Schöne Lieder

Schon mal verlinkt, aber nichts daraus geworden, deshalb jetzt eingebettet: Jonathan Coulton, „The Presidents“.

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Washington came first and he was perfect,
John Adams kept us out of war with France
Jefferson made a Louisiana Purchase
In 1812 James Madison kicked the British in the pants
James Monroe told Europe they could suck it
John Quincy Adams looked just like his Dad
Andrew Jackson got rid of all the Indians
Van Buren served one term but he wasn’t bad

Sollen die Europäer mal nicht so spotten über die geschichtslosen Amerikaner. Der Ton ist nicht so besonders, ich habe außerdem noch eine schönere Liveaufnahme.

Vielleicht kann man etwas im Englischunterricht damit machen. Ich habe mal als Teil eines Wikiprojekts den Text ausgegeben und zu den meisten Zeilen Links gesetzt, hinter denen die Schüler dann eine Erklärung zu der Zeile schreiben sollten. (Nach Recherche zum Thema natürlich.) Ich bin mir aber nicht sicher, was das gebracht hat.

  • Klar, die Schüler sind weg von der Straße und beschäftigt, noch dazu mit einer gewissen Freiheit. Das kann nie schaden.
  • Die Schüler haben gelernt, dass Man Gemeinsam An Einem Projekt Arbeiten Kann. Aber eigentlich ist dazu so ein Liedtext zu klein, jeder Schüler weiß, dass das im Prinzip eine Aufgabe für eine Einzelperson ist. Hat ja auch nur einer geschrieben, den Text.
  • Jeder Schüler hat sich ein oder zwei Daten aus der amerikanischen Geschichte etwas näher angeschaut. Kann auch nicht schaden. Ist vermutlich das Lohnendste an der Aufgabe.
  • Die Schüler haben einen vagen Eindruck davon bekommen, dass die USA eine Geschichte haben. Kann auch nicht schaden. Die besseren Schüler wussten das wohl vorher schon.
  • Selbstständiges Recherchieren, na ja, okay.
  • Was man eigentlich an dem Lied sieht: dass für das Verständnis von Texten aus einer anderen Kultur viel Faktenwissen nötig ist – Fakten, die Mitglieder dieser Kultur zu einem ordentlichen Teil kennen und man selber nicht.

Diese Wiederaufnahme eines Lied aus alten Fry&Laurie-Tagen ging auch schon durch die Blogs, ich hab’s aber noch nicht hier gehabt. Hugh Laurie ist klasse.

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Wieviel Aufwand man mit einem warmen Käsebrot treiben kann

Man braucht dafür Folgendes:

Ich weiß nicht, wo und wann ich dem Käsebrot, von dem dieser Blogeintrag handelt, zum ersten Mal begegnet bin. „Welsh rabbit“ oder „Welsh rarebit“ hieß es, und das allein ließ mich das Gericht nicht vergessen. In jungen Jahren muss ich bei der Zubereitung des Gerichts einmal versagt haben, dunkel erinnere ich mich an so etwas.

Zum vorletzten Mal bin ich dem Gericht bei Karl Philipp Moritz begegnet, jawohl, dem von Anton Reiser, in seinem schönen Buch Reisen eines Deutschen in England im Jahr 1782, das es leider beim Project Gutenberg nur auf Englisch gibt. Nur beim Projekt Gutenberg gibt es das deutsche Original. Man beachte die andere Schreibweise: das mit dem k ist diese deutsche Seite, bei spiegel.de, nicht mit dem Project verbunden, ohne Downloadmöglichkeit für ganze Texte, mit urheberrechtlichem Anspruch auf „Auswahl, Anordung, Einteilung und Formatierung aller Dokumente“ dort. Ich würde da nie als Freiwilliger mitarbeiten. Dennoch, der Reisebericht von Moritz ist schön, ich sollte mal etwas darüber schreiben. Und wie ich gerade nachsehe: es war gar kein Rarebit, sondern ein „Käse toast; dieß war am Feuer gebratner und halbgeschmolzner Chesterkäse, der wohl ein recht delikates Gericht seyn mag, wovon ich aber zum Unglück keinen Bissen essen konnte.“

Ja, englischer Käsebrot ist nicht für jeden etwas. Wer keine Angst davor hat, mag sich diesen Video anschauen:

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English cuisine at its most traditional.

Zum bisher letzten Mal bisher bin ich dem Gericht vor ein paar Wochen in freier Wildbahn in England begegnet, als alternativer Käsegang. Also dachte ich mir, das mache ich endlich mal selber. Bei Delia habe ich eine etwas feinere Variante gefunden: Mehl in Butter anschwitzen, mit etwas Milch aufkochen, Cayennepfeffer oder Paprika (auch für die Farbe), Worcestershiresaue, Senf, Eigelb, geriebener Käse dazu (halb Cheddar, halb Parmesan – beim nächsten Mal nur Cheddar). Das ergibt eine Pampe, die der aus dem Video nicht unähnlich ist:

Soweit noch traditionell. Dann wird aber geschlagenes Eiweiß untergehoben. Das lockert die Masse deutlich auf. Auf Brot gestrichen (Unterseite getoastet)…

…und noch einmal kurz unter den Grill:

Lecker.

