Tanzkurs und anderes Sportliches

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Am Samstag war wieder der Abschlussball des Tanzkurses der 8. Klassen. Ich kümmere mich um die Organisation dieses Tanzkurses, mache Listen, kläre Termine, solche Sachen. Ich finde die 8. Jahrgangsstufe zwar recht früh, aber so hat sich das nun mal ergeben vor über zehn Jahren. Da stand Cole Porter im Lehrplan, und „New York, New York“ passte dazu (Leonard Bernstein und Betty Comden & Adolph Green, nicht das, das man von Sinatra kennt), und zum Unterschied von amerikanischem und britischem Englisch passt „Let’s call the whole thing off“.

Diesmal hatte der Besitzer der örtlichen Tanzschule gewechselt, aber trotzdem lief wohl alles okay, ich werde mal nachfragen, wie das den Schülerinnen und Schülern gefallen hat. Ich habe keine 8. dieses Jahr und kenne die Schüler auch sonst kaum; es waren diesmal besonders wenig Jungs, wir überlegen, was wir da nächstes Mal machen können.

Ich war mit Frau Rau dort diesmal. Besonders schön ist jedes Jahr der Spaziergang zum Veranstaltungsort, eine halbe Stunde an einem warmen Sommerabend vorbei am Schulgebäude, auf einem Weg durch Felder (Roggen, Mais, auch Blumen) und später Häuser, und dann abends nach dem Tanz noch einmal zurück zu S-Bahn.

— Ansonsten noch kurz zu den Bundesjugendspielen. Für spätere Historiker: Deren Abschaffung ist gerade ein Sommerthema. Ich selbst habe sie immer als störend empfunden, eine sinnlose Unterbrechung meines schulischen Alltags, der aus Sozialkontakt und Lernen bestand. Gemobbt habe ich mich nie gefühlt, und wenn, dann wäre das keine Frage der BJS gewesen, sondern des regulären Sportunterrichts. Da war es in der Tat selbst für mich – gefestigt, stabil, unschulsportlich – zumindest ein Thema, an welcher Stelle man ins Team gewählt wurde.

Aber mein Hauptproblem war die Langeweile, die Sinnlosigkeit. Bei manchen Sportlehrern (Jochen Lüders etwa) habe ich den Eintrag, dass mir dessen Sportunterricht gefallen haben würde; der scheint sich von dem von mir erfahrenen zu unterscheiden. An meiner Schule sieht der noch so aus wie ich ihn kenne, nur das mit den grünen Leibchen, die gibt es nicht mehr. Tanzen gibt’s da nicht. Ansonsten ist der Sportlehrplan voller Naturschutz (=Skilager) und Fairness (in der spezifisch sportlichen Fassung: was der Schiedsrichter nicht pfeift, ist nicht passiert – die Zeiten von Gottfried von Cramm sind vorbei).

Was mich wundert: Die Seite www.bundesjugendspiele.de (vom Bundesministeriums für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend) zitiert die Kultusministerkonferenz, laut der „die jährliche Durchführung der Bundesjugendspiele durch jede allgemein bildende Schule und die Teilnahme daran für die Schülerinnen und Schüler bis zur Jahrgangsstufe 10“ verbindlich sind, weil so wichtig. Dabei kenne ich nur Schulen, die die Bundesjugendspiele nur in der Unterstufe durchführen. Muss mal die Sportlehrer fragen, mit welcher Definition von Bundesjugendspielen da wer arbeitet.

Zombies, Run!

Diese App gibt es jetzt im dritten Jahr, aber vielleicht kennen sie doch noch ein paar nicht. Ich bin jedenfalls erst vor kurzem darauf gestoßen worden.

Und zwar: Ich raffe mich sehr viel seltener zum Strampeln am Crosstrainer oder Joggen auf, als gesund für mich wäre. Der Glückshormongewinn danach ist gerade mal nicht groß genug. Aber in den letzten zwei Wochen bin ich doch fast jeden zweiten Tag gelaufen. Das kam durch die App Zombies, Run! (Webseite, Google Playstore). Die ist genial.

Man läuft mit Kopfhörern im Ohr, und dem Tablet/Handy am anderen Ende. Und man bekommt während des Laufens eine Geschichte erzählt, sozusagen. Der Hintergrund: Wir sind in der nahen Zukunft, aber nach der Zombie-Apokalypse*. Die überlebenden Menschen haben sich in kleinen Gemeinschaften verschanzt, Ein- und Ausgänge sind streng bewacht. Draußen treiben sich die klassischen Zombiehorden herum – schlurfend, hungrig, hirnlos, und wer gebissen wird, wird selbst zum Zombie. Treibstoff ist teuer und nur spärlich vorhanden, deswegen werden für viele Aufträge laufende Boten eingesetzt, sogenannte runner.
Man selbst spielt Runner Five, neu angekommen in Abel Township, der nach und nach verschiedene Aufträge erledigen muss.

