Facharbeit 1987: „The impact of Edgar Allan Poe on the work of Howard Phillips Lovecraft“

Neulich herausgekramt: Meine Facharbeit, Leistungskurs Englisch. Getippt auf einem IBM-Computer, grün auf schwarz, ausgedruckt auf einem Typenraddrucker. Das Original der Facharbeit habe ich natürlich nicht, und auch keine unmittelbare Kopie. Aber eine kleine Weile nach der Facharbeit habe ich für einen Brieffreund die Datei noch einmal ausgedruckt; inzwischen war das „k“ am Typenrad schon etwas beschädigt, und einen Ausdruck dieser Version habe ich, nebst der Punkteverteilung durch den Lehrer damals. Es gab 14 Punkte. Das war okay. Von einem Schüler heute würde ich deutlich mehr verlangen, aber auch dafür sorgen, dass der das auch leisten kann. Ich habe mir damals … Continue reading „Facharbeit 1987: „The impact of Edgar Allan Poe on the work of Howard Phillips Lovecraft““

Serious Text Games

„The Republia Times“ ist ein schönes Spiel, das sich vielleicht auch für das rasche Leseverstehen (skimming) im Englischunterricht eignet. Flashbasiert, im Browser zu spielen; man kann die Flashdatei aber auch einfach lokal speichern. (Via Aaron A. Reed.) Das Spiel ist einfach, aber reizvoll: Man spielt den eben ernannten Redakteur der Republia Times, einer Zeitung im diktatorisch regierten Republia. Die Presse dort ist alles andere als frei; die Familie des Redakteurs befindet sich in Geiselhaft der Regierung. Man muss zehn Tage als Redakteur überstehen: In den ersten Tagen muss man die Loyalität der Leserschaft auf einen gegebenen Wert erhöhen, indem man … Continue reading „Serious Text Games“

Podcasttipp: Lexicon Valley

Lexicon Valley (at Slate.com): Inzwischen bei Episode 13, jeweils um die dreißig Minuten. Die ersten Episoden waren nur so mäßig interessant, aber die letzten beiden fand ich gut. — In Episode 12 ging es um die Sprache von Abraham Lincoln, insbesondere der berühmten Gettysburg Address anlässlich der Einweihung eines Soldatenfriedhofs mit Gefallenen einer Schlacht des Bürgerkriegs. Die Rede beginnt „Four score and seven years ago our fathers brought forth, upon this continent, a new nation, conceived in Liberty, and dedicated to the proposition that all men are created equal“, und endet mit: „that this government of the people, by the … Continue reading „Podcasttipp: Lexicon Valley“

Manners for the Digital Age

Schöner Podcast: Manners for the Digital Age. Der Technik-Kolumnist und die Anstandsdame von Slate beantworten gemeinsam Fragen der digitalen Etikette. Wie geht man mit Müttern um, die Kindergeburstagsfotos bei Facebook posten, mit allen kleinen Gästen darauf? Sind (Foto-)Handys im Umkleideraum okay, auch wenn die Benutzung offiziell verboten ist? Wann muss man Ohrstöpsel aus dem Ohr nehmen? Wie geht man mit Freunden um, die einem kommentarlos die besten bei Facebook geposteten Beiträge klauen? Wie mit Kollegen, die Unwahrheiten über sich posten? Wenn ich noch Englisch unterrichten würde: Jeweils den Anfang vorspielen, in dem die um Rat suchende Lesezuschrift vorgelesen wird; dann … Continue reading „Manners for the Digital Age“

Big Rock Candy Mountain, zweites öffentliches Üben, und Hemingway

Inhaltsverzeichnis: Musikalische Versuche Das Lied und sein Hintergrund Hobo Stories Hemingway Seminar-Idee 1. Musikalische Versuche Okay, Zeit für das zweite öffentliche Üben: https://www.herr-rau.de/wordpress/archiv/bigrock2.mp3 Nachtrag: drittes und letztes öffentliches Üben. https://www.herr-rau.de/wordpress/archiv/bigrock3.mp3 Hier der Anfang meiner aktuellen Tabulatur für die Clawhammer Ukulele: Gibt’s auch als pdf, als midi und als tux – das ist die Quelldatei für für den TuxGuitar tab editor (Java), mit dem ich midi und pdf erzeugt habe. Den finde ich für meine Zwecke praktischer als das verbreitetere PowerTab. Die midi-Datei kann man übrigens auch in andere Tabulaturprogramme importieren und erhält so die Noten. Ukulele geht schon besser, beim … Continue reading „Big Rock Candy Mountain, zweites öffentliches Üben, und Hemingway“