Aber ehrlich gesagt, das war mir fast schon zu fein. Das nächste Mal ohne Eiweiß und dafür mit etwas Bier, wie es auch in vielen Rezepten steht. Wer möchte, hier ein traditionelleres Rezept:

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Fotos aus dem Urlaub

Das bekannte Seebad in Südengland, wie üblich. Erholt. Viel gegessen, ein bisschen gelesen, iPad auf Urlaubstauglichkeit getestet. (Bericht folgt.) Und zwei schicke Jacken gekauft. Eine eher albern als schick, aber das wird mich nicht davon abhalten, sie in der Schule zu tragen.

Ein ruhiges Eckchen der Strandpromenade:

Ab 6 Uhr grillen am Strand erlaubt:

Ein kleiner Pavillon, das Licht nicht nachbearbeitet:

Tageswanderung:

Das Wappentier der Familie:

Wandern in England halt:

Erste, noch nicht ausgereifte Experimente mit Tilt-Shift-Simulation:

The Great Stink

Stellen wir uns eine frühe neuzeitliche Großstadt vor. London. Am Anfang des 19. Jahrhunderts eine Million Einwohner. Die müssen alle aufs Klo. Wie funktioniert das eigentlich? Es gibt zu diesem Zweck keine Kanalisation, die dient lediglich zum Abtransport von Regenwasser, das, wie man das so kennt, in gulleys läuft, auch in überbaute Flüsse und Flüsschen, und letztlich in der Themse landet. Wohin also mit den Fäkalien einer Millionenstadt?
In den Keller natürlich, oder jedenfalls in Senk- oder Klärgruben. Wenn die voll sind, wird der Inhalt – vom ehrenwerten Berufsstand des nighsoil man – aufs umliegende Land gebracht, wo die Fuhre für 2s 6d an Bauern verkauft wird.

Je größer die Stadt allerdings wird, desto weiter weg sind diese Bauern. Und desto teurer wird der Abtransport. (1847 kommt auch noch Guano aus Südamerika als Konkurrent dazu.) Schon früher hatten die Leute aus Sparsamkeit, Geldnot oder Trägheit einfach ihre Keller vollgeschissen. In einer Untersuchung von 1842 wird berichtet:

Upon visiting the latter, I found whole areas of the cellars of both houses were full of nightsoil to the depth of three feet, which had been permitted for years to accumulate from the overflow of the cesspools. (Edwin Chadwick, Report on the Sanitary Condition of the Labouring Population of Great Britain)

All diese Klärgruben stanken natürlich zum Himmel. Menschen wurden krank. Wie kam das eigentlich mit der Krankheit? Wo schlechte Luft, da viel Krankheit. Also musste die Luft besser werden. Deshalb wurde 1815 zuerst erlaubt, die Fäkalien in die Kanalisation zu leiten. Das kam auch daher, weil das water closet (WC) seit Ende des 18. Jahrhunderts immer populärer geworden war. Und ab 1848 mussten die Fäkalien der Haushalte sogar in die Kanalisation geleitet werden. Wir erinnern uns: um die Gesundheit der Menschen zu fördern, da – der gängigen Theorie nach – Krankheiten durch stinkende Luft übertragen werden. Also musste man die schlechten Gerüche loswerden. Indem man die Fäkalien in die Kanalisation leitete. Die in die Themse führte. Aus der die Londoner ihr Trinkwasser bezogen.

Die Themse stank zum Himmel, zumal die Kanalisation oft nur bei Ebbe funktionierte, und die darauf folgende Flut die Exkremente wieder landeinwärts spülte. Schöne wissenschaftliche Genauigkeit zeigt sich in diesem Leserbrief des Physikers Michael Faraday:

SIR,

I traversed this day by steam-boat the space between London and Hangerford Bridges between half-past one and two o’clock; it was low water, and I think the tide must have been near the turn. The appearance and the smell of the water forced themselves at once on my attention. The whole of the river was an opaque pale brown fluid. In order to test the degree of opacity, I tore up some white cards into pieces, moistened them so as to make them sink easily below the surface, and then dropped some of these pieces into the water at every pier the boat came to; before they had sunk an inch below the surface they were indistinguishable, though the sun shone brightly at the time; and when the pieces fell edgeways the lower part was hidden from sight before the upper part was under water. This happened at St. Paul’s Wharf, Blackfriars Bridge, Temple Wharf, Southwark Bridge, and Hungerford; and I have no doubt would have occurred further up and down the river. Near the bridges the feculence rolled up in clouds so dense that they were visible at the surface, even in water of this kind.

