Percy Jackson – Diebe im Olymp

Am Freitag war ich mit der 6. Klasse im Kino. Den Schülern hat der Film gefallen, das ist das wichtigste. Ich selber fand ihn routiniert, aber profillos. Schön war es allerdings, die griechischen Götter mal wieder zu sehen. Ich bin auch schon auf die Neuverfilmung von „Kampf der Titanen“ dieses Jahr gespannt. Einige neue Gedanken hat der Film (oder die Buchvorlage) der Mythologie dann doch abgewonnen. Gefallen hat mir „Auntie Em’s Garden Emporium“, ein Laden für Gartenzubehör, also vor allem diese Statuen, die man gerne in großen Gärten aufstellt. Große, weiße, lebensechte Statuen. Da ahnt man schon, wer „Auntie Em“ … Continue reading „Percy Jackson – Diebe im Olymp“

Holmesiana

War im Kino, Sherlock Holmes gucken. Hat mir gut gefallen. Als Film gut – wenn es auch mehrere überflüssige Szenen darin gibt, die weder die Handlung voranbringen noch etwas zur Charakterisierung der Personen beitragen noch Atmosphäre erzeugen. Schön: die Boxkampszene, überflüssig: das Spektakel in der Werft. Immer wieder enttäuschend: Showdown hoch oben auf einem historischen Wahrzeichen. Das mochte ich bei X-Men schon nicht, und bei Holmes wird das für jeden, der sich minimal in London auskennt, lächerlich – aus den Katakomben des Parlaments spaziert man quasi direkt auf die Spitze der Tower Bridge. Aber trotzdem ganz okay. Robert Downey Jr. … Continue reading „Holmesiana“

„Weitere Highlights“ auf der DVD (eklektisch)

Wenn nach den reichlichen, wenn auch unkommentiert zusammengetragen Extras auf der DVD noch eine Extraseite Weitere Highlights anpreist und sich diese entpuppen als Trailer zu den folgenden DVDs (die vermutlich beim gleichen Vertrieb erhältlich sind): Koloss von Konga (japanischer Monsterfilm, King-Kong) Xaver und sein außerirdischer Freund („verbindet Elemente des Heimatfilms und der Science-Fiction miteinander“) Crazy Zombies – Ein Sprung in der Schüssel (US: „Hysterical“, mir damals von Michael Schw. empfohlen worden, seitdem nie wieder davon gehört) Car-Napping (deutsche Komödie von 1980) Daniel der Zauberer (Daniel Küblböck) Onkel Otto (das hr-Trickfilmmännnchen) Neues aus Uhlenbusch – um welche DVD handelt es sich … Continue reading „„Weitere Highlights“ auf der DVD (eklektisch)“

Iron Man

Tales of Suspense #39 (March 1963), cover art by Jack Kirby & Don Heck (Quelle: Wikipedia) Im Kino gewesen, Iron Man gesehen. Ich hatte es ja schon vorher gehört und gar nicht glauben wollen: Der Film ist nicht schlecht. (Immer vorausgesetzt, man hat nichts gegen Superheldenfilme.) Dabei ist Iron Man einer der Superhelden, die ich am wenigsten mag oder verstehe, auch wenn ich mehr Hefte davon gelesen habe, als man denken möchte. Und davon ein Film? Aber er hat mir fast durchgehend gefallen – Jeff Bridges toll, Robert Downey jr. toll. Lediglich der obligatorische Schlusskampf – großer Eisenmensch gegen kleiner … Continue reading „Iron Man“

Noir

Gestern gesehen: „Touch of Evil“ von Orson Welles. Klasse Film, und, was am besten ist, das kam sehr unerwartet. Ich hatte den Film vor einigen Jahren aufgenommen, aber nie angesehen; beim Digitalisieren der letzten VHS-Kassetten war er aber doch dran. Ich dachte mir, den könnte ich so nebenher anschauen, dabei ein bisschen am Laptop arbeiten. Ging aber nicht, ich musste dann doch konzentriert zusehen. Das fing mit der allerersten Einstellung an (die aber auch lang und berühmt ist, wie ich seitdem erfahren habe). Ich hätte es mir eigentlich denken müssen. Buch und Regie Orson Welles, Charlton Heston und Welles als … Continue reading „Noir“

