Anstrengende Woche

Diese Woche sind die Colloquiumsprüfungen, ich bin auch zwei Nachmittage lang Beisitzer. Das ist immer sehr anstrengend, kann aber auch Spaß machen. Ich habe schon Colloquien erlebt, die wirklich ein Gespräch zwischen Prüfendem und Geprüftem waren. Das geht wohl nur, wenn beide Interesse haben, gemeinsames Grundwissen voraussetzen können (das ist überhaupt das schönste) und eine eigene Meinung zum Thema. Kann man natürlich nicht immer haben.

Dazu kommt noch der reguläre Nachmittagsunterricht. Nun ja.

Einige der Prüfungskandidaten kenne ich von meinem ersten Schuljahr an dieser Schule, gleich nach dem Referendariat. Die Klasse habe ich damals zum Halbjahr übernommen, und jetzt machen sie Abitur. Mal schauen, was aus ihnen geworden ist.

Gestern war ein grauslicher Tag. Die erste Stunde, mit Strange Fruit, ging noch, dann wurde es eigentlich immer schwächer. Zu müde, einige Sachen falsch geplant. Heute dafür extra gründlich rasiert, fröhliche Musik auf den iPod, viel bessere Stunden gehalten.

Da hat es mich nicht mal – sehr – gestört, dass ich spontan 1.950 Seiten kopieren musste für die Deutsch-Grammatik-Schulaufgabe. Kann man das rechtzeitig per pdf an eine Druckerei schicken und dort vervielfältigen, sortieren und heften lassen? (13 Seiten, Auflage 150.) Oder ist das zu unsicher, weil die Aufgaben dann vielleicht doch irgendwie weitergegeben werden?

Kehrwoche und Podcasts

Nur eine Kleinigkeit beim Dudenlesen:

Kehrordnung (schweiz. für festgelegte Wechselfolge, Turnus)

Kann es also sein, dass die in Mietshäuser oft zu findende “Kehrwoche” gar nichts mit dem Kehren der Treppe zu tun hat, sondern mit dem Wiederkehren der Woche? Dann hätte ich das mein Leben lang falsch etymologisiert.

(Abgesehen davon, dass auch das Kehren mit dem Besen vom Wieder-Kehren kommt.)

Was ich schonst schon immer mal loswerden wollte:

Podcast: Kommt von iPod und Broadcast, klar. Und Broadcast? War Ende des 19. Jahrhunderts eine Sä-Methode, bei der das Saatgut weitläufig verstreut wurde. “To cast” heißt ja auch “werfen, auswerfen”.

Englisch “painstaking” ist letztlich die Partizipalform von “to take pains”. Weiß ich erst seit ein paar Jahren.

Und der Vorspann vom Kino ist das Gespann, das vor das eigentliche Pferde- oder Ochsengespann gespannt wurde, um es den Berg hinauf zu schaffen.

Podcastday 2006 (2)

Gestern war ich also in Köln. Einmal mit dem Zug hin, etwas Bibbern um das Umsteigen in Mannheim, ging aber gut, in Köln dann gemütliches Schlendern über den Rhein zum Messegelände in Köln.

Zum Beweis mitgebracht habe ich nicht viel, ich hatte meine Kamera im Rucksack an der Garderobe gelassen, zu spät an die rudimentäre Kamera im Fotohandy gedacht und auch kein Aufnahmewerkezug dabei: Schön multimediatauglich bin ich. Hier zumindest ein Foto vom Podcastday und drei vom Kölner Dom:

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Der Podcastday dürfte sicher eine hervorragend dokumentierte Veranstaltung sein: Audio, Video, Foto, Text. Den Audiomitschnitt zu “Pimp My School” gibt es gibt es hier zu laden (50 MB), Andrea hat schon in einem Kommentar darauf hingeweisen, danke. Ich hab’s selber noch nicht angehört, ich könnte ja darauf zu hören sein. :-)
Fotos gibt es zuhauf bei Flickr.
Und eine Frappr-Gruppe dazu gibt es auch.
Text zum Beispiel bei Thomas Wanhoff.

Wie war et denn?