The smell was very bad, and common to the whole of the water; it was the same as that which now comes up from the gully-holes in the streets; the whole river was for the time a real sewer. Having just returned from out of the country air, I was, perhaps, more affected by it than others; but I do not think I could have gone on to Lambeth or Chelsea, and I was glad to enter the streets for an atmosphere which, except near the sink-holes, I found much sweeter than that on the river.

I have thought it a duty to record these facts, that they may be brought to the attention of those who exercise power or have responsibility in relation to the condition of our river; there s nothing figurative in the words I have employed, or any approach to exaggeration; they are the simple truth. If there be sufficient authority to remove a putrescent pond from the neighbourhood of a few simple dwellings, surely the river which flows for so many miles through London ought not to be allowed to become a fermenting sewer. The condition in which I saw the Thames may perhaps be considered as exceptional, but it ought to be an impossible state, instead of which I fear it is rapidly becoming the general condition. If we neglect this subject, we cannot expect to do so with impunity; nor ought we to be surprised if, ere many years are over, a hot season give us sad proof of the folly of our carelessness.

I am, Sir,

Your obedient servant,

M. FARADAY.
Royal Institution, July 7

(Observations on the Filth of the Thames, a letter to the Editor of the Times of London by Professor Michael Farady, July 7, 1855)


(Punch, Juli 1855)

1858 kam es im Laufe eines besonders trockenen Sommers zum Great Stink of London. Das House of Commons war kaum mehr zu benutzen. Die Furcht vor Krankheit (durch die stinkende Luft gebracht) war groß. Endlich machte das Parlament ernst damit, eine Kanalisation zu schaffen, die die Exkremente von zwei Millionen Einwohnern entsorgen sollte. Die Geschichte davon erzählt dieses Buch:


Stephen Halliday, The Great Stink of London. Sir Joseph Bazalgette and the cleansing of the Victorian metropolis. (1999)

Pläne zu einer Kanalisation hatte es schon zuvor gegeben. Ein Problem war aber, dass es bislang keine Institution gegeben hatte, die mit ausreichend Befugnissen ausgestattet war, diese Pläne umzusetzen. Schließlich gab es keine politische „Stadt London“, keine Regierung für diese Ansammlung zusammengewachsener, aber immer noch unabhängiger Gemeinden. 1855 wurde das Metropolitan Board of Works gegründet und nach und nach mit genügend Spielraum ausgestattet. Das MBW war eine Art Proto-Stadtverwaltung, die sich um typische Aufgaben der Stadtwerke kümmerte: Straßenbau, Brücken, Kanalisation.

Das größte Projekt war das Errichten eines Kanalisationssystems, das die Abwässer der Haushalte auffängt, bevor sie in die Themse fließen können. Dazu wurden nördlich und südlich der Themse Abwasserkanale gelegt – eine technische und logistische Riesenleistung unter dem Leiter, Joseph Bazalgette, die in Hallidays Buch ausführlich gewürdigt wird. Unter anderem wurden dazu das Victoria, Albert und Chelsea Embankment angelegt. Das Victoria Embankment führt nördlich der Themse zwischen Westminster und Blackfriars Bridge. Zuvor gab es dort baufällige Wege, Molen, oder die Themse schwappte direkt an die Haustür. (Schöne Vorher-Nachher-Bilder im Buch.) Danach gab es eine breite Straße am neu gewonnenen Themseufer:

Und darunter gab es Leitungen für Wasser und Gas, die neuen Abwässer-Kanäle, später Elektrizität und auch noch Platz für die U-Bahn.

Da wünscht man sich doch ein schönes Städtebauspiel, SimSewer oder so ähnlich.

— Einen anderen Schwerpunkt verfolgt ein zweites Buch, das ich bei der geschätzten Mrs H. gefunden habe. (Auch das obere hat sie mir empfohlen, glaube ich.)


Steve Johnson, The Ghost Map (2006)

Es beginnt ebenfalls mit einer ausführlichen Beschreibung des sanitären Zustands Londons Anfang des 19. Jahrhunderts. Ausführlich wird der „Miasma“-Gedanke erklärt: Krankheiten verbreiten sich durch ein Miasma, durch schlechte Luft. Das hatte ja dazu geführt, die Fäkalien in die Themse zu leiten statt sie zu vergraben. Die Themse, aus der die Londoner ihr Trinkwasser bezogen. 1831-32 gab es die erste Cholera-Epidemie, 1848-49 die zweite, 1853-54 die dritte.

What is cholera? Is it a fungus, an insect, a miasma, an electrical disturbance, a deficiency of ozone, a morbid off-scouring of the intestinal canal? We know nothing; we are at sea in a whirlpool of conjecture. (Lancet, 22. Oktober 1853, p. 393-4.)