Alte Filme: Radioactive Dreams und Dario Argento

Noch eine Erinnerung aus dem Spanienurlaub: Ich habe meinen ersten Dario-Argento-Film mit scharfen Konturen gesehen. Dessen Filme (Inferno, Suspiria) kannte ich sonst nur aus den 1980er Jahren von Videokopien der zweiten und dritten Generationen, mit Schlieren und Streifen und verschwommenen Rändern. Aber erkannt habe ich ihn gleich, obwohl ich kaum ein Wort verstanden und die ersten Minuten verpasst hatte: Ganz typisch die großen roten und blauen Flächen. Und die Horrorgestalten. Es war dann zwar doch doch Dèmoni von Lamberto Bava, aber immerhin war das Drehbuch von Dario Argento. Und weil das zu kurz für einen Blogeintrag ist, will ich mich … Continue reading „Alte Filme: Radioactive Dreams und Dario Argento“

Spider-Man 3

Der erste Film hatte mir richtig gut gefallen. Und das war alles so unerwartet. Ich lese Marvel-Comics, allen voran Spider-Man, seit ich zwölf bin, wenn auch mit langen Unterbrechungen. Vor allem in Deutschland war das immer ein Underdog-Zustand: Superman-Leser wurden vielleicht belächelt, aber man kannte ihn wenigstens. Spider-Man war Groschenheft und erfolglos. An einen großen Marvel-Film war damals nicht zu denken. Aber nach den X-Men kam Spider-Man und war erfolgreich bei Kritikern und Publikum – für mich war das wie aus einer anderen Welt. Als der zweite Spider-Man-Film kam, gefiel er mir ebenfalls sehr gut. Die Ausschnitte, die ich vom … Continue reading „Spider-Man 3“

Heute abend übrigens ins Kino (Prairie Home Companion)

Prairie Home Companion/Last Radio Show von Robert Altman läuft endlich. (Im Cinema, auf Englisch.) Ich dachte schon, das kriegen wir nie zu sehen, wo doch niemand hier A Prairie Home Companion kennt. Bin schon mal sehr gespannt.

Film-Kritiken

Eine vernichtende Kritik zu Eragon gibt es als Podcast bei Escape Pod. Dort ist alles gesagt, was man sich schon beim Ansehen des Buches oder Kinoplakats denkt. Meine Unterstüfler mögen’s mir verzeihen. Eine schon ältere Kritik zu Casino Royale, ebenfalls als Podcast, gibt es hier bei Slate’s Spoiler Specials, „Bond Doesn’t Know Poker“. Der Rezensent konzentriert sich dabei auf die Pokerszenen und die Fehler, die es in Filmen allgemein bei Pokerszenen gibt.

Adventures In Babysitting

Lustiger Film! Beim Kopieren der VHS-Kassetten auf DVD habe ich ihn wiederentdeckt: Nacht der Abenteuer (Adventures In Babysitting). Chris Parker (gespielt von der jungen Elizabeth Shue) ist ein siebzehnjähriges Mädchen, das sich auf einen Ausgehabend mit ihrem Freund vorbereitet. Der sagt jedoch wegen der kranken Schwester ab, was Chris‘ Nachbarn, die Andersons, freut: Da kann sie dann ja doch babysitten, und zwar das kleine Mädchen Sara, und nebenbei auch den größeren, etwa fünfzehnjährigen Bruder Brad (der wohl zu jung zum Aufpassen ist). KeithBrad himmelt Chris an. Sara mag Marvel-Superhelden, allen voran den mächtigen Thor, und läuft den ganzen Film über … Continue reading „Adventures In Babysitting“