn wir klein sind, automatisch den Älteren gehorchen und nur selten fragen, wieso dies und das so ist, und wenn wir es doch tun wird uns etwas aufgetischt wie: “Nein! Dein Hamster ist weg, weil er dem Nikolaus helfen muss, Geschenke auszutragen.” Mit dem älter (und intelligenter) werden erkennen wir, wie viele Lügen, Schwindel und bescheuerte Regeln und Verbote uns vorgelegt worden sind. Wir verstehen, wie ungerecht doch alles ist, und versuchen unsere Ansichten in das Alltägliche einzubauen, was den Erwachsenen gar nicht passt, weil wir doch eigentlich lieb, nett und brav sein sollten und selbst denken tabu ist.
Die Tatsache, dass wir mit höherem Alter ihrer Ansicht nach einfacher werden, ist schlicht und einfach darauf zurückzuführen, dass wir es aufgegeben haben, unsere Ideen, Meinungen und Anregungen zu erläutern. Man kann Eltern genauso wenig ändern wie einen Wiederholungstäter im Nasenbohren.
Fazit: Lasst uns bitte in Ruhe, nervt uns nicht und versucht schon gar nicht mit uns zu reden, dann dürften wir diese schwierige Zeit wohl alle gut überstehen.

(Caro Heep)

Die schönsten Sachen aus dem Future Dictionary

Vor kurzem habe ich schon etwas über The Future Dictionary of America geschrieben. Inzwischen habe ich noch ein paar schönere Einträge drin gefunden:

  • Bookmonster Babs: eine sagenhafte Gestalt, die an jedem Jahrestag des ersten gelesenen Wortes zu einem Kind kommt und ihm Buchgeschenke bringt. Babs hat lila Fell und gelbe Zauberstiefel. Am Vorabend des Jahrestages versuchen Kinder Babs anzulocken, indem sie ihr ein Buch mit Zeichnungen und selbst ausgedachten Geschichten erstellen. (Anne Ursu)
  • Adulteration: Den inneren Erwachsenen in sich entdecken (nachdem man festgestellt hat, dass das innere Kind ziemlich nervig ist); die Baseballkappe wieder richtig herum aufsetzen. (Marilynne Robinson)
  • and-yet: wird wie ein Wort ausgesprochen, Betonung auf der zweiten Silbe. Ein satzwertiges Element, findet sich oft am Schluss von Äußerungen und bedeutet soviel wie “Aber ganz hundertprozentig richtig ist das nicht.” (Nicole Krauss)
  • home accompanist: ein Musiker zu Hause, der für Familienfeste und ‑aktivitäten eine passende Hintergrundmusik spielt – bei Mahlzeiten, Abfahrten, Ankünften, Partys, zur Schlafenszeit und so weiter. Sie lassen die Leben ihrer Gastgeber bedeutsamer, wichtiger und filmartiger erscheinen. (John Henry Fleming)