Man wusste es nicht. Der Gedanke, dass Krankheiten durch verseuchtes Wasser verbreitet werden, war neu und ungewöhnlich und sollte noch bis ins späte 19. Jahrhundert nicht überall akzeptiert sein. John Snow wurde durch kartographische Analyse der Epidemie von 1853-54 von diesem Gedanken überzeugt. Ihm fiel auf, dass bestimmte Bereiche überraschend mehr oder weniger Cholera-Todesfälle als andere hatten. „Schlechte Luft“, meinten die meisten, oder „moralisch verkommenes Viertel“, aber teilweise gab es unterschiedliche Raten innterhalb der gleichen Straße. (Das Wasser kam von verschiedenen Wasserwerken.)

Dass die Cholera-Todesfälle mit der Nähe zur Themse zu tun haben, hätte man aus dieser Tabelle ablesen können:

Höhe in Fuß Choleratote pro 10,000 Einwohner
0 137
15 50
25 40
35 25
45 20
55 13
65 36
75 19

Je weiter weg man vom Wasser ist, desto weniger Cholera-Tote gibt es. Irgendwo auf 65 Fuß über dem Wasserspiegel muss aber noch etwas Zusätzliches sein The Ghost Map beschreibt spannend die Suche nach dieser zusätzlichen Krankheitsquelle.

A Green and Pleasant Land

Wiedergelesen: Kenneth Grahame, The Wind in the Willows (1908). Ein Klassiker. In einzelnen Episoden, aber auch einer übergreifenden Handlung, werden die Abenteuer von Maulwurf, Wasserratte und Kröte erzählt, die alle unten am Fluss wohnen. Dachs spielt auch eine wichtige Rolle, aber der lebt etwas zurückgezogener im Wald und sucht weniger die Gesellschaft anderer Tiere.

Wiedergelesen hatte ich das Buch vor allem, weil ich mich an eine Episode erinnerte, die mich beim ersten Mal irritiert hatte. Die Tiere begegnen darin dem Gott Pan, ohne ihn recht zu erkennen und ohne sich danach an ihn erinnern zu können. War Pan damals populär? Eine ähnlich heitere Episode gibt es in James Stephens, The Crock of Gold (1912),während Arthur Machens „The Great God Pan“ (1890/94) eher gruslig ist.
Der Wind in den Weiden ist alles andere als gruslig oder phantastisch, sondern eine bodenständige englische Idylle. Es geht viel darum, wie schön es am Fluss ist, wie die Jahreszeiten wechseln, wie wichtig das Heim und gutes (einfaches) Essen ist. Wie schön England ist, auch wenn manchmal der Süden lockt und man mit den Zugvögeln mitwandern möchte.

So schön wird das Leben am Fluss beschrieben, dass jetzt endlich mal wieder Three Men in a Boat (1889) lesen muss, um das damit zu vergleichen – und vielleicht auch einmal in Izaak Waltons The Compleat Angler (1653-1676) hineinschauen werde, ein Sammelwerk zum Angeln, eingekleidet in den Disput eines Falkners, eines Jägers und eines Anglers, voller Gedichte, Lieder, Beschreibungen und eben auch Angeltipps.

Gestört wird die Idylle in Wind in the Willows durch Kröte. Der ist nicht böse, aber eitel, oberflächlich, rücksichts- und gedankenlos. Richtig schlimm wird das, als er seine Liebe zu Automobilen entdeckt und süchtig danach wird. Er schreckt auch vor Autodiebstahl nicht zurück und wird zum Schrecken seiner Umwelt. Kröte ist angeberisch:

Ho! ho! I am the Toad, the motor-car snatcher, the prison-breaker, the Toad who always escapes! Sit still, and you shall know what driving really is, for you are in the hands of the famous, the skilful, the entirely fearless Toad!

und nicht sehr zuverlässig:

Secrets had an immense attraction for him, because he never could keep one, and he enjoyed the sort of unhallowed thrill he experienced when he went and told another animal, after having faithfully promised not to.

Aber irgendwo liebenswert ist Kröte doch auch. Er muss es sein, denn was würden Maulwurf, Dachs und Wasserratte sonst an ihm finden? Ähnliches kenne ich nur von Lovecraft’s Book von Richard A. Lupoff. Auch da spielt Lovecraft eine untergeordnete Rolle, er wird als manipulierbar und nicht gerade sympathisch dargestellt. Der Plot: seine Freunde wollen ihn davon abbringen, leichtfertig ein Nazipropaganda-Buch zu verfassen, und geraten mitten in einen geheimen deutschen Plan zur Infiltration Amerikas. Wer solche Freunde hat, die soviel für einen tun, der kann nicht ganz schlecht sein.

Jedenfalls: Nach vielen Abenteuern kommt Kröte zurück und muss feststellen, dass sein Gutshaus von den bösen Wieseln und Hermelinen aus dem Wald übernommen wurde, die dort randalieren und wüste Feste feiern. Wird es unseren Freunden gelingen, die ungebetenen Gäste zu vertreiben? (Klar.)