Story-Modus

So ein Auftrag besteht zum Beispiel darin, sich mit dem Boten einer anderen Basis zu treffen, um Nachrichten oder Material zu tauschen. Oder man muss laufen, um eine Horde Zombies abzulenken, die sich der eigenen Basis nähert. Ich musste auch schon mal verirrten Wanderern helfen oder die Nachbarbasis vor einem drohenden Überfall warnen. Informationen erhalte ich dabei über Funk von meiner Basis, die mich und die Situation um mich herum im Auge behält; der Kopfhörer ist also quasi meine Verbindung zur eigenen Basis. Außerdem höre ich noch den Dialogteil anderer Menschen, auf die ich geplant oder ungeplant treffe. (Selber ist man eher der starke, ruhige Typ: Die eigene Stimme hört man nicht.) Und das Grunzen der Zombies höre ich natürlich auch, wenn ich ihnen zu nahe komme. Im Zug dieser Missionen entwickelt sich auch eine größere Geschichte, zu der bei jeder Mission der eine oder andere Puzzlestein beigetragen wird.

(Ich bin leicht zu manipulieren: Jedenfalls fühle ich mich richtig gut, wenn ich den Zombies noch einmal davongelaufen bin, wenn mir mein Partner versichert „You’re doing fine“, wenn ich den Auftrag erfüllt habe.)

Season 1 enthält 23 dieser Missionen. Eine typische solche Mission dauert etwa dreißig Minuten – wahlweise doppelt so viel – und besteht aus sechs Audiosegmenten mit Funkkontakt oder Dialogteilen. Die Audiosegmente sind kurz und füllen keineswegs die ganze Laufzeit. Dazwischen sammelt man noch zufallsgesteuert Fundsachen ein – Dosen mit Lebensmitteln, Kleidung, Verbandsmaterial -, was auch jedesmal zu einer kurzen Audionachricht führt, so dass immer ein bisschen was los ist. Den Rest der Zeit über hört man Musik von der eigenen Handy-Playliste, notfalls unterbrochen durch wichtige Mitteilungen.

Nachtrag: Nicht nur Margaret Atwood hat einen Gastauftritt, als sie selbst (Season 2, Episode S4), auch die Autorin Naomi Alderman und andere Mitglieder des Produktionsteams sind zu hören. Zum Ende des Radio Mode von Staffel 1 gibt es eine Reihe von Quasi-Radio-Beiträgen unter dem Titel „This Zombie Life“. Das sind kurze Geschichten, in denen (fiktive) Zuhörer des (fiktiven) Senders ihre Erinnerungen erzählen. Eine Naomi Alderman erzählt darin, wie es auch vor der Zombie-Apokalypse großes Leid gab, nämlich in den Büros und Kanzleien. Einer der Angestellten dort kam infiziert zu einer Konferenz, und fing mitten unter dem Reden an, andere Teilnehmer zu beißen, und redete – ganz Zombie, ganz automatisch – beständig weiter. Siehe auch Jonathan Coulton, Re: Your Brains. Hier kann man „This Zombie Life“ anhören.

Die Musik dazu

Und das ist ganz wichtig: Sich eine eigene Zombie-Musikliste zusammenstellen. Besonders gut geeignet: Der Soundtrack zu Radioactive Dreams**, dann auch der Soundtrack zu Shock Treatment; Jonathan Coulton (I Feel Fantastic, Re: Your Brains, Skullcrusher Mountain), alle Lieder, die etwas mit Laufen oder Wettrennen zu tun haben (The Ballad of Thunder Road, Por una cabeza), Monsterlieder (Monster Mash) oder Lieder mit schönem Laufrhythmus (lies: Foxtrott, Credence Clearwater Revival, Willie Nelson). Selbst Maurice Chevalier kommt gut nach der Zombie-Apokalypse.

Basisbasteln

Während der Läufe sammelt man Ausrüstung ein. Zusammen mit den Materialpunkten, die man nach jeder Mission erhält, benutzt man diese, um an der Basis – Abel Township – herumbasteln:

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Es gibt eine maximale und eine aktuelle Einwohnerzahl; ein Maß für die Sicherheit und die Zufriedenheit der Bewohner. Man baut neue Gebäude und erweitert die vorhandenen, um diese Werte zu verbessern.

Frecherweise wird meine Basis auch noch regelmäßig, oder zufallsgesteuert, von Zombiehorden angegriffen. Alle drei Tage? Immer wenn ich mal zwei Tage nicht gelaufen bin? Einfach so? Jedenfalls machen die mir die Mauer kaputt, so dass ich erworbene Punkte ausgeben muss, um sie zu reparieren. Wenn ich das nicht mache… ich weiß es nicht, ich will es auch nicht ausprobieren. Farmville bei Facebook und dergleichen hat mich nie interessiert, aber die Sicherheit von Abel Township liegt in meinen Händen, so dass ich regelmäßig weiterlaufen muss. Ein Pokemon am Leben zu erhalten ist harmlos dagegen.

