Bücher 2009