Schön war et. Andreas Auwärter hat mich glücklicher- und liebenswürdigerweise am Eingang erwischt und gleich ein bisschen herumgeführt, so konnte ich vor der Diskussionsrunde auch noch in ein anderes Panel, Häppchen essen, gucken. Es war insgesamt viel los.
Bei “Pimp my school” war es weniger voll; es lief auch interessantes Gegenprogramm. Und insgesamt mit einer Stunde eigentlich zu kurz, als dass man alles Wichtige ansprechen könnte – andererseits ist das auch nicht der richtige Ort, um alles Wichtige zu sprechen. Mehr als eine Stunde ist bei einer Veranstaltung, bei der Schule nur einen kleinen Nebenaspekt darstellt, wohl auch nicht sinnvoll.
Die Vorteile, die Gabe McIntyre am College hat, habe ich leider nicht, und das dürfte der Hauptunterschied zum Gymnasium sein: Ich darf keinen Internetzugang bei Schülern voraussetzen (und überraschend viele haben auch tatächlich keinen). Aber ich darf, auch wenn das wenig genutzt wird, außerhalb der Unterrichtszeit entstanden Projektarbeiten benoten. Und bei vielen Schülern geht’s obendrein ja auch ohne Noten.
Ich habe jedenfalls riesige Lust bekommen, doch auch mal Podcasts zu produzieren. Das hängt auch zusammen, dass ich vor einer Woche einen iPod gekauft habe (nano, 4GB), den ich noch heiß und innig liebe, und dass ich mich dadurch mehr mit iTunes als Podcatcher beschäftigt habe. Audiomaterial habe ich ja schon einiges mit Schülern produziert, und vielleicht mache ich noch was mit meiner 5. Klasse auf Englisch – für die Eltern zum Anhören und für Austauschschulen in spe als Willkommensgruß.

Am Anfang war ich etwas nervös auf dem Kongress, als kleiner Junge vom süddeutschen Land, aber dann habe ich mich richtig wohlgefühlt. Mir fiel nämlich auf, dass ich viele Elemente davon schon von früher kannte – Web 0.1 sozusagen, auf Papierbasis, als wir in den frühen 80er Jahren unsere Science-Fiction-Magazine herausgaben (im Umdruckverfahren, später auch kopiert, Auflage 15–50), Clubs gründeten, Brieffreundschaften pflegten und uns auf Cons trafen. Meine letzten Besuche in Düsseldorf und Köln waren genau solche Treffen, wenn auch weit kleiner.
Irgendwann möchte ich die Parallen zum Bloggen und Podcasten mal herausarbeiten. Schon damals gab es Hörbriefe – Robert schickte 1984 nur ungern geschriebene Briefe, sondern lieber beidseitig besprochene Kassetten. Ich habe dann auch so geantwortet; das war mir am Anfang furchtbar unangenehm, aber man kommt rein. Ob ich von Robert noch Kassetten habe, weiß ich nicht, aber eine von Claudia und Tim auf jeden Fall noch. Mal raussuchen.

Vom Podcastday hätte ich gerne noch mehr mitgekriegt, ging leider nicht, wegen langer An- und Abreise. Es waren ganz viele kreative Leute da, und sie haben sich unterhalten und diskutiert, ich habe mir jede Menge Tipps und Motivation geholt. Schön.

(Und ich muss mir endlich Visitenkarten zulegen, die haben mir schon beim letzten Mal gefehlt. Ich zähle ja noch heimlich die Visitenkarten, die ich kriege, und freue mich sehr über sie, die unverbindlichen wie die verbindlicheren.
Hm, ich könnte die Visitenkarten auch für die Schule nutzen… “Hier, gib deinen Eltern mal das, meine Sprechstunde steht drauf, sollen mal vorbeikommen…” oder, “Extraufgabe für dich; warte ich schreib’s dir schnell auf…”)

Podcastday 2006

Zum 18. Medienforum NRW vom 21.–24. Mai 2006 gehört auch der Podcastday 2006. Da fahre ich auch hin – als Teilnehmer an einer Podiumsdiskussion, “Pimp my school”: Was man mit Weblogs, Wiki und Podcasts an der Schule anstellen kann, worauf man achten soll, und wovon besser man die Finger lässt. Quasi als Fortbildungsmaßnahme. Wollte ich nur mal sagen.

Mark Haddon, The Curious Incident of the Dog in the Night-Time

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2003 erschienen, auch als Schullektüre zu empfehlen:

Der Erzähler der Geschichte heißt Christopher Boone, ist 15 Jahre alt und hat das Asperger-Syndrom, eine relativ milde Form von Autismus. Er kann nur sehr schwer Gefühle wahrnehmen, also auch nur begrenzt Mimik erkennen, er versteht nicht, weshalb sich andere Leute emotional verhalten; er kann nicht zwischen den Zeilen lesen und versteht keine metaphorische Sprache.
Christopher denkt sehr logisch, oder glaubt das zumindest, ist mathematisch begabt, mag Sherlock Holmes. Er geht zwar auf eine Sonderschule, plant aber das (englische Äquivalent zum) Mathematik-Abitur abzulegen.
Seine Lehrerin hat ihm Bilder mit Smilies gezeigt, damit er daran üben kann, Mimik Gefühlen zuzuordnen. Drei Smilies kennt er inzwischen, die restliche Liste hat er aufgegeben: Kaum hat er das entsprechende Bildchen gefunden, haben die Leute schon wieder einen ganz anderen Gesichtsausdruck.
Ein anderer Vorschlag der Lehrerin ist vielversprechender: Er soll Tagebuch schreiben, oder jedenfalls aufschreiben, was in ihm so vorgeht. Christopher nimmt den Vorschlag an, denn er hat auch etwas, von dem er schreiben kann: Der Hund der Nachbarin ist getötet worden, aufgespießt von einer Mistgabel. Christopher beschließt, den Fall zu lösen. Damit beginnt das Buch.