(Ich bin so leicht zu manipulieren.)

Nebenmissionen

Neben dem Story Modus gibt es noch weitere Missionen, etwa „Airdrop“: Da wähle ich mir einen Ort auf der Karte aus (der echten Karte meiner Umgebung), muss dorthin laufen, um ein mit dem Fallschirm abgeworfenes Ausrüstungspaket abzuholen und zur Basis zu bringen. Plot-Elemente gibt es da wenige, aber die üblichen Zufallsfunde und ein paar Nachrichten auch.

Außerdem kann ich auch nur „Radio Abel“ zuhören. Das ist der Radiosender meiner Basis: Zwei Moderatoren, die sich unterhalten, Nachrichten aus der Umgebung melden, so eine Art Zombie-Wetterbericht für die Region, und Musik aus ihrer Plattensammlung spielen. „One of my favourite tracks“, „a classic“ – in Wirklichkeit natürlich Lieder aus meiner eigenen Zombie-Liederliste.

Ich schwöre: Das erste Mal, als ich sie anhörte, sprachen die beiden über Tom Waits – und dann kam auch prompt ein Lied von Tom Waits. Zufall? Kann ich mir nicht vorstellen. Die App kennt natürlich meine Liederliste, und man kann vielleicht davon ausgehen, dass Leute mit dieser App auch mindestens ein Lied von Tom Waits auf ihrer Liste haben, so dass es sich lohnt, ein kurzes Radio-Abel-Segment zu schreiben, in dem konkret dieser Künstler erwähnt wird.
Das war bisher das einzige Mal, das das passiert ist. Also doch Zufall? Viel mehr andere Musiker dürfte ich nicht im meiner Liste haben, für die sich so ein Scherz lohnen würde.

Nachtrag: Nachdem ich online die Skripte gefunden habe, kann ich bestätigen, dass die zweite Episode der ersten Staffel von Radio Abel mit Tom Waits endet. Dass ich den dann gehört habe, mag Zufall sein oder nicht. Aber eben habe ich mitten in der Episode „We Are Golden“, in der die Helden durch ein zur Geisterbahn aufgepepptes Herrenhaus fliehen, von Zombies verfolgt, in einem Labor mit Experimenten, das Lied „Monster Mash“ (Bobby Pickett) von meiner Playlist gehört: „I was working in the lab, late one night / When my eyes beheld an eerie sight…“ Das kann doch kein Zufall sein!

Das Eintauchen in die Welt

Es ist erstaunlich, wie wenig es braucht, um mich in diese Welt zu versetzen. Das gehörte Wort. Ein Grunzer von links, ein Grunzer von rechts. Das Auswerten der Liederliste – auch wenn das nur ein Anfang ist. Man könnte noch viel mehr machen, und es gibt schon andere Spiele (die nichts mit Laufen zu tun haben), die damit arbeiten. Man stelle sich jetzt noch eine Videobrille vor, die einem Bilder von Zombies in der Nähe ins Auge wirft. Und über die Ortskoordinaten kann man Straßennamen und Sehenswürdigkeiten abfragen, aus denen müsste man algorithmisch interessante Nachrichten erzeugen können.

Die Missionen im Story-Modus sind alle fest geschrieben, scripted, mit sehr nettem britischen Understatement übrigens. Eine neue Textsorte mit neuer Erzählsituation übrigens. Der heilige Gral für zukünftige Projekte sind wohl algorithmisch konstruierte Geschichte; es gibt schon Forschung dazu.

Nachtrag: Ich habe gelesen, dass die Auswahl an Radio-Abel-Beiträgen, die man hört, zumindest manchmal abhängt vom aktuellen Moral-Wert der Siedlung. Sind die Bewohner zu unzufrieden, soll es hörenswerte Kommentare dazu im Radio geben.


*Die Zombie-Apokalypse

In weiten Kreisen ist das ein so bekannter Topos, den man den nicht erklären muss. Sicherheitshalber: Menschen mutieren zu Zombies, meist aufgrund eines fiktiven Virus oder einer anderen Biowaffe. Wer von einem Zombie gebissen wird, wird bald selber zu einem, und die Zombies beißen viel und gerne. Wenn die Zombies erst mal da sind, verbreiten sie sich epidemieartig. Die Zivilisation, wie wir sie kennen, bricht zusammen. – Beim W-Seminar nächstes Jahr stellt mir hoffentlich ein Teilnehmer in einer Arbeit zusammen, wie sich der Zombie-Boom der letzten zehn (?) Jahre entwickelt hat. Urban-Horror-Computerspiele, dann Filme?

