Kartoffelbrei-Igel

Gerade bei Finger Tips gesehen: Kartoffelbrei-Igel mit Spaghettifüllung. Aus viel Kartoffelbrei einen Igel formen, aushöhlen, mit Tomatenspaghetti aus der Dose füllen, darauf einen Deckel aus mehr Kartoffelbrei. Mit kleinen Tomaten Augen und Nase formen, mit Gabel Igelmuster aufdrücken, im Ofen fertigbacken. Anekdote: Gestern war ich Laufschuhe kaufen. Im Fachhandel wird man toll beraten. Schuhe ausziehen, der Verkäufer wirft sich auf den Boden und untersucht die Füße, lässt den Kunden wippen, auf und ab gehen, verschiedene Schuhe auf dem Laufband vergleichen, schaut aus Fußbodenhöhe zu. Toller Service. Der wurde leider dem Kunden vor mir angediehen, so dass ich irgendwann die Geduld … Continue reading „Kartoffelbrei-Igel“

Englischstunde vor Weihnachten (LK)

Statt Referat gab’s heute englischen Christmas Cake von einem Schüler, zusammen mit einer Vorstellung englischer Weihnachtsbräuche und einem gar nicht mal so leichten Quiz mit Weihnachtsfragen. Der Kuchen war lecker, auch wenn currants keine Johannisbeeren sind. Aber bei einem Kuchen, in den raisins, sultanas und currants hineinkommen, kann man schon mal zweifeln. Was auf dem Bild wie Sahne aussieht, ist übrigens beinharte Zuckerkruste. Den Rest der Stunde habe ich dann eine englische Pantomime gezeigt. Nein, das ist nicht das mit dem schweigenden Mann mit weißer Farbe im Gesicht. Hier ist der Wikipedia-Eintrag dazu, obwohl ich dem Anfang misstraue: „The performance … Continue reading „Englischstunde vor Weihnachten (LK)“

Marmite

„Marmite“ ist ein Hefe- und Pflanzenextrakt und geradezu ein englisches Grundnahrungmittel. Es ist reich an Vitaminen und solchen Sachen (4g entsprechen 60% des Tagesbedarfs an Vitamin B12) und ein Musterbeispiel für den englischen Begriff „acquired taste“, „erworbener Geschmack“. Marmite ist nichts, was einem beim ersten Mal schmeckt. Tatsächlich kann man es beim ersten mal gar nicht schmecken, sondern allenfalls riechen. Erst nach zwei oder drei Riechversuchen wagt man sich an das Kosten, und dann wartet man wieder ein bisschen, und irgendwann, nach einem halben Jahr etwa, denkt man sich so: „Ach, so eine Scheibe Toast mit Marmite wäre gar nicht … Continue reading „Marmite“

Suppenteller

Will ich gerade eine Suppe essen, da macht es leise „Ping“ und ich glaube, der Löffel ist nur von einer Karotte gerutscht und an den Tellerrand gefallen. Ein bisschen später schiebe ich den Teller zu mir hin und sehe: Mitnichten. Säuberlich abgetrennt, wie im Physikunterricht. Ich hätte es vermutlich nicht erwähnt, wenn nicht am Abend zuvor in der Küche das gleiche geschehen wäre, mit dramatischeren Auswirkungen für Frau Rau (zwei Heftpflaster) und Herrn Rau (Aufwischen). Ich weiß ja, wie das ist, mit Glas und Temperatur, aber die Teller haben jetzt schon fünfzehn Jahre überstanden. Auch und gerade im Winter – … Continue reading „Suppenteller“

Der Rum meiner Kindheit

Es war wirklich ein ordentlicher Haushalt. Aber einmal brachte ein Amerikareisender diesen Rum mit: 40%, karamellig und mit viel Kokosnussgeschmack. Und der wurde dann häufig zum Flambieren benutzt. Es waren die 70er und frühen 80er, da wurde viel flambiert. Dazu kam, dass der Rum sonst nicht zu bekommen war; man musste schon auf einen Fernreisenden warten. Vor einem Jahren habe ich ihn wieder entdeckt, importiert: Sehr lecker. Flambiert habe ich damit noch nicht (auch das kommt wieder, ich sag’s euch), aber er trinkt sich auch so sehr gut. Oder mal ein Schuss davon in die Milch, bevor daraus Vanillepudding wird … Continue reading „Der Rum meiner Kindheit“

Root Beer Float

Root Beer ist ein amerikanisches Erfrischungsgetränk mit langer Geschichte, das nach Zahnpasta schmeckt. (Alles über Root Beer bei Wikipedia.) In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es Erfrischungsgetränke in den USA auch im Drugstore zu kaufen. Dort wurde der Sirup, der die Basis für ein solches Getränk darstellt, in ein Glas gegeben und mit kohlensäurehaltigem Sodawasser aufgefüllt. So hat auch Coca-Cola angefangen. (Als Tonikum, als Stärkungsmittel. Erst später wurde es zum Erfrischungsgetränk.) Eine besondere Leckerei ist dabei das Ice Cream Soda. Das besteht einfach aus einem solchen Softdrink mit einem Schlag Eiscreme. Reines Sodawasser mit Vanille-Eis. Oder: Cola mit … Continue reading „Root Beer Float“

Schokoriegel richtig essen

Ich habe das von meinem Großvater gelernt. Ein Schokoriegel, in sechs oder acht Scheiben geschnitten, zu teilen zwischen meinem Zwillingsbruder und mir. Ich hatte ganz vergessen, wie das geht. Mmh, lecker. Um es ganz richtig zu machen, hätte ich den Schokoriegel mit einem Taschenmesser schneiden müssen. Das und das Holzbrett sind ganz wichtig.

Englische Knödel…

…bestehen aus Backpulver, Mehl und Fett. Wenig Wasser dazu, tischtennisballgroße Bällchen formen (oder waren das doch taubeneigroße? sagt man das nur bei Edelsteinen?), ab in den Eintopf damit. … … Merke: Topf nicht zu voll machen, die Dinger gehen ziemlich auf, und sauen einem die Herdplatte zu!

Ray Bradbury, Löwenzahnwein (mit Rezept)

Bradbury ist einer der ganz, ganz Guten. Dandelion Wine (dt. Löwenzahnwein) ist wie viele der Romane von Bradbury eigentlich eine thematisch verbundene Sammlung von Kurzgeschichten. Die Verbindung ist diesmal Douglas Spaulding, zwölf Jahre alt, und der Sommer, den er Anfang der 30er Jahre in Bradburys fiktiver Kleinstadt Green Town, Illinois erlebt. Er führt eine Liste, was er in diesem jahr, in diesem Sommer, alles zum erstenmal gemacht hat. Amazon.de drückt es gut aus: „Es ist ein Sommer voller Schrecken und Wunder, den der zwölfjährige Douglas Spaulding in Green Town, Illinois, erlebt. Es kommen vor: ein Trödler, der Leben rettet; ein … Continue reading „Ray Bradbury, Löwenzahnwein (mit Rezept)“

Christmas cake

Schon mal an Weihnachten denken! Es reicht, wenn man Ende November oder auch noch Anfang Dezember damit beginnt; der Kuchen muss also nicht im Jahr vorher gebacken werden. Wer will, kann aber auch schon den Juli oder August dazu nutzen. Alles selbst gemacht, auch die Marzipandecke. Das Rezept gibt’s auf Anfrage.