– Für mich ist Wind in the Willows zutiefst Englisch, ebenso wie Three Men in a Boat* oder Cider with Rosie von Laurie Lee, wenn ich mich recht erinnere. Aber wenn ich mir Kate Fox‘ Watching the English in Erinnerung rufe, so werden darin einige reflexhafte Reaktionen als typisch Englisch aus gemacht (hypocrisy, moderation, humour), einige Sichtweisen der Welt (class-consciousness, empiricism, Eyeorishness) und einige Werte (fair play, honesty, modesty). Zusammengehalten jeweils durch das verbindende Element: social dis-ease. Meine Frage nun, die man auch gerne mal einem W-Seminar stellen könnte: wie verhalten sich typisch englische Romane zu diesen typisch englischen Merkmalen? Die zentrale dis-ease fehlt beim idyllischen Wind in the Willows zumindest völlig. Liegt das daran, dass da ein einfaches Leben auf dem Land mit akzeptierten Klassensystem geschildert wird oder gilt das für Romane aus dieser Zeit allgemein? Gab es diese dis-ease da noch nicht? Fox‘ Werte sind alle drin, die Reflexe und Sichtweisen wohl auch.

*Letztes wurde das Jahr von Dan Kieran und Ian Vince umgewandelt zu Three Men in a Float, in dem sie von ihrem Abenteuer berichten, einmal mit einem elektrischen Milchauslieferwagen aus den 50er Jahren quer durch England zu fahren. Reichweite bei voller Ladung – nur an Starkstromanschlüssen, etwa an aufgeschraubten Herden, möglich – 30 Meilen, mit 8 Stunden Ladezeit. Quer durch die Dörfer. Da reist man automatisch nicht sehr schnell.


Nachtrag: Wenn man so einen Blogeintrag nicht sofort veröffentlicht, wächst er einem über den Kopf wie Zucchini im Garten. Inzwischen habe ich die ersten Kapitel von The Compleat Angler gelesen. Das ist tatsächlich ein Angelführer in dialogischer und erzählerischer Form. Der Jäger (Venator) will vom Angler (Piscator) das Angeln lernen. In Kapitel III gibt es die erste Lektion: The Chavender, or Chub. Plural: cheven. Einfach zu fangen, aber gilt als wenig wohlschmeckend, jedenfalls wenn man ihn nicht optimal zubereitet.
Der Fisch heißt auf Deutsch Döbel, im Januar 2010 gab es wohl in Tübingen einen ungewöhnlichen Döbelschwarm.

Die Formulierung „the Chavender, or Chub“ kam mir sehr bekannt vor. Und richtig, ich kannte sie aus einem Gedicht aus meinem treuen Faber Book of Comic Verse; es findet sich aber auch in weiteren Anthologien. Dem Gedicht ist das Zitat aus dem Compleat Angler vorangestellt; diese Wortfolge hat den Autor zum Gedicht animiert. Sonst habe ich kaum etwas über ihn herausgefunden. Warham St Leger hieß er, 1850-1915, kein Wikipedia-Eintrag, nicht verwechseln mit dem gleichnamigen Soldaten des 16. Jahrhunderts. „He appears to have made 2 marriages within 7 years, 1885 and 1892“, steht in einem Genealogie-Forum. Wer weitere Informationen will, braucht Offline-Quellen.

Da das vollständige Gedicht online nicht zu finden ist, habe ich es abgetippt und stelle es hier herein als Dienst am Internet:

A FALSE GALLOP OF ANALOGIES
‚The chavender, or Chub‘–Izaak Walton

There is a fine stuffed chavender,
A chavender or chub,
That decks the rural pavender,
The pavender or pub,
Wherein I eat my gravender,
My gravender or grub.

How good the honest gravender!
How snug the rustic pavender!
From sheets as sweet as lavender,
As lavender, or lub,
I jump into my tavender,
My tavender, or tub.

Alas! for town and clavender,
For business and club!
They call me from my pavender
To-night; ay, there’s the ravender
Ay, there comes in the rub!
To leave each blooming shravender,
Each Spring-bedizened shrub,
And meet the horsey savender,
The very forward sub,
At dinner at the clavender,
And then at billiards dravender,
At billiards roundly drub
The self-sufficient cavender,
The not ill-meaning cub,
Who me a bear will davender,
A bear unfairly dub,
Because I sometimes snavender,
Not too severely snub
His setting right the clavender,
His teaching all the club!

Farewell to peaceful pavender,
My river-dreaming pub,
To bed as sweet as lavender,
To homely, wholesome gravender,
And you, inspiring chavender,
Stuff’d chavender, or chub.