Das amerikanische Militär hat schon Übungen mit Zombies gemacht (Spiegel Online, dort auch Links zu pdf), die University of Florida hat eine Katastrophenübung dazu geplant (aber wohl nicht durchgeführt; pdf über Googlesuche), und auch die amerikanische Seuchenschutzbehörde hat Anweisungen für den Zombie-Ernstfall herausgegeben – nicht ganz ernst gemeint, aber die empfohlenen Verhaltensweisen bei Naturkatastrophen und Zombiehorden ähneln sich insgesamt nun mal sehr.

Vom THW oder so ist mir noch nichts bekannt. Aber hier ein schöner Blogeintrag von Frau Nuf, die erklärt, wie man sich bei einem sportlichen Zombie Run fühlt.

** Radioactive Dreams

Das ist ein wenig bekannter Film aus dem Jahr 1985 mit einem gewissen Kultstatus. Der Regisseur wird in manchen Kreisen mit Ed Wood verglichen; zumindest dieser frühe Film von ihm ist aber solide, wenn auch preiswert, gemacht. Der Ausgangspunkt: zwei Jungen verbringen die Zeit des Atomkriegs und das Jahrzehnt danach in einem Bunker; keine Erwachsenen, keine Erziehung, aber jede Menge amerikanische Krimis. Als junge Männer verlassen die beiden – Phillip Chandler und Marlowe Hammer – endlich den Bunker und finden sich in einer postapokalyptischen Welt wieder, voller Mutanten, Menschenfresser, Discogangs, skrupelloser schönen Frauen, und alle jagen sie einem MacGuffin hinterher, an die beiden Helden gelangen. Dazu viel Off-Sprecher, wie es sich für einen film noir gehört. Richtig heldenhaft werden die beiden erst am Schluss, vielleicht sogar erst in der letzten Szene, als sie mit den Schultern zucken, die Welt so akzeptieren, wie sie ist, das beste daraus zu machen versuchen, und in einer Schlussnummer den „post-nuke shuffle“ tanzen:

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Bei Youtube findet man eine Version des Films in schlechter VHS-Qualität, also genau so, wie wir die kopierten Filme damals erlebt haben – aber man braucht schon ein großes Herz für die 1980er, um den Film zu mögen.

Als ich 1987 mit ein paar Freunden nach London fuhr, zum ersten Mal mit dem Reisebus von Süden kommend, fuhren wir lange Zeit durch – hm, Vorstadtruinen? Schutthalden? Unser erster Gedanke, die wir das brav aufgeräumte Wohlstandsdeutschland kannten: Da sieht ja alles aus wie bei Radioactive Dreams. Alfred Pyun macht wohl häufig Filme im postapokalyptischen Milieu; er hat zwar (habe ich bei Wikipedia gelesen) kein besonderes Interesse daran, aber dieses Setting erlaubt ihm, Filme mit kleinem Budget zu machen.

Inzell 2010

Die Schülerinnen und Schüler unserer 7. Klassen fahren am Anfang des Schuljahrs immer für eine Woche ins Sportcamp Inzell. Als Klassleiter einer 7. Klasse war ich diesmal auch wieder dabei.

Tag 1:
Anfahrt, Hütten beziehen, Mittagessen. Ein paar Schüler sprangen ins Schwimmbecken:

Danach Wanderung nach Inzell und zurück, abends Disco, organisiert von der Heimleitung. Selber sehr müde abends.

Tag 2:
Vormittags Rhönrad und Airtramp. Rhönrad sieht so aus, wenn es Schüler machen:

Und so, wenn ich im Rad hänge:

In der anderen Hälfte der Turnhalle Airtramp:

Je eine Seite des Quadrats versucht dabei, den Ball mit den Füßen über den Rand der gegenüberliegenden Seite zu bringen.

Danach Wanderung auf die Bäckeralm, eine Abkürzung hinauf – Abkürzung im Sinne von: da kommt dann irgendwo der Weg. Die Alm war noch offen, die Schüler vertilgten appetitlich Kaiserschmarrn und Käsebrote (mit Almkäse). Auf dem Rückweg großes Interesse der Schüler daran, die Kühe auf der Weide zu streicheln. Abends Spiel ohne Grenzen (wieder von dort organisiert), mit den Lehrern als Punktrichtern: Team-Aufgaben im Zirkeltrainingsformat in der Turnhalle.

Abends schon wieder müde, also ich jedenfalls.

