Ein Brett vor dem Kopf (im Büro)

In meinem nicht eben großen Büro schaute ich bisher immer auf eine weiße Pinnwand. Ich arbeite nicht sehr mit Pinnwänden, sie dienen mir allenfalls zur Dekoration (obwohl so Sachen mit roten Fäden verbunden schon sehr schick sind).

Ein geschätzter Schüler, jetzt Abiturient, schlug mir ein Regal stattdessen vor. Und als der Schüler nach dem Abitur gleich ein Praktikum an der Schule machte, setzte er das in die Tat um. Brachte Bohrmaschine und Akkuschrauber und Wasserwaage mit, jeweils schicker als die von mir selbst besorgten Werkzeuge, dazu Schrauben und ein Holzbrett.

Vielleicht bereits mutmaßend, wie es um meine Handwerkskünste steht, übernahm er auch gleich das Bohren. Einölen und festschrauben durfte ich das Brett immerhin, soweit reichen meine Fähigkeiten auch. Und jetzt sieht das so aus:

Auf dem Bild und vermutlich insgesamt ist das nur eine bescheidene kleine Änderung, aber sie fühlt sich sehr groß an hier im kleinen Zimmer.

Auf dem Regal stehen Dinge, die vorher im Schrank waren und die ich in der Schule auch nicht unbedingt brauche, die ich aber gerne ansehe und vorrätig habe und die zu Hause Platz wegnehmen: Turing Tumble, Magic 8 Ball, Es war einmal, das Kamishibai, Pokerkarten für Eleusis, darunter hängt eine Ukulele.

Das bleibt sicher nicht so. Ich könnte noch Licht anbringen, Poster, ein Tuch (theoretisch). Mal schauen. Mehr Spielzeug mitbringen und deponieren, ich habe da recht viel.

Allerdings, abstauben werde ich müssen.


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