Tag der Ukulele 2012

Anlässlich des World Ukulele Day 2012 – jeder soll die Ukulele mit in die Arbeit nehmen, oder darüber bloggen, oder sonst etwas – wieder etwas öffentliches Üben: „Wildwood Flower“ in einem Arrangement von Ken Middleton. (Forgive me, I’m a beginner.) Die Ukulele ist eine Konzertukulele, weil meine Sopran nicht sehr bundrein ist und man das an ein paar Stellen in diesem Stück deutlich hört. Meine erste Ukulele habe ich vor einem Jahr gekauft, seit einem halben Jahr übe ich ernsthaft damit. Das Stück klingt an ein paar Stellen noch etwas mechanisch, und so richtig fließend ist der Rhythmus noch nicht … Continue reading „Tag der Ukulele 2012“

Ich mach jetzt auch mal was mit diesem Post-Privacy-Ding

Wer meint, Urlaubsdias seien privat und uninteressant und gehörten nicht ins öffentliche Netz, dem muss ich demonstrieren, dass es noch Privateres und Uninteressanteres gibt: mindestens das öffentliche Üben von Musikstücken. Also mache ich das jetzt mal. Der Hintergrund: ich spiele seit einem halben Jahr Ukulelespielen. Ein paar Griffe und musikalisches Grundwissen habe ich noch von der Gitarre. Aber da war ich nie auch nur akzeptabel. Der Grund ist vermutlich der, dass ich nicht gut singen kann. Dabei mag ich Lieder sehr gerne, jedenfalls dann, wenn sie Geschichten erzählen. Irgendwann untersuche ich mal meine Liedersammlung nach Erzählhaltungen, also ob sie in … Continue reading „Ich mach jetzt auch mal was mit diesem Post-Privacy-Ding“

Reden (und Interviews)

In der 9. Klasse Deutsch wird dieses Jahr die erste Schulaufgabe eine Rede sein – eine verkappte Erörterung eigentlich, aber halt eine mit einem Adressaten, eingebettet in eine Situation, wenn auch beides nur fiktiv. Argumentieren müssen die Schüler in einer Rede schließlich auch, und das ist das Wichtigste, das sie bei der Erörterung lernen. Das Schulbuch unterscheidet zwischen Reden mit Informations- und Appellcharakter sowie Reden zu einem gegeben feierlichen Anlass. Ein Beispiel darin ist eine Scherzrede von Loriot zum Thema „Spenden für notleidende Vampire“. Nach diesem Vorbild sollten die Schüler erst einmal eine ähnliche Rede schreiben – mit dem Computer … Continue reading „Reden (und Interviews)“

Our Miss Brooks, und andere Lehrerinnen und Lehrer

Gerade (also vorgestern) im Radio gehört: Einen Aufruf für bessere Bezahlung der Lehrer, für kleinere Klassen und mehr Geld für die Schulen. Zugegeben, die Radiosendung war von 1947: (Zur Erklärung: Schulen sind in den USA zumindest teilweise lokal und regional finanziert, früher möglicherweise noch mehr als heute.) Der Aufruf kam am Ende einer Episode von The Great Gildersleeve (1941-1957, in der klassischen Besetzung allerdings nur bis Mitte 1950), einer Sitcom mit gelegentlichen Soap-Elementen, durch die ich mich gerade höre. Gildersleeve war eine Nebenfigur in Fibber McGee and Molly, bevor er seine eigene Serie bekam. (Mit dem Siegeszug des Fernsehens wanderten … Continue reading „Our Miss Brooks, und andere Lehrerinnen und Lehrer“

Interviews zu Berufen

Die Schüler meiner 9. Klasse machten dieses Jahr Interviews zum Thema Berufe (Lehrplan Deutsch, Wirtschaft, Französisch, Englisch: Bewerbungsgespräche und so weiter). Die meisten davon gibt es nur in gedruckter Form, einige außerdem als Ton-Interview, aber davon sind wiederum viele nicht öffentlich. (Eines mit einem Mitarbeiter im Jugendamt etwa, der für Vormundschaft zuständig ist.) Dieses hier darf ich aber auf die Schulhomepage stellen und auch hier veröffentlichen: Der Pâtissier. Könnte vielleicht noch ein bisschen geschnitten werden. Ende des Schuljahres kriege ich hoffentlich ein weiteres Produkt zum Vorzeigen.