Tag 3:
Vormittags ein wenig Nieselregen. Programm: Sport im Dorf. Beim Biathlon liefen die Schüler immer abwechselnd eine Runde ums Dorf und schossen dann mit Laserwaffen – keinen futuristischen, sie sahen aus und waren ähnlich zu bedienen wie herkömmliche Sportwaffen – auf Zielscheiben. Liegend, ohne Aufstützen. Danach gab es als Angebot: Bogenschießen, Hi-Ball, Kletterturm, Tennis. (Fotos davon in älterem Beitrag.) Noch mehr Rhönrad. Oder einfach einen Ball nehmen und irgend etwas damit spielen. Slackline, Beachvolleyball Lehrer gegen Schüler.
Abends dann eine geführte Nachtwanderung: die hat mich richtig wach gemacht. Es war stockdunkel. Sechzig Schüler, die meist nur den Vordermann sehen können, und nicht immer das. Und dann durch den Wald, vermutlich schon auf Wegen, aber wer weiß das nachts so genau? Die Anweisungen lauteten zum Beispiel: „Fünf Meter geradeaus, dann an einer Esche links vorbei, drei Meter vor, dann spürt man im Boden ein Holzbrett, auf dem sollte man gehen, weil es daneben matschig ist. Dann kommt eine Holzbrücke, bitte aufpassen, da fehlen zwei Bretter am Boden.“ (Und sie fehlten auch tatsächlich.) Im Dunkeln ist das schon aufregend, und unsere Schüler fanden das auch aufregend, einige sogar zu aufregend. Es ging recht stockend, weil die Verbindung zum Vordermann immer wieder abriss, und man nachts schon sehr vorsichtig ist, wo man seine Füße hinsetzt.
Aber danach war ich jedenfalls hellwach.

Tag 4:
Eine Ganztagswanderung auf den Rauschberg, Lunchpakete dabei. Die Schüler mit gutem Schuhwerk und ohne Erkältung, die hinauflaufen wollten – fünfzehn Leute etwa – stiegen die tausend Höhenmeter nach oben, der Rest fuhr mit der Seilbahn. Durch den Nebel kommend war das ein toller Anblick oben:

Wir Berghinauffahrer (das ist ähnlich wie Warmduscher) wanderten oben aber auch noch mal drei Stunden bis zu einem kleinen Gipfel und zurück. Da, auf dem Bild rechts oben:

Runter liefen dann wieder fast alle. Ich kriegte tatsächlich etwas Farbe ins Gesicht.
Abends Disco. Ich immer noch wach.

Tag 5:
Hüttenabnahme nach dem Frühstück, dann Heimfahrt. Einziger Programmpunkt dabei war der Besuch des Salzbergwerks Berchtesgaden. Hat mir sehr gut gefallen, seit meinem letzten Besuch sind einige Punkte dazu gekommen. Höhepunkte: die ziemlich flotte Einfahrt mit einer kleinen Grubenbahn durch enge Gänge, die Rutschen, mit denen man schnell nach unten kommt, die Fahrt über den Spiegelsee. Unser Führer war sehr gut, und die Schüler stellten gute Fragen.


Soviel zum Programm. Diesmal war beeindruckend viel Wandern dabei, wenig Hallensport, wenig organisierter Sport überhaupt. Jetzt ein paar persönliche Anmerkungen.

