Schlagwort: Comics

Captain America 2: The Winter Soldier (deutsch: The Return of the First Avenger)

War ich also neulich im Kino, den neuen Captain America anschauen. Wie er mir gefallen hat? Ganz nett, bunt, habe mich nicht gelangweilt, war okay. Aber wie er mir gefallen hat, interessiert mich weniger als das, was da gerade passiert.

Das war jetzt der neunte Film im Marvel Cinematic Universe, der neunte Film seit 2008. Finanziell ist das eine der erfolgreichsten Filmserien überhaupt. Mehr Geld, vor allem weltweit, hat die Harry-Potter-Serie eingebracht. Star Wars, Star Trek, James Bond, alle weit abgeschlagen – zum Teil, weil es weniger Filme in der Serie gibt, klar, etwa bei den bisher zwei Hunger-Games-Filmen. Die genauen Zahlen (US/weltweit, inflationsbereinigt usw.) gibt es bei Box Office Mojo.

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The Avengers, im Kino

Wahrlich, was sind das für Zeiten, wo jedermann meine kleine Marvel-Comic-Welt kennt. Das freut mich, und ich rechne das den Filmen hoch an, selbst wenn nicht alle davon besonders gut sind.

Zum Hintergrund: Hulk kennen wir schon aus zwei Filmen, Iron Man auch, Thor und Captain America aus jeweils einem. In den meisten Filmen tauchte auch die Regierungsorganisation SHIELD auf, gar köstlich eingeführt im ersten Iron Man. SHIELD, dessen Leiter, und andere Elemente verbinden die Filme und künden nach und nach einen gemeinsamen Film aller Helden an, eben diesen: The Avengers. So nennt sich seit 1963 Marvels erstes Superheldenteam im engeren Sinn, modelliert nach dem Vorbild des Konkurrenzverlags DC.

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Captain America

War im Kino, Captain America anschauen. Ich habe mich nicht gelangweilt, insgesamt eher positiv, aber begeistert oder beschwingt bin ich nicht aus dem Kino gegangen.

Höhepunkte:

  • der kurze Gastauftritt der original human torch auf der Weltausstellung;
  • Howard Stark – der Vater von Tony “Iron Man” Stark – mit Howard Hughes als unverkennbarem Vorbild;
  • der Kinnhaken, den die Heldin des Films (sonst unterbeschäftigt) austeilen darf;
  • dass die Howling Commandos dabei waren, mit Dum Dum Dugan (Bilder), der aussieht wie Sascha Lobo (Bilder);
  • und die geniale Idee, Caps buntes Kostüm dadurch zu erklären, dass er zuerst als patriotische Witzfigur vermarktet wurde.

Dass es diesen Film überhaupt gibt, und dass er von der Kritik wahrgenommen wird, begeistert mich allerdings ungemein. Was Marvel Comics im Silver Age von DC unterschied, war das Konzept des shared universe: da liefen sich die Helden nicht nur gelegentlich in jährlichen Sonderausgaben über den Weg, sondern sie trafen ständig aufeinander oder auf ihre Spuren. Das war eine gute Idee. Anders als bei DC wohnten die Helden auch nicht in den weit auseinander liegenden Städten Metropolis (Superman), Gotham City (Batman), Central City (Flash), Coast City (Green Lantern), sondern allesamt in New York City (Spider-Man, Avengers, Fantastic Four, Daredevil) oder zumindest im Staat New York (X-Men).
Und dieses Konzept übeträgt Marvel gerade sehr erfolgreich auf die Filme. Das begann mit Iron Man (Blogeintrag), dem besten der jüngeren Marvel-Filme. Die Einführung der Regierungsorganisation Shield war äußerst geschickt, und die Sequenz nach dem Abspann versprach Eingeweihten sehr viel. (Samuel Jackson zu Robert Downey: “You’ve just become a part of a bigger universe.”)

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Thor

Also in Thor gewesen. In den USA ist der Film ein Erfolg bei Kritik und dann wohl auch beim Publikum im erwarteten, nicht übermäßig spektakulären Rahmen, das freut mich. Selber fand ich ihn nicht besonders gut, und das lag an Drehbuch und Regie. Und der Musik. Die Schauspieler sind okay, die Sets wirkten nicht übertrieben und waren keine reinen Vorzeigestücke, aber besonders schön fand ich sie nicht. In Asgard fehlten die Bäume, und ich hatte nie das Gefühl, dass es da eine ganze Welt zu erkunden gäbe. Durchweg gefehlt haben kleine kurze Szenen, die für mich die Figuren individualisieren und charakterisieren.

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Mein Marvel-Quartett

Immer noch Ferien: Als ganz junger Teenager hatte ich dieses Marvel-Quartett. Für Autos habe ich mich nie besonders interessiert, aber Superhelden waren etwa anderes. Marvel-Superhelden besonders, und bei diesem Quartett waren sogar Figuren dabei, die in den deutschen Heften jener Tage noch gar nicht aufgetaucht waren – ich tippe mal auf das Jahr 1980. Die jüngste Figur im Quartett ist Spider-Woman (1977), das Spiel dürfte bald danach zusammengestellt worden sein.

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Ill-Fitting Armor Bras (und andere Comic-Nachrichten)

Die Comic-Autoren Neil Gaiman und Todd McFarlane befinden sich seit Jahren in einem Rechtsstreit um Elemente der Comicserie Spawn, genauer gesagt Medieval Spawn. Details sind hier nicht wichtig, auch nicht, auf wessen Seite wir stehen. (Tipp: es ist der bessere Autor.) Die Gerichtsurteile bisher befanden alle für Gaiman, auch das aktuellste. Schön ist dieses Zitat aus der Urteilsbegründung von Richterin Crabb:

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Ein paar Videoblogs

Erst mal, wegen Lehrertum, ein Lied für Deutschlehrer “(“Deutschlehrer, ihr hättet Bushido verhindern können”):

Übrigens, am 5. Oktober ist wieder internationaler Tag des Lehrers. Falls jemand Luftballons in die Schule mitnehmen möchte.

– Aber eigentlich geht es mir um diese drei Video-Blogs in meinem Feedreader:

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