Warham St Leger

Der in der Anthologie angegebene Gedichttitel muss nicht der richtige sein. Eine Quelle wird nicht genannt; das Internet vermutet St Legers Gedichtsammlung Ballads from Punch and other Poems (London 1890). Das ist aber falsch, ich habe einen Scan des Buchs aufgetrieben – das Gedicht befindet sich nicht darin. Es scheint aber möglicherweise sehr wohl mal im Magazin Punch erschienen zu sein: The Naturalist on the Thames von C. J. Cornish (1902) hat ein Kapitel „The Chavender or Chub“, dem folgende Zeilen vorangestellt sind:

„Now when you’ve caught your chavender,
(Your chavender or chub)
You hie you to your pavender,
(Your pavender or pub),
And there you lie in lavender,
(Sweet lavender or lub).“
Mr. Punch.

Weiter keine Angaben zur Quelle. Vermutlich hat also – wohl – St Leger mal in der einen oder anderen Form in Punch geschrieben, und vielleicht auch noch anderswo. Vielleicht hat er auch eine anonyme Quelle bearbeitet und erweitert, wer weiß.

John Buchan schreibt in seinem Roman Huntingtower (1922) am Anfang des 2. Kapitels folgende idyllische Szene:

Dickson McCunn was never to forget the first stage in that pilgrimage. A little after midday he descended from a grimy third-class carriage at a little station whose name I have forgotten. In the village nearby he purchased some new-baked buns and ginger biscuits, to which he was partial, and followed by the shouts of urchins, who admired his pack–„Look at the auld man gaun to the schule“–he emerged into open country. The late April noon gleamed like a frosty morning, but the air, though tonic, was kind. The road ran over sweeps of moorland where curlews wailed, and into lowland pastures dotted with very white, very vocal lambs. The young grass had the warm fragrance of new milk. As he went he munched his buns, for he had resolved to have no plethoric midday meal, and presently he found the burnside nook of his fancy, and halted to smoke. On a patch of turf close to a grey stone bridge he had out his Walton and read the chapter on „The Chavender or Chub.“ The collocation of words delighted him and inspired him to verse. „Lavender or Lub“ — „Pavender or Pub“ — „Gravender or Grub“ — but the monosyllables proved too vulgar for poetry. Regretfully he desisted.

Make of that what you will.

Englische Schilder 2009

Ich knipse jedesmal Schilder, wenn ich in England bin. Vielleicht für den Englischunterricht: What would you eat? Translate the menu items. What is the most important information? What do people want you to know or do after reading the sign?

Speisekarten-Vokabular ist international, kulturell, historisch und im Geschäftsleben nützlich, ist mit allen Sinnen zu lernen, lehrreich und nahrhaft.

Alan Bennett, The Uncommon Reader

bennett_reader

Ein äußerst liebenswürdiges schmales Bändchen. Die Prämisse: Die Queen entdeckt zufällig und eher spät in ihrem Leben, dann aber um so heftiger, das Lesen. Der Hofstaat sieht das gar nicht gern: Sie wird unpünktlich, dafür aber weniger ungeduldig bei Zugfahrten; sie lernt, mit einer Hand aus der Kutsche zu winken, während sie heimlich in ihrem Buch liest (das ihr der Sekretär immer zu verstecken versucht). Bei Gesprächen mit Diplomaten und öffentlichen Auftritten stellt sie unerwartete Fragen („Was lesen Sie gerade?“), und weil sie sich nicht um ihn kümmert, bricht der Premierminister seinen Aufenthalt in Balmoral mit irgendeiner fadenscheinigen Ausrede („‚trouble in the Middle East'“) ab. Es gibt unerwartete und doch konsequente Wendungen. Das Buch ist eine Utopie, ein Lobgesang aufs Lesen.

Bücher: immer noch unschlagbar.

(Entdeckt durchs Web: hier, hier oder hier.)

Secret Government Warehouses

(Aus der Reihe: Alles muss raus. Angefangene Blogbeiträge des Jahres 2008 aufräumen.)

Die bekannteste Lagerhalle meiner Jugend ist die aus dem Ende von Raiders of the Lost Arc. Die Kamera fährt – das Ende von Citizen Kane zitierend – langsam über fast endlose Stapel von Kisten, großen und kleinen, alle behördlich bestempelt und eingestaubt. Auch die Bundeslade, das magische Artefakt, das Indiana Jones und seine Freunde den ganzen Film über viel Mühe und fast das Leben gekostet hat, findet dort anscheinend einen anscheinend endgültigen Ruheplatz. All die Arbeit, nur damit das Objekt dort unter Verschluss gehalten werden kann?