  1. Wenn es den Schülern gefällt, gefällt es auch den Lehrern. Das hängt bestimmt sehr vom Wetter ab; ich habe glücklicherweise noch nie eine verregnete Sportwoche erlebt. Das hängt aber noch mehr von den Schülern ab: es gibt nette und weniger nette Gruppen, freundliche und weniger freundliche, offene oder geschlossenere, alberne und ruhige. Unsere waren diesmal sehr freundlich und sehr brav, trotz kleinerer Ausrutscher. Aber ich bin stolz auf meine Schüler und empfinde es als ein Privileg, wie es der Kollege ausdrückte, ihnen in Inzell zuschauen zu dürfen. (Vermutlich zeige ich das nicht sehr, ich bin da eher etwas reserviert.)
  2. Warum ich das mit dem Müdewerden so oft geschrieben habe: ich schlafe gerne viel und werde ungerne, aber verlässlich, ab zehn Uhr abends sehr müde. In Inzell stehe ich zwar später auf als zu Hause, komme aber auch später ins Bett, und die Tage sind dann doch sehr anstrengend. Ich war beim Wandern dabei, habe Slackline ausprobiert und Bogenschießen (nach fünfundzwanzig Jahren Pause), eine Runde Volleyball auf dem Sandplatz habe ich auch gespielt. Zwei Tage habe ich gebraucht, um mich umzustellen, dann ging das abends. Nach zehn sollten die Schüler auf den Hütten sein, irgendwann später sollte dann das Licht aus sein, und irgendwann danach sollte dann auch wirklich jeder schlafen – und das heißt, dass die Lehrer recht lange aufbleiben und immer wieder nach dem Rechten schauen: regelmäßige Rundgänge. Manchmal gibt es etwas zu schmunzeln, wenn müde Fünftklässler vorbeikommen und nicht wissen, was sie tun sollen, wo doch einer bei ihnen im Zimmer so schnarcht.
  3. Das heißt jedenfalls, dass man mindestens von zehn bis zwölf Uhr nachts zusammensitzt und nicht viel zu tun hat. Man, das hieß in diesem Fall, ich und vier Sportlehrer. Und um uns herum an anderen Tischen Sportlehrer anderer Schulen. Das sind eigentlich ein bisschen viel Sportlehrer für mich, sagen wir mal so. Mit den Kollegen aus meiner Schule habe ich Glück gehabt, angenehme Zusammenarbeit, gute Stimmung. Aber das waren auch keine typischen Sportlehrer… womit ich bekenne: ja, ich glaube an typische Sportlehrer. Ich war auch schon mit typischeren Sportlehrern in Inzell. Sie sind etwas lauter als andere Lehrer. Spielen Mäxchen, jubeln ausgiebig, trinken Bier, erzählen Witze. Auch im Schulalltag glaube ich ein gewisses eigenes Verhalten zu erkennen. An sich nichts dabei, aber eben weniger meine Art. (Sportlehrerinnen sind manchmal anders, und natürlich sind ohnehin nicht alle Sportlehrer so. Aber genug für mein eigenes kleines Vorurteil. Über Deutsch- und Informatiklehrer habe ich natürlich auch eins.)
  4. Überhaupt, die Lautstärke. Ich habe schon mal über Geschrei im Sport geschrieben. Ich mag keine Massenauftritte, ich mag kein Geschrei. Auch nicht, wenn man gewonnen hat. Gehört zum Sport dazu, höre ich dann immer wieder. Ja, ja, erzählt das Gottfried von Cramm. Nein, das gehört nicht zum Sport dazu, das ist rein kulturell ausgemacht, dass man in bestimmten Ländern bei bestimmten Sportarten grölt und bei anderen nicht.
  5. Trotzdem glaube ich, dass Sport an der Schule eine sinnvolle Einrichtung ist. Soweit habe ich mich inzwischen durchgerungen, nachdem der Sportunterricht für mich als Schüler völlig für die Katz war, ebenso wie der Musikunterricht. Wie in anderen Fächern kann man natürlich immer noch etwas verbessern.
  6. Wenn es auch den meisten Schülern gut gefallen haben wird, gab es natürlich auch altersgemäße Dramen. Aber nach dem Wochenende ist hoffentlich alles wieder gut. Als Parole schlage ich vor: Was in Inzell geschieht, bleibt in Inzell. (Kommt eigentlich von „What happens in Vegas stays in Vegas.“ Der Vergleich Inzell-Las Vegas gefällt mir.)

Lebenszeichen aus Inzell

Bin seit Montag und noch bis Freitag in Inzell, Sport- und Wanderwoche. Da fahren immer unsere 7. Klassen hin, jeweils zwei auf einmal, mit den Klassleitern und drei Sportlehrern. Die Schüler sind in Blockhütten untergebracht und amüsieren sich meist königlich, obwohl es manchmal auch die zu erwartenden kleinen Dramen gibt. Diesmal ist noch alles ruhig, die Schüler sind ausgesprochen brav. Vieles hängt vom Wetter ab, und das ist sehr schön.

Es gibt einige Programmpunkte, bei denen alle mitmachen müssen, aber meistens entscheiden die Schüler selbst, ob sie unsere Angebote oder die der sehr rührigen festen Sportlehrer in der Anlage annehmen oder sich selbst beschäftigen. Für die meisten reicht ein Fußball, es gibt aber auch Tischtennis, Hallen, Tennis, Volleyball. Zum Hausprogramm gehören unter anderem Biathlon und Rhönrad. 

Für mich ist das anstrengender als eine normale Schulwoche (mehr Bewegung, weniger Schlaf), aber weniger hektisch. Mehr, wenn ich wieder zurück bin.

Sport und Spiel

Sollte eigentlich jede Englisch-Fachschaft haben:

So ein Set habe ich im Urlaub gesehen und vor kurzem bei amazon.co.uk bestellt – kostet £10, nochmal £12 Porto dazu, immer noch nicht viel. Natürlich ist das kein ernstzunehmendes Cricketset, es hat Kindergröße und ist vermutlich nicht sehr stabil, der Ball ist nur ein – für Schüler ohnehin eher geeigneter – einfacher Tennisball. Aber ein-, zweimal im Jahr könnte man doch in einer Englischdoppelstunde auf die Wiese gehen und Cricketspielen spielen.

In einem alten Blogeintrag gibt’s eine Einführung in Cricket. So richtig beherrsche ich das Spiel nicht, von den Kriterien für die Schiedsrichterentscheidungen und deren Handzeichen habe ich nur vage Ahnung. Aber ich will mich gerne fortbilden, spiele auch schon fleißig Cricket auf meinem iPad.

Nächste Woche bin ich mit meiner 7. Klasse in einem Sport- und Freizeitheim: fünf Tage in einem Hüttendorf, mit Fußball, Tennis, Tischtennis, Wandern und dergleichen. Ich habe schon Frau Rau gefragt: „Darf ich mein neues Cricketspiel mitnehmen? Darf ich? Darf ich?“ Aber ihr war nur wichtig, dass ich meinen Cricketpullover mitnehmen würde. Menno. Wo ich doch noch traumatisiert davon bin, dass ich mein Spider-Man-Kostüm nicht ins Schullandheim mitnehmen durfte, damals, anno 1979. War eine weise Entscheidung meiner Mutter damals.

