c‑jump

Vorgestern ging es um den Tag des digitalen Lernens. Etwas, das analog und digital zugleich ist, zeige ich hier – ein Brettspiel: Der Titel des Spiel ist ein Wortspiel mit “Ski” und der Programmiersprache “C”. Als Spiel ist es recht simpel: jeder Spieler kriegt eine oder zwei Figuren und bewegt sie nach Würfelwürfen den Kurs entlang, bis alle im Ziel sind. Der Kurs besteht aus Kästchen mit jeweils einem Element der Programmiersprache C darin (und damit auch Java sehr ähnlich). Vor jedem Zug schaut man sich das Feld an, auf dem man steht, und wenn dort “x+2;” steht, würfelt man …

Soziale Netzwerke: MMORPG, online und off.

Alle Welt spricht über soziale Netzwerke, keiner über jene besondere Spielart des MMORPG. Diese Buchstaben stehen für massively multiplayer online role-playing game. Das sind Online-Rollenspiele, bei denen jeder Spieler eine Figur übernimmt (typisch: der theoretisch heldenhafte, in der Praxis eher pragmatische Krieger) und sich mit dieser in einer Welt bewegt (typisch: Fantasywelt wie bei Herr der Ringe), die voll ist mit – neben anderen Gestalten – weiteren solcher Spielerfiguren. Man interagiert miteinander oder mit der Welt, kämpft miteinander oder mit den Gefahren, die die Welt bereitstellt, um das Leben dort spannend zu machen. World of Warcraft ist wohl das bekannteste …

Rollenspielen 2011

Seit 2007 bin ich ja wieder aktiver Rollenspieler, wenn auch nur genau einmal im Jahr, immer zu Allerheiligen. Auch dieses Jahr wurde die Vorjahresrunde Call of Cthulhu fortgesetzt. Ich spiele dabei Nick Douglas, einen ehemaligen Stummfilmschauspieler, der den Sprung in den Tonfilm nicht geschafft hat und sich jetzt mit seinen bescheidenen Ersparnissen durchschlägt. Wir begannen 1932, schlugen uns mit Nazis und Hypnotiseuren herum; trieben 1933 unser Unwesen in Mandschuko auf den Spuren Dschingis Khans; und dieses Mal – 1934 – war der Südwesten der USA unser Schauplatz. Ein Todesfall in Kansas schickte uns – über das Kansas State Insane Asylum …

Früchte meiner letzten Programmierarbeit

So. Mein generisches Spiel ist soweit fertig. Ich kann Spielfelder von beliebigen Dimensionen erstellen, Figuren und Hintergründe darauf verteilen und Regeln erstellen. Jetzt müsste ich mir ein konkretes Spiel ausdenken, das ich damit umsetzen will. Und dann schöne Chips für die Figuren und Hintergründe erstellen. Aber dazu habe ich jetz erst mal keine Lust – aber vielleicht wird ja mal in der Schule etwas daraus. Hier eine klickbare Demo (allerdings nicht im Feedreader): Ein 5x5-Feld mit drei verschiedenen Figuren, die sich gegenseitig schlagen dürfen. Alle haben bestimmte Zugbegrenzungen, und auf die Mittelfelder darf sowieso keiner.

The Golden Age 1: Call of Cthulhu

“Es ist sehr interessant,” sagte ich zu Frau Rau, “die Live-Aufnahme eines Rollenspielszenarios als Podcast zu hören, bei dem man selber mal Spielleiter war, weil man dann die Geschichte und die Hintergründe schon kennt und das Verhalten der Spielergruppe mit der eigenen damals vergleichen kann.” “Das ist eine sehr spezielle Definition von ‘interessant’,” sagte Frau Rau. Trotzdem höre ich gerade Episode 24 von “Horror on the Orient Express: Audio Game Recording” (Links zu Episoden). Horrors on the Orient Express ist eine umfangreiche Kampagne für das Rollenspiel Call of Cthulhu, und eine erfahrene Gruppe von Spielern hat sie durchgespielt und aufgenommen. …