In den Kapiteln erzählt Christopher abwechselnd von den Spuren, denen er nachgeht. Dabei entdeckt er auch seine Nachbarschaft und gerät in Kontakt zu Menschen, die er sonst nicht getroffen hätte. Aber jedes zweite Kapitel schreibt er auch über sich und seine Mitschüler, über seine Interessen und Eigenheiten: Andere Leute haben einfach so gute oder schlechte Tage, er macht das abhängig von der Anzahl und Farbe der Autos, die ihm auf dem Schulweg begegnen. Er erzählt vom Aufbau unserer Galaxie, von Sherlock Holmes, der Chaostheorie (mit der Formel zur Fischpopulation und dem Graph dazu), vom Monty-Hall-Problem (Klassiker der Stochastik, bei dem die Intuition versagt; in Deutschland auch als Ziegenproblem bekannt).

Und der Mörder wird schließlich auch entdeckt.

– Was kann man in der Schule damit machen? Sicher sehr viel.

Titelbild und Titel, Vergleich zu Titeln von Sherlock-Holmes-Geschichten

The Adventure of the Six Napoleons
“Inspector Lestrade of Scotland Yard brings Holmes a seemingly trivial problem about a man who breaks plaster busts of Napoleon. One was shattered in Morse Hudson’s shop, and two others, sold by Hudson to a Dr. Barnicot, were smashed after the doctor’s house and branch office had been broken into. Nothing else was taken.” (Wikipedia)
The Adventure of the Empty House
The Adventure of the Three Students
The Adventure of the Dancing Men
The Adventure of the Solitary Cyclist

Zu jedem Holmes-Titel sollten die Schüler eine ähnlich aufgebaute Inhaltsangabe überlegen. Das hat am besten geklappt, wenn eine Schülerin einen Satz sagte, und eine zweite dann weitermachen musste.

How do you feel today?

Dann hatte ich noch ein kopiertes Blatt mit etwa 70 smiley-artigen Gesichtern darauf, der Überschrift “How do you feel today?”, und 70 Adjektiven unter den Gesichtern. Für den Wortschatz. Das Blatt gibt’s auch online an verschiedenen Stellen und als Poster zu kaufen.
Nachtrag: Google-Bildersuche.

Write in Christopher’s voice

Wie sehr soll ich mich darüber freuen, dass meine Schüler überzeugend im Stil eines fünfzehnjährigen Autisten schreiben können?

Links zum Buch

Interview mit dem Autor
Material zum Buch, aber auch zu anderen (Gaiman, Coraline)
Sehr schönes Material vom British Council

Persönlichkeitstest

Richtig schön fand ich aber die Idee mit dem Persönlichkeitstest. Es gibt davon viele, manche basieren auf dem Big-Five-Modell, nachdem sich eine Persönlichkeit durch die Merkmale Extroversion, Agreeableness, Conscientiousness, Neuroticism, Openness to Experience beschreiben lässt. Die Schülerinnen sollten Christopher Werte in diesen Kategorien zuweisen und ihre Ansicht begründen; die Meinungen gingen dabei teilweise deutlich auseinander. Ich hatte mir das als schönen Redeanlass voregstellt; das hat nicht ganz so funktioniert, aber das liegt auch an anderen Faktoren.
Danach sollten die Schülerinnen im Namen der Romanfigur Christopher den Persönlichkeitstest machen, das heißt, 60 Fragen mit ja oder nein beantworten. Da waren sich die Schülerinnen schon deutlich ähnlicher in ihren Antworten.

Diesen speziellen Persönlichkeitstest habe ich deswegen genommen, weil er der einzige war, den ich online in einer verwendbaren Form gefunden habe, und zwar bei einem Geoff Knagge. Der Autor der Seite hat sich zwar nicht auf meine Mail hin gemeldet, aber auf der Seite steht, dass man seine Javaprogramme weiterverwenden darf. Also habe ich das mal gemacht und für meine Schüler diese Seite mit dem personality test erstellt. Mal ausprobieren, das kann man sicher mit anderen Figuren auch machen.

(Im Schnitt kamen wir bei Christopher übrigens auf:
Extroversion: very low,
Agreeableness: very low,
Conscientiousness: low/average – da hätte ich mehr erwartet,
Neuroticism: average/high – auch da hätte ich mehr erwartet,
Openness to Experience: low.
Ist eine gute Diskussionsbasis.)


