Kartenspielen mit der 10a, aus Gründen

In der letzten Stunde habe ich mit der 10a Karten gespielt. So eine Art Mau-Mau. Mau-Mau geht ja ganz einfach: Am Anfang deckt man eine Karte auf, und die Spieler versuchen der Reihe nach ihre Karten loszuwerden, indem sie sie ablegen. (Lassen wir alle Sonderkarten mal weg.) Die Ablageregel lautet: Man kann eine Karte ablegen, wenn sie die gleiche Farbe (Herz, Pik, Kreuz, Karo) hat wie die oben liegende Karte, oder wenn sie den gleichen Wert hat. In meiner Variante wurde allerdings eine andere Regel verwendet, die nur ich als Spielleiter, sozusagen, kannte. Eine geheime also. Einige Schüler waren die … Continue reading „Kartenspielen mit der 10a, aus Gründen“

Harharharhar…. nein, ernsthaft, richtig breit grinsend…

Heute Vertretungsstunde in einer 6. Klasse. Angenehme Klasse: Fenster waren geschlossen, Rollläden unten. Habe sie gelobt für ihren einsichtigen Umgang mit Sommerhitze. Außerdem Sitzordnung gelobt, weil ein großer Gruppentisch dabei war. Ich gebe zu, ich war überrascht worden von der Vertretungsstunde, hatte mir keine großen Gedanken gemacht, für den Computerraum war nicht wirklich genug Zeit. (Dort gibt es immer genug zu tun.) Und Hausaufgaben machen oder gar spielen lassen, das mag ich nicht. Aber man ist ja digital und methodenkompetent. Computer und Beamer funktionierten im Klassenzimmer, also angeworfen und – ziemlich kommentarlos – auf diese Seite gegangen: http://ifwizz.de/allein-mit-kai-%282010-de%29-play-online-726.html Dort kann … Continue reading „Harharharhar…. nein, ernsthaft, richtig breit grinsend…“

Interactive Fiction in der Schule

Ich glaube, ich habe da etwas entdeckt, das mir viel Spaß machen wird. Über Text Adventures/Interactive Fiction habe ich ja vor ein paar Tagen geschrieben. Im Englischunterricht habe ich auch schon gelegentlich eine Zork-Stunde eingeschoben, und mit einer Unterstufenklasse, die ich in Informatik und Englisch hatte, habe ich selber mit dem Schreiben experimentiert. Aber da geht noch mehr. Einmal für den Literatur- und Fremdsprachenunterricht. Es gibt tolle Spiele: Manchmal muss man viele Rätsel lösen; bei anderen Spielen geht es darum, das historische New York kennenzulernen. Man schlüpft in die Rollen von Papageien oder Kleinkindern im Krabbelalter, mit entsprechend eingeschränkten Möglichkeiten, … Continue reading „Interactive Fiction in der Schule“

Text Adventures

1. Mmmh, Text Adventures… Irgendwann früh in den 1980ern war ich bei Jan zu Besuch und wir spielten am Computer. Das Spiel gehörte zu einer Art Spiel, die mir bis dahin unbekannt war: es war ein Text Adventure. Liebe auf den ersten Blick. Man sah nur Text – die Beschreibung einer Welt (Gegenwart, eine Wohnung), und man konnte auf diesen Text nur mit weiterem Text reagieren. Tippte man „go north“ ein, kam man in einen anderen Raum, befahl man „press button“, geschah auch etwas, jedenfalls wenn ein Knopf im Raum war. Sonst hieß die Antwort nur „You don’t see that … Continue reading „Text Adventures“

c-jump

Vorgestern ging es um den Tag des digitalen Lernens. Etwas, das analog und digital zugleich ist, zeige ich hier – ein Brettspiel: Der Titel des Spiel ist ein Wortspiel mit „Ski“ und der Programmiersprache „C“. Als Spiel ist es recht simpel: jeder Spieler kriegt eine oder zwei Figuren und bewegt sie nach Würfelwürfen den Kurs entlang, bis alle im Ziel sind. Der Kurs besteht aus Kästchen mit jeweils einem Element der Programmiersprache C darin (und damit auch Java sehr ähnlich). Vor jedem Zug schaut man sich das Feld an, auf dem man steht, und wenn dort „x+2;“ steht, würfelt man … Continue reading „c-jump“

Soziale Netzwerke: MMORPG, online und off.