Angedeutet wird damit, dass all die anderen Kisten eben auch ähnliche Objekte enthalten. Und schon bald wurde das geheime government warehouse zum Topos bei Verschwörungstheoretikern und vor allem bei den kreativen Fans. (Wikipedia zu Secret Government Warehouse in Fiction.) Vor vielen Jahren ist mir im Usenet diese ASCII-Grafik begegnet:

+-----------------------------------------------------+----------------------+
|                                                     #                      |
| Area 'A' - Main Storage                             ! Area 'B'             |
|                                                     ! Refrigerated Storage |
|                                                     !                      |
| Assume a uniform ceiling height of 20m (60 ft)      !                      |
|                                                     !                      |
| Scale: 1 square = ~3m (10 ft)                       !                      |
|                                                     !                      |
| Legend:                                             !                      |
|   + Wall Intersection                               #                      |
|   - Horizontal, solid wall (armored)                +----------------------+
|   | Vertical, solid wall (armored)                  | Power Generators     |
|   O External security door (armored)                | and Refrigerators    |
|   = Huge external cargo door (armored)              +----------------------+
|   ! Mobile internal wall panel                      #                      |
|   # Human-sized door in a mobile wall panel         ! Area 'C'             |
|                                                     ! Powered Storage      |
|                                                     !                      |
|                                                     !                      |
|                                                     !                      |
|                                                     #                      |
+--============-----------------------============O---+----------------------+

Zu der Grafik gehört eine erklärende Datei, die beschreibt, welche Normkistengrößen es gibt, wie die Kisten aussehen, und vor allem: Eine lange, lange Liste davon, was in diesen Kisten drin ist. Hier ein Ausschnitt:

  • Ark of the Covenant
  • Engine that runs on tap water
  • Hundred of huge crates marked with the name Craig Shergold (containing Business cards and getwell cards by the million)
  • The UFO that purportedly crashed in the early ’50s in New Mexico
  • Amelia Earhart’s flight jacket
  • Big black slab collected by the Leakeys in Olduvai Gorge (and a femur found in orbit)
  • Jimmy Hoffa
  • A Cloudbuster (a rainmaking machine built by Wilhelm Reich – see the Kate Bush video „Cloudbusting“)
  • A box full of scrolls – written in Aramaic. Box says „Gnostic II.“
  • Ronald Reagan Mark I and the animatronics to make him work
  • A phone booth with an odd antenna on top, and a San Dimas, CA number
  • A blue British police call box
  • HAL 9000’s Failed Turing Test (He got a 57%!)
  • A book entitled „To Serve Man“
  • The gold from the lost Dutchman mine
  • The „sets and costumes“ that were used to film the Apollo Moon Landing
  • An illuminated manuscript much like a Bible, along with a rabbit’s corpse and many pieces of shrapnel
  • A large emerald in the shape of a heart, confiscated from a fence in New York City
  • A listing of pi which gets to a long stretch of ones and then ends

Die Liste ist sehr lang, und von einem guten Teil der Dinge habe ich keine Ahnung, welche Geschichte eigentlich dahinter steckt. Aber so soll es auch sein. Angefangen hat diese Liste, so heißt es, auf einem Science-Fiction-Con im Jahr 1990. Im Web gibt es verschiedene Version davon, etwa Version 0.1 (von der ich auch die Grafik übernommen habe) und Version 1.2.1.


Exkurs: Ich habe nicht überprüft, ob die Versionsnummern tatsächlich korrekt sind, also aufeinander aufbauen. Allerdings wollte ich so etwas schon immer machen. Noch aus der Vor-WWW-Zeit habe ich einige Kopien, zum Teil nur in Fragmenten erhalten, von „30 Gründe, warum Bier besser ist als Frauen“. Für den Inhalt als solchen entschuldige ich mich. Interessant ist aber, die verschiedenen Versionen zu vergleichen. Ich habe zum Beispiel eine 100-Gründe-Fassung, die klar mit den 30-Gründe-Fassungen in meinem Besitz verwandt ist, aber nicht nur auf dieser aufbaut. Es muss noch mindestens eine zweite Quelle geben, die ebenfalls dafür verwendet wurde. Wenn ich jetzt eine größere Sammlung hätte, könnte ich versuchen, die Verwandschaftsverhältnisse zu rekonstruieren, so wie bei der Einordnung etwa der verschiedenen Handschriften des Nibelungenlieds. Der Fachausdruck dafür heißt übrigens Xeroxlore oder Faxlore:

Faxlore is a sort of folklore: humorous texts, folk poetry, folk art, and urban legends that are circulated, not by word of mouth, but by fax machine. Xeroxlore or photocopylore is similar material circulated by photocopying.


Steve Jackson Games ist die Firma, die uns Spiele wie Munchkin, Car Wars oder den Klassiker Illuminati! gebracht hat. Bei letzterem geht es um Verschwörungen, und SJG waren so nett, ein eigenes Warehouse 23 im Web einzurichten. Dort gibt es in mehreren Stockwerken viele hundert Kisten, die man aufmachen kann, um zu schauen, was darin verborgen gehalten wird. Gefüllt wird die Lagerhalle durch ein Redaktionsteam und E-Mail-Einsendungen.