Wie ich mich von meinem Feedreader gängeln lasse

Die Linkliste in der Spalte rechts benutze ich so gut wie nie. Bis vor drei Wochen klapperte ich meine täglichen Nachrichten- und Blogplätze nur durch die Bookmarks in meinem Browser ab: Mit Firefox gibt es ja tabbed browsing, so dass ich in einer Browser-Instanz alle Seiten auf einmal zu Verfügung habe. Das ist bequem.

Und wenn mir mal langweilig war, habe ich einfach die Bookmarks geöffnet und nachgeschaut, ob es etwas Neues gibt. Bis ich das überprüft hatte, verging ein Weilchen, so dass ich zur Not gleich wieder von vorn damit anfangen konnte.

Vor drei Wochen bin ich dann endgültig auf RSS-Feeds umgestiegen. Da schaute dann der Feedreader nach neuem Material auf den Seiten, mit denen ich ihn gefüttert hatte. Ich konnte ihn zwar alle paar Minuten auf die Suche nach Neuem schicken, aber er zeigte er mir dann schon sehr selbstständig an, dass da nichts zu holen war.

Jetzt habe ich nicht mal mehr dieses Vergnügen: Die neueste Version hat IntelliUpdate: Auf der Basis der Häufigkeit der vergangenen Einträge im jeweiligen RSS-Feed ermittelt das Programm nach einem (hoffentlich geeigneten) Algorithmus, wann es den Feed wieder auf neues Material hin überprüfen soll. Er gibt mir dann, großherzig, schon Bescheid.

Natürlich kann ich das abstellen. Aber er hat ja recht, ich soll nicht so viel Zeit vertrödeln.

Sah ein Loca ein Poslein stehen

Zugegeben, ich lese gerade das Oulipo Compendium. Vielleicht hat mich das darauf gebracht nachzuschauen, was mein Handy aus Gedichtzeilen macht, wenn ich die als SMS-Text eingebe und die automatische Worterkennung nutze.

Sah ein Loca ein Poslein stehen,
Poslein auf der Heiden.
(Goethe)

Intepretationshilfe: Ein Loca ist ein Verrückter (aus dem Spanischen), ein Poslein ein noch gar unreifer Poseur oder Poser.

Am Brunnen vor den Tope,
Da steht ein Linemaatm
(Müller)

Ist Den Tope so etwas wie Den Haag? Man fragt sich, was der Linemaatm da wohl will. Wenn’s in Den Tope auch einen Hafen gibt, passt der Line-Maat (M) da gut hin. (M wie Marine. Oder so.)

Mit gelben Ciroen hanget
Und voll mit wilden Posen
Das Käme in den See
(Hölderlin)

Ein überraschendes Fazit des auktorialen Sprechers im dritten Vers, quasi als Kommentar zu den ersten beiden.

Bedecke deinen Himmel, Wets,
Mit Wollendvorü
Und übe, den Knaben gleich,
Der Ehrtekm koset
Am Eicheo dich und Bergesingo
(Goethe)

Eicheo und Bergesingo – weht uns da ein Hauch von Esperanto an? Diese Ehrtekm (ein türkischer Name?) scheint ja sehr kosbar zu sein.

Am der Brücke stand
jüngst ich in brauner Macht
(Nietzsche)

Voraussehend das Missverstehen Nietzsches bei den Nazis?

Wir kannten nicht sein todshörtes Haupt,
darin die Augenbrefl reiften.
(Rilke)

Da bin ich etwas ratlos. Aber “todshörtes” klingt für mich irgendwie bairisch, “Brefl” auch.

Mein Arbeitsplatz (2)

Weil mir meine E‑Mail-Freundin Ruth Patzelt ein Foto von ihrem Arbeitsplatz geschickt hat, habe ich ihr auch eines von meinem geschickt. Und das fand ich so ausgesprochen typisch, dass ich es mal hier zeige:

arbeitsplatz.jpg

Ich habe ihn tatsächlich immer ein bisschen aufgeräumter im Gedächtnis. Einmal in der Woche wird er auch aufgeräumt, vielleicht kommt das daher.
Das Schälchen mit den Rotstiften ist auf dem Fensterbrett, man sieht es hier nicht.

Erwähnenswert: Der DIN-A-3-Hefter im Karton rechts oben, ein Weltempfänger, Kabelsalat, das Telephon direkt neben dem Tisch (drum gehe ich so schnell ran). Funkkopfhörer im Hintergrund, damit ich beim Abspülen in der Küche Hörspiele vom Rechner anhören kann. Aspirin, Duden, Drucker. Tasse Milchkaffee, Kaffeetasse. Verschiedene Papierstapel für die Schule, nicht die einzigen im Zimmer.