Alle Welt spricht über soziale Netzwerke, keiner über jene besondere Spielart des MMORPG. Diese Buchstaben stehen für massively multiplayer online role-playing game. Das sind Online-Rollenspiele, bei denen jeder Spieler eine Figur übernimmt (typisch: der theoretisch heldenhafte, in der Praxis eher pragmatische Krieger) und sich mit dieser in einer Welt bewegt (typisch: Fantasywelt wie bei Herr der Ringe), die voll ist mit – neben anderen Gestalten – weiteren solcher Spielerfiguren. Man interagiert miteinander oder mit der Welt, kämpft miteinander oder mit den Gefahren, die die Welt bereitstellt, um das Leben dort spannend zu machen. World of Warcraft ist wohl das bekannteste … Continue reading „Soziale Netzwerke: MMORPG, online und off.“

Früchte meiner letzten Programmierarbeit

So. Mein generisches Spiel ist soweit fertig. Ich kann Spielfelder von beliebigen Dimensionen erstellen, Figuren und Hintergründe darauf verteilen und Regeln erstellen. Jetzt müsste ich mir ein konkretes Spiel ausdenken, das ich damit umsetzen will. Und dann schöne Chips für die Figuren und Hintergründe erstellen. Aber dazu habe ich jetz erst mal keine Lust – aber vielleicht wird ja mal in der Schule etwas daraus. Hier eine klickbare Demo (allerdings nicht im Feedreader): Ein 5×5-Feld mit drei verschiedenen Figuren, die sich gegenseitig schlagen dürfen. Alle haben bestimmte Zugbegrenzungen, und auf die Mittelfelder darf sowieso keiner.

The Golden Age 1: Call of Cthulhu

„Es ist sehr interessant,“ sagte ich zu Frau Rau, „die Live-Aufnahme eines Rollenspielszenarios als Podcast zu hören, bei dem man selber mal Spielleiter war, weil man dann die Geschichte und die Hintergründe schon kennt und das Verhalten der Spielergruppe mit der eigenen damals vergleichen kann.“ „Das ist eine sehr spezielle Definition von ‚interessant‘,“ sagte Frau Rau. Trotzdem höre ich gerade Episode 24 von „Horror on the Orient Express: Audio Game Recording“ (Links zu Episoden). Horrors on the Orient Express ist eine umfangreiche Kampagne für das Rollenspiel Call of Cthulhu, und eine erfahrene Gruppe von Spielern hat sie durchgespielt und aufgenommen. … Continue reading „The Golden Age 1: Call of Cthulhu“

Mein schönstes Ferienerlebnis

Heute bin ich in der ersten Stunde in der Schule, Unterricht halten, mache mich dann aber gleich auf zur Lehrerakademie Dillingen zur Fortbildung. Gepackt ist alles, ich kann mir nur nie merken, ob man Handtücher mitnimmt oder nicht. (Man nimmt nicht.) Danach zwei normale Schultage (mit Fachsitzung), am Wochenende bin ich dann im Siebengebirge auf der Jahresversammlung der ZUM (Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V.). Danach muss aber erst mal Schluss sein mit den Projekten, also, bis auf eine Fachbetreuertagung im Dezember, gehalten an unserer Schule. Die dreieinhalb letzten Ferientage war ich nämlich auch nicht da, sondern beim jährlichen Rollenspielen. … Continue reading „Mein schönstes Ferienerlebnis“

LARPzeit

Im Urlaub bin ich in einem Spieleladen gewesen, der alten Zeiten wegen. Und da habe ich auch dieses Magazin gefunden, LARPzeit Nummer 27: (Nur Geduld, das hat nachher sogar was mit Schule zu tun.) LARP heißt Live Action Role Playing, und was das heißt, kann man anderswo nachschlagen. Frau Rau sagt dazu immer, „in Kostümen als Elfen im Wald herumspringen“. Und das alles nur, weil ich selber noch so eine Kutte im Schrank habe, von 1984, die passt mir natürlich nicht mehr und auch die Ansprüche sind heute deutlich höher. Also ganz kurz: Fantasy-Rollenspiele haben eine lange Geschichte, die in … Continue reading „LARPzeit“