Mein schönstes Ferienerlebnis

Heute bin ich in der ersten Stunde in der Schule, Unterricht halten, mache mich dann aber gleich auf zur Lehrerakademie Dillingen zur Fortbildung. Gepackt ist alles, ich kann mir nur nie merken, ob man Handtücher mitnimmt oder nicht. (Man nimmt nicht.) Danach zwei normale Schultage (mit Fachsitzung), am Wochenende bin ich dann im Siebengebirge auf der Jahresversammlung der ZUM (Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V.). Danach muss aber erst mal Schluss sein mit den Projekten, also, bis auf eine Fachbetreuertagung im Dezember, gehalten an unserer Schule. Die dreieinhalb letzten Ferientage war ich nämlich auch nicht da, sondern beim jährlichen Rollenspielen. …

Sport und Spiel

Sollte eigentlich jede Englisch-Fachschaft haben: So ein Set habe ich im Urlaub gesehen und vor kurzem bei amazon.co.uk bestellt – kostet £10, nochmal £12 Porto dazu, immer noch nicht viel. Natürlich ist das kein ernstzunehmendes Cricketset, es hat Kindergröße und ist vermutlich nicht sehr stabil, der Ball ist nur ein – für Schüler ohnehin eher geeigneter – einfacher Tennisball. Aber ein‑, zweimal im Jahr könnte man doch in einer Englischdoppelstunde auf die Wiese gehen und Cricketspielen spielen. In einem alten Blogeintrag gibt’s eine Einführung in Cricket. So richtig beherrsche ich das Spiel nicht, von den Kriterien für die Schiedsrichterentscheidungen und …

Mein Marvel-Quartett

Immer noch Ferien: Als ganz junger Teenager hatte ich dieses Marvel-Quartett. Für Autos habe ich mich nie besonders interessiert, aber Superhelden waren etwa anderes. Marvel-Superhelden besonders, und bei diesem Quartett waren sogar Figuren dabei, die in den deutschen Heften jener Tage noch gar nicht aufgetaucht waren – ich tippe mal auf das Jahr 1980. Die jüngste Figur im Quartett ist Spider-Woman (1977), das Spiel dürfte bald danach zusammengestellt worden sein. Im ganzen WWW habe ich auch nicht den geringsten Hinweis auf dieses Quartett gefunden. Als wäre ich der einzige, der sich daran erinnert oder – kaum vorstellbar – dafür interessiert. …

LARPzeit

Im Urlaub bin ich in einem Spieleladen gewesen, der alten Zeiten wegen. Und da habe ich auch dieses Magazin gefunden, LARPzeit Nummer 27: (Nur Geduld, das hat nachher sogar was mit Schule zu tun.) LARP heißt Live Action Role Playing, und was das heißt, kann man anderswo nachschlagen. Frau Rau sagt dazu immer, “in Kostümen als Elfen im Wald herumspringen”. Und das alles nur, weil ich selber noch so eine Kutte im Schrank habe, von 1984, die passt mir natürlich nicht mehr und auch die Ansprüche sind heute deutlich höher. Also ganz kurz: Fantasy-Rollenspiele haben eine lange Geschichte, die in …

Stein, Schere, Papier – die Auswertung

Anfang Juli habe ich in diesem Blog ein kleines Informatikprojekt für das Ende der 10. Klasse vorgestellt: In Java habe ich ein Stein-Schere-Papier-Turnier programmiert. Dabei treten in mehreren Duellen verschiedene STRATEGIEN gegeneinander an. Kernstück ist die Klasse STRATEGIE, die die wichtigsten Methoden enthält, um anhand von Punktestand, Rundenzahl und der vergangenen eigenen Entscheidungen und vor allem denen des Gegners entscheiden zu können, was man jeweils in der nächsten Runde spielt: Stein, Schere oder Papier. Hier der alte Blogeintrag dazu, der das Konzept ausführlicher vorstellt. Jeder Schüler musste eine Unterklasse zu STRATEGIE schreiben, und da eine Unterklasse alle Methoden der übergeordneten …