Textadventures im Informatikunterricht

Informatik, Klassen und Objekte. Zwischendurch ein bisschen Luft, um etwas auszuprobieren, auch weil ich die Klasse nicht nur in Informatik, sondern dazu in Englisch habe. Also haben die Schüler Objekte für ein Textadventure erstellt. So ein Objekt sieht zum Beispiel so aus: schoolbag1: openable  sdesc = „green schoolbag“  ldesc = „It’s a green schoolbag with a black car on it. It is           wonderful.“  noun = ’schoolbag‘  adjective = ‚green‘  location = bathroom ; Ich habe den Schülern die Klassen openable, readable, item und fixeditem zur Verfügung gestellt. Das Attribut ldesc gibt eine längere Beschreibung des Objektes, die man erhält, wenn … Continue reading „Textadventures im Informatikunterricht“

Playing Games II (with Larry Trask and friends)

Spiele und Spielerunden können so schön sein. Früher viel gespielt haben wir zum Beispiel Junta, Kingmaker und Circus Maximus: Junta dauert recht lange und man braucht sieben Spieler, auch wenn man theoretisch mit weniger spielen kann. Ein Spieler ist dabei Präsident einer Bananenrepublik. Er hat wenig direkte militärischer Macht, aber er bestimmt den Innenminister (mit Geheimdienst), die drei Generäle, den Chef der Marine und der Luftwaffe. Jeder Spieler kriegt also genau einen Job. Die Generäle sind alle gleich mächtig, aber einer ist klein und dick und die Zuweisung dieser Rolle gilt als Ausdruck persönlicher Geringschätzung. So war es zumindest bei … Continue reading „Playing Games II (with Larry Trask and friends)“

Playing Games I

Gestern Nachmittagsstunde im Englisch-Leistungskurs. Etliche Leute waren nicht da wegen Klausur am folgenden Tag; das ist inzwischen gängige Praxis unter den Schülern. Ich nehme es ihnen inzwischen gar nicht mehr so übel, solange sie sonst regelmäßig anwesend sind, aber mein Respekt sinkt natürlich genauso wie an der Uni damals mein Respekt gegenüber den Kommilitonen, die immer um Verlängerung bettelten. Das nur am Rande. Es war eine nette Stunde, fand ich. Die Schüler schreiben diese Tage über viel Klausuren und müssen für den Leistungskurs ein – kurzes – Theaterstück lesen, also mache ich gerade schonenden Unterricht. Gestern haben wir gespielt, und … Continue reading „Playing Games I“

Digitalisieren

Heute hat mir ein Schüler meine Videokamera zurückgebracht, die er sich ausgeliehen hatte, um damit zu filmen. Die zwei Kassetten, mit „LARP“ beschriftet, die dabei sind, ob ich ihm die von der Kamera-Kassette auf DVD kopieren kann. Ja, mache ich, gerne. Ich bin ja schon soooo gespannt…. (LARP)

Manchmal kommen sie wieder

Manchmal kommen verlorene Dinge aber auch wieder zurück: Hat mir mein kleiner Bruder zu Weihnachten geschenkt: Der Joystick sieht so ähnlich aus wie der gute alte Competition Pro und kommt mit zwei Cinch-Anschlüssen: Einer für den Ton, einer für das Bild. Damit kann man den Joystick (batteriebetrieben) an jeden Fernseher anschließen und die 30 integrierten Commodore-64-Spiele spielen: Impossible Mission, Impossible Mission 2, Pitstop, Pitstop 2, Winter Games, Summer Games, Jumpman Junior, Gateway to Apshai und eben noch viele mehr. Klar kann man sich auch einen C64-Emulator für den PC besorgen und die Spiele dort spielen. Aber mit diesem Joystick habe … Continue reading „Manchmal kommen sie wieder“

Sport und Spiel

Weil wir gerade über Sportunterricht diskutieren: Viele Brettspiele, bei denen es einen eindeutigen Gewinner gibt, spielt man nicht zu zweit, sondern zu dritt bis siebt. In diesen Spielen muss man mit anderen verhandeln, Partnerschaften eingehen – gerne auch nach dem Motto: „Alle auf einen“, wenn der gerade führt. Manche Spiele haben auch von vornherein asymmetrische Ausgangsbedingungen. Anders ist es bei allen Wettkampfsportarten und -spielen, die ich kenne. Dort stehen sich immer genau zwei Mannschaften oder einzelne Spieler gegenüber. (Gewiss spielt es strategisch eine Rolle, wer bei einem Turnier wann gegen wen spielt – aber eine nur kleine und wenig beeinflussbare … Continue reading „Sport und Spiel“

Cricket

Gestern war ich hier und habe bei einem Cricket-Spiel zugeschaut. (Den brillanten Magnifier habe ich von hier. Die Lupe läuft unter Firefox, Netscape, IE; bei Opera und Mac-Browsern weiß ich’s nicht bei Mac unter Safari, IE und Firefox, aber nicht zumindest manchmal unter Opera. Es funktioniert mit zwei Bildern, einem großen und einem kleinen. Das große ist fürs WWW arg komprimiert.) Cricket wäre die englische Nationalsportart, wenn das nicht eigentlich Fußball wäre. Aber Cricket hat mehr Geschichte und ist vor allem durch das Britische Empire und das Commonwealth in die ehemaligen Kolonien gelangt, so dass auch heute noch in Australien, … Continue reading „Cricket“

Zinnfiguren

Diese Zinnfiguren sind nicht besonders gut bemalt, aber ich wollte sie trotzdem zeigen: Die meisten Menschen wissen vielleicht gar nicht, dass es Leute gibt, die Zinnfiguren bemalen und damit spielen. Auch wenn das auch schon wieder lange her ist. (Und die Call-of-Cthulhu-Figuren sind noch gar nicht bemalt, ich hatte es einfach nicht übers Herz gebracht.)

Kingmaker

Als ich vor sechzehn oder siebzehn Jahren beim Abklappern der Jugendherbergen in Großbritannien auch nach Harlech in Wales kam, da kannte ich diese kleine Stadt schon. Ich kannte überhaupt schon eine ganze Menge Städte dort. Das lag an diesem Spiel: Kingmaker. Ursprünglich von Gibson Games, später von Avalon Hill, und vermutlich gab es das Spiel zwischendurch auch mal für den Computer. So schön Computerspiele sein können: Mit ein paar Leuten um einen Tisch sitzen und kleine Pöppel oder Kärtchen auf einem bunten Spielfeld herumzuschieben, ist noch viel schöner. Auch wenn eine Partie Kingmaker, so wie wir sie spielten, selten unter … Continue reading „Kingmaker“

WFF N PROOF

Dieses Spiel ist eigentlich gar nicht wirklich spielbar. Aber interessant ist es schon. Darauf gekommen bin ich vor zwanzig Jahren durch das im Zusammenhang mit Eleusis schon erwähnte Denken als Spiel von Willy Hochkeppel. WFF ‚N PROOF besteht aus drei Spielmatten zum Ablegen der Würfel, und aus einer Reihe unterschiedlich beschrifteter Würfel. Um WFF’N PROOF zu spielen, muss man erst einmal wissen, was ein WFF ist (ausgesprochen wie das englische „woof“). Dazu gibt es drei Regeln: Jedes p, q, r und s ist ein WFF. Jedes N, gefolgt von einem WFF, ist wiederum ein WFF. Jedes C, A, K oder … Continue reading „WFF N PROOF“