— Dann war heute schöne Post im Briefkasten: eine Einladung des amerikanischen Präsidenten.

Der Präsident hieß aber Roosevelt. In einem Monat ist nämlich wieder das jährliche Rollenspieltreffen, und unser Abenteuer letztes Jahr war äußerst spannend – und nur ein Etappensieg für unsere Abenteurergruppe, auch wenn das Leben von F.D.R. Roosevelt vorerst gerettet ist. Der Spielleiter hat jedem Spieler einen Umschlag geschickt mit einem frisch ausgedruckten Charakterbogen; ich bin Nick Douglas, Schauspieler, zur Stummfilmzeit erfolgreich, jetzt – erste Hälfte der 1930er Jahre – auf der Suche nach anderen Aufgaben. (Foto.) Schrotflinte und Revolver, Überreden 50%, Verborgenes erkennen 45%, und so weiter. Dazu eine Liste der Personen vom letzten Jahr und eine Zusammenfassung der Ereignisse, man vergisst ja so viel. Bin schon gespannt, was der Präsident mir geschrieben hat… und das erste Misstrauen regt sich: haben alle Figuren das gleiche Schreiben gekriegt oder gibt es nicht doch besondere Anweisungen für den einen oder anderen?

Freue mich schon sehr.

Nachtrag: Im Umschlag eine Einladungskarte, Details, und ein Flugticket. Mmmmmmh. Eigentlich eine Kleinigkeit, aber hebt das Spielvergnügen ungemein.

(Ansonsten eher Unschönes. Heute war die Beerdigung einer Kollegin, zu jung gestorben, kein Thema fürs Blog. Ein Familienmitglied wird heute operiert, ein anderes hat Kummer. Ach ja.)

Bewegte Pause

Projekt und Schlagwort gibt es seit Jahren, und jetzt haben wir auch so etwas: In der Pause (20 Minuten, die längere von zwei Pausen am Vormittag) können Schüler an einem Kiosk Bälle und Jongliermaterial und anderes Sportgerät ausleihen und damit die Pause verbringen.

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Genutzt wird das schon ein bisschen, auch wenn heute die meisten nur Ball gespielt haben.

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Schön grün, das ganze. Wir haben tatsächlich viel Glück mit dem neuen Gebäude.
Vielleicht verbringe ich meine Pausenaufsicht in Zukunft jonglierend? Erst letzte Woche habe ich mir ein Hupfseil gekauft, das könnte ich auch mitnehmen und mich zum Gespött der Schüler machen.

Im Pausenhof steht immer noch unser begehbares Kunstwerk „Golden Gate“ herum. (Schülername: Karriereleiter.) Darauf erstreckt sich die Bewegung leider immer noch nicht:

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Ansonsten waren heute Mittag die Abiturienten zur Bekanntgabe der Ergebnisse der Abiturprüfungen in der Schule. Zu viel Gegröle und zu viele Bierfahnen für meinen Geschmack.

Zielgruppe beim Laufen

Ich nutze die Ferien ein wenig, um zur Ruhe zu kommen. Allerdings: Ich habe mir neulich ja Laufschuhe gekauft und darf inzwischen sagen, dass ich mehrfach die Woche ein bisschen laufe. (Das, was früher wohl Jogging hieß.) Es macht einigermaßen Spaß, den MP3-Player habe ich im Ohr, aber zugegeben: Wenn ich nicht glaubte, dass ich mehr Bewegung brauche, dann würde ich das nicht machen. Aber ich denke, es tut mir gut, Kreislauf und Blutdruck und so weiter. Immerhin bin ich ja nicht mehr ganz so jung.

Anscheinend bin ich dabei in guter Gesellschaft. Um mir das Laufen zu versüßen, habe ich mir einen elektronischen Pulsmesser gekauft, so mit Brustband und Armbanduhr. Mit technischem Schnickschnack kriegt man mich immer. Die Trainingshinweise im Beipackzettel gehen als Beispiel aus von einem vierzigjährigen, untrainierten Mann. Voll die Zielgruppe.

Frau Rau wartet schon darauf, dass ich den Motorradführerschein mache oder sonstige Dummheiten anstelle, wie man sie in der Midlife Crisis erwartet.

(Daneben bastle ich mit verschiedenen WordPress Themes und Plugins herum. Ich habe vor einem guten Jahr das letzte Mal intensiv geschaut, was es da alles Schönes gibt; inzwschen ist noch jede Menge mehr dazu gekommen. Professionell aussehende Themes, Themes für Geld, Plugins, mit denen man WordPress in fast alles verwandeln kann, was einem einfällt. Mehr dazu später, vorerst lasse ich es es bei diesem neuen Aussehen, das dem alten recht ähnlich ist.)