Thesaurus

David Crystal stellt in seinem Blog den Historical Thesaurus of the Oxford English Dictionary vor. Die Datenbasis dafür ist der Oxford English Dictionary, aber die Information ist gänzlich anders angeordnet, nämlich eben als Thesaurus. In einem Thesaurus kann man nach Synonymen suchen. So eine Funktion ist zum Beispiel in meinem LibreOffice intergriert (und auch in Open Office und Microsoft Word). Ich habe da mal das Wort „Haus“ geschrieben und markiert und dann den Thesaurus um Synonyme dazu gebeten. Der hat etwa zwanzig davon gefunden, und bietet sie mir zur Auswahl an, und zwar nach Aspekten sortiert. Meinte ich Haus unter … Continue reading „Thesaurus“

Macbeth in den Kammerspielen

Ich gehe nicht gerne ins Theater. Das ist immer abends, und da bin ich müde. Außerdem sind komische Leute um mich herum. Aber das Hauptproblem ist, dass ich mich da oft langweile, selbst bei Stücken, die ich zum Lesen gut finde. Ich wünsche mir beim Theater eine hohe Informationsdichte, so wie ich mir bei Fernsehserien grundsätzlich Split-Screen wünsche (also mehrere Fenster mit unterschiedlichen Szenen, gerne mit Bezug zueinander). Und wenn ich dort am Anfang der letzten Folge eines Vierteilers ein schnell geschnittenes „Was bisher geschah“ sehe, wünsche ich mir einen ganzen Film, der so dicht erzählt ist wie dieser Rückblick. … Continue reading „Macbeth in den Kammerspielen“

Dial L for Listening

Ich bin seit einiger Zeit nicht mehr bei der Telekom, sondern kriege mein Telefon über meinen Internetanbieter. Dort kann ich mir ohne weitere Kosten zusätzliche Telefonnummern anlegen und auch wieder löschen, 10 Stück davon. Diese Nummern kann ich mit digitalen Anrufbeantwortern versehen, über mein Telefon und meinen Router oder über eine Webschnittstelle, wo ich eine Audiodatei hochladen kann (.wav, 8 kHz, also eher low-fidelity). Ich unterrichte ja kein Englisch mehr, aber wenn es doch mal wieder dazu kommt, werde ich mir zwei oder drei Nummern einrichten mit Ansagetexten verschiedenen Schwierigkeitsgrads, und dann lasse ich in der Schule Schüler die Nummern … Continue reading „Dial L for Listening“

Stapelweise Englischlektüren…

…gibt es an meiner Schule. Für jede einzelne Klasse gibt es einen Stapel von etwa 30 Englischlektüren, die für die Jahrgangsstufe angemessen sind: (Im Bild ist der Stapel kleiner, da einige Bücher verliehen sind. Dafür sind auch drei von meinen eigenen dabei.) Diese Bücher kriegt der Englischlehrer einer Klasse und kann damit machen, was er will. Sinnvoll ist es natürlich, sie den Schülern als Lektüre auszuleihen. Einmal pro Woche ist bei mir Tauschtag, da kann jeder sich ein Buch ausleihen oder ein gelesenes zurückgeben. Das Angebot wird in der Unterstufe gut angenommen, je nach Klasse auch noch bis in die … Continue reading „Stapelweise Englischlektüren…“

Bildungsstandards und GER: Die Faustregel

Die Ergebnisse für VERA 8 liegen vor, zumindest aus Berlin. Soundsoviel Prozent der Schüler erfüllen die Bildungsstandards. Bildungsstandards, die hat die Kultusministerkonferenz (KMK) Ende 2003 für den mittleren Schulabschluss eingeführt. Für Englisch hat man sich dabei am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (Common European Framework of Reference for Languages) orientiert. Der teilt die Fremdsprachfähigkeit in 6 Stufen ein: A1 und A2 (Elementare Sprachverwendung) B1 und B2 (Selbstständige Sprachverwendung) C1 und C2 (Kompetente Sprachverwendung) Was man auf welcher Stufe können kann, steht schön beim Goethe-Institut, hier ein Ausschnitt: B2: Kann die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen; versteht im eigenen … Continue reading „Bildungsstandards und GER: Die Faustregel“