Mit einer Klasse könnte man mal eine solche Lagerhalle mit Objekten aus der deutschen Literatur füllen. Effi Briests Schaukel. Eine zerbrochene mechanische Figur eines weiblichen Automaten, zum Aufziehen. (Daneben eine Brille.) Ein teurer Mantel, professionell gearbeitet. En Serviertablett mit Deckel, darin ein paar Knochen wie von einem gebratenen Huhn, nur dass es wohl doch ein kleiner Greifvogel war.


— Keine Lagerhalle, sondern ein Museum kenne ich aus dem Englischstudium. Eine Ringvorlesung zu England, diesmal ging es um englische Kunst. Rudolf Beck war das damals, 1989 oder so. Den Kontakt zu ihm habe ich nicht aufrecht erhalten, daher ohne ihn gefragt zu haben, hier das Papier zum Vortrag. Den Blogeintrag habe ich zum Anlass genommen, mich bei ihm zu melden, und ich habe brav um die Erlaubnis zum Veröffentlichen gefragt. Statt einer Stichpunktliste gab es eine Führung im Imaginary Museum of English Art. Gefällt mir immer noch.

the_imaginary_museum_of_english_art

So sollte ein Blatt zum Referat aussehen.

Elisabethanisches Essen

The Supersizers Go… Elizabethan. Das Konzept der Serie: Für jeweils eine Woche isst und kocht das Team wie in einer vergangenen Periode. Ich habe die erste Folge in England gesehen, da war es die Zeit des Zweiten Weltkriegs: Rationierung, Knappheit, Improvisation. In dieser Folge geht es um elisabethanisches Essen (also etwa aus der Shakespeare-Zeit). Natürlich das Essen der reichen Leute, nicht das der armen. Viel Fett, viel Fleisch, viel Zucker – und dennoch hatte das Team am Ende der Woche Gewicht verloren.

Beispiel für ein Festessen auf dem Land, für Königin und Gefolgschaft, nur mal der erste Gang:

Whole Pygge (roast suckling pig)
Boyled Beef
Deer-Shaped Loaf (a large deer’s head shaped pie with innards that bleed claret)
Goose with Sorrel Sauce
Grand Sallet
Manchet Bread
Claret

Könnte auch eine Facharbeit werden.

Eine Liste mit vielen weiteren Gerichten gibt’s auch und ein paar Fotos. Keine Rezepte, aber ein Link auf ein Kochbuch aus dem 17. Jahrhundert beim Projekt Gutenberg. Einen Ausschnitt aus der Episode gibt es bei Youtube, Zusammenfassungen der anderen Episoden bei der oben verlinkten Seite.

Maccaroni and Cheese

Ich ess ja gerne mal ungesund. Ein englisches Nationalgericht ist neben Cheese on Toast auch Maccaroni and Cheese. Das kann sicher lecker sein, Nudeln in Käsesauce. Kann man gut machen. Tatsächlich wird das Zeug aber auch in Dosen verkauft. Wenn man die aufmacht, sieht das dann so aus:

Und das schmeckt richtig, richtig grässlich. Ich habe zwei Löffel davon gegessen, sogar heiß gemacht. Künstlich, weich, sabberig. Jetzt fehlen mir nur noch die kleingeschnittenen Spaghetti mit Tomatensauce aus der Dose. Schlimmer können die nicht sein.

Es gibt aber auch leckeres Essen in England:

Das Wetter ist ordentlich, ich warte aber auf das versprochene Nochschönerewetter.

Ich sehe viel fern, erwähnenswerte Shows sind: „Hider in the House„, bei dem eine mindere Zelebrität 48 Stunden im Haus einer Familie versteckt werden muss, ohne dass das eine Elternteil (dem weisgemacht wird, es ginge um eine ganz andere Fernsehshow) das mitkriegt. Das andere Elternteil und die Kinder müssen zwischendrin Aufgaben erfüllen, ein eher undurchsichtiges Format.
Spannender war The Sorcerer’s Apprentice von 2007. Nach dem Vorbild von „The Apprentice“ kandidieren ein gutes Dutzend Jungen und Mädchen in einer Zauberschule um die Rolle als erfolgreichster Bühnenzauberer. Das Format ist für mich interessanter als andere solche Sendungen, weil ich Zaubern klasse finde und Schülern gerne beim Lernen zusehe. Und sie lernen während der Sendungen Tricks, müssen sie üben und auf der Bühne präsentieren. (Daneben gemeinsames Essen, Teambildung, Streitereien, was solche Programme halt ausmacht.)
Außerdem ist mir aufgefallen, dass alle die neuen Koch-, Essens- und Restaurantshows, die es in Deutschland in den letzten Jahren gibt, englische Formate sind. Brauchen die Deutschen also nicht auf die englische Küche herabzusehen.

Zum Schluss noch ein Bild vom Strand.