Kartoffelbrei-Igel

Gerade bei Finger Tips gesehen: Kartoffelbrei-Igel mit Spaghettifüllung. Aus viel Kartoffelbrei einen Igel formen, aushöhlen, mit Tomatenspaghetti aus der Dose füllen, darauf einen Deckel aus mehr Kartoffelbrei. Mit kleinen Tomaten Augen und Nase formen, mit Gabel Igelmuster aufdrücken, im Ofen fertigbacken.

Anekdote:

Gestern war ich Laufschuhe kaufen. Im Fachhandel wird man toll beraten. Schuhe ausziehen, der Verkäufer wirft sich auf den Boden und untersucht die Füße, lässt den Kunden wippen, auf und ab gehen, verschiedene Schuhe auf dem Laufband vergleichen, schaut aus Fußbodenhöhe zu. Toller Service. Der wurde leider dem Kunden vor mir angediehen, so dass ich irgendwann die Geduld verlor und dann doch ins Kaufhaus ging. Schwupp das erstbeste Paar bekannter Marke gegriffen, anprobiert, gekauft. Wenn ich wirklich mal ein halbes Jahr gelaufen sein sollte, kann ich mir immer noch ein handverlesenes Paar aussuchen.

Sportwoche

In der Woche vor dem Zeugnis gab es Basketball-, Handball- und Fußballturniere der verschiedenen Klassen. (Die Lehrermannschaft verlor nur knapp gegen die Gewinner aus der 11d.) Ich habe immer dann vorbeigeschaut, wenn mir deswegen Unterricht ausgefallen ist, und meine Klassen angefeuert. Sehr laut ist es schon in diesen Sporthallen; darauf werde ich manchmal hingewiesen, wenn ich über meine Deutschkorrekturen jammere.

Allerdings ging die Lautstärke bei diesem Turnier – die sicher über die normale, auch nicht unbeträchtliche Sportstundenlautstärke hinausging – von höchstens zehn Prozent der Schüler aus. Die sangen und skandierten und hatten sich Lärmgeräte mitgebracht, der Rest schaute zu.
Ich gestehe, der Lärm hat mich gestört.

Ich bin kein Sportfan, ich schreie und skandiere nicht. Haben diese zehn Prozent der Schüler das richtige Verhalten gezeigt, und der Rest ein falsches? Umgekehrt? Kann man so nicht sagen? Gehen die einen richtig mit und unterstützen ihre Mannschaft, während die anderen einfach weniger Interesse am Spiel haben?
Natürlich lernen die Schüler nicht in der Schule, wie man sich bei einem Fußballspiel zu verhalten hat, sondern anderswo. Zumindest gilt das für diese zehn Prozent, der Rest schaut es sich vielleicht von ihnen ab. Möglicherweise ist dieses Verhalten ja sogar erwünscht (sich austoben, manche Schüler brauchen das einfach etc.), und so oder so kann die Schule gesellschaftliche Verhaltensregeln nicht groß beeinflussen.

Nehmen Sportlehrer das Skandieren in Kauf, weil sich eh nichts ändern lässt, oder begrüßen sie es, weil das nun mal dazu gehört? Soll man im Sportunterricht lernen, wie man sich bei Sportveranstaltungen verhält, kann das der Sportunterricht überhaupt leisten, und wie soll man sich denn bei Sportveranstaltungen verhalten?

Ich frag nach den Ferien mal nach.

Sport und Spiel

Weil wir gerade über Sportunterricht diskutieren:

Viele Brettspiele, bei denen es einen eindeutigen Gewinner gibt, spielt man nicht zu zweit, sondern zu dritt bis siebt. In diesen Spielen muss man mit anderen verhandeln, Partnerschaften eingehen – gerne auch nach dem Motto: „Alle auf einen“, wenn der gerade führt. Manche Spiele haben auch von vornherein asymmetrische Ausgangsbedingungen.

Anders ist es bei allen Wettkampfsportarten und -spielen, die ich kenne. Dort stehen sich immer genau zwei Mannschaften oder einzelne Spieler gegenüber. (Gewiss spielt es strategisch eine Rolle, wer bei einem Turnier wann gegen wen spielt – aber eine nur kleine und wenig beeinflussbare Rolle, die in der Regel nicht Teil des Spiels ist. Bei Leichtathletik kämpft jeder für sich, wobei die anderen Teilnehmer nur indirekt eine allerdings wohl große Rolle spielen.)

Meine Frage: Gibt es irgendwelche Sportarten, bei denen z.B. vier Parteien spielen, wobei am Schluss eine davon der Gewinner ist? Gibt es Sportarten oder -spiele, bei denen ähnliches zeitweiliges Zusammenarbeiten nötig ist wie bei Brettspielen?