Casey at the Bat

JochenEnglish schlägt das Auswendiglernen von Gedichten als Möglichkeit vor. Als Nachtrag zu einer kurzen Baseball-Einlage vor den Weihnachstferien habe ich heute im LK diesen amerikanischen Klassiker von Ernest Lawrence Thayer gemacht. Auswendig werden ihn meine Schüler nicht lernen, aber bis Montag müssen sie den Vortrag üben. Nötig ist ein bisschen Baseball-Grundwissen; ich empfehle auch sehr die Entstehungs- und Aufführungsgeschiche bei Wikipedia nachzulesen. Meine Audioaufnahme (unten angehängt) ist nicht perfekt, aber für mehr als zwei Versuche habe ich keine Zeit. Am schönsten war doch der Vortrag heute in der Schule – man braucht einfach ein Publikum dafür und muss das ganze … Continue reading „Casey at the Bat“

Audiokommentare

Wollte nur mal sagen: Ab jetzt sind auch Audiokommentare möglich. Unter jedem Beitrag ist ein Icon, auf das man klicken kann. Man braucht nur ein angeschlossenes Mikro am Rechner, keinerlei Software (außer Java), keinerlei Download. Man kann sich aufnehmen, es sich anhören, dann nochmal versuchen, dann nochmal, und dann schließlich zusammen mit einem Textkommentar absenden. Dann höre ich euch auch mal, also zumindest die Mutigeren, jedenfalls die mit Mikrophon. Die Länge der Kommentare ist vorerst auf eine halbe Minute begrenzt. So ganz zufrieden bin ich noch nicht; der Service läuft über das Plugin podPress und damit bei http://www.mobatalk.com. (Evoca ist … Continue reading „Audiokommentare“

Oktoberfestpodcast: English language special.

Anklicken und anhören. 15 MB, eine halbe Stunde, vier freiwillige angesprochene Schüler aus dem Leistungskurs Englisch sind auf dem Oktoberfest und berichten (auf Englisch): Oktoberfest soundseeing tour, produced by members of the Leistungskurs Englisch Genau so habe ich mir das vorgestellt: Die Schüler sollten sich vorher die wichtigsten Vokabeln heraussuchen und dann quasi Gäste durch das Oktoberfest führen. Sightseeing nur mit Ton, also Soundseeing. Zum Beispiel für die englische Partnerschule zum Anhören. Ein Vorbild waren Podcasts wie diese soundseeing tour durch den Central Park in New York. Wenn man das mit Kopfhörern draußen anhört, weiß man wirklich nicht mehr, ob … Continue reading „Oktoberfestpodcast: English language special.“

Good Night, and Good Luck

Gestern war ich im Kino, Good Night, and Good Luck von George Clooney. Hat mir der Film gefallen? Ja. Wird es ein Lieblingsfilm von mir werden? Wohl nicht. Ich brauche mehr Archetypen. Mehr Pathos. Würde ich mir andere Filme dieser Art anschauen? Ja, unbedingt. Der Film ist durchweg schwarzweiß. Er beginn auf einer Gala-Versammlung der Radio-Television News Directors Association 1958, mit der Keynote Speech des Fernsehjournalisten Edward R. Murrow. Die Gäste sind reich geschmückt, haben Doppelkinn und Falten und sehen sehr zufrieden aus. Murrows Rede ist auch heute noch lesenswert: Keine Abrechnung mit dem Fernsehen seiner Zeit, sondern eine Mahnung. … Continue reading „Good Night, and Good Luck“

Ene mene miste…

Ich fange ja gerade an, mit meinen Schülern Video- und Audio-Umfragen zu erstellen. Irgendwann will ich mal auf Schulradio hinaus, oder jedenfalls halbwegs ernsthafte Radiobeiträge. Ganz so weit bin ich noch nicht, aber jetzt hat wenigstens mal eine Schülerin ihr selbst gesammeltes Audiomaterial auch selbst geschnitten – im Stehen, am Schul-Laptop, im Medienkammerl zwischen Videokassetten und Fernsehern und neugierigen Lehrern. Das macht einige der Schnittfehler verständlicher. (Eine Umfrage einer Achtklässlerin zu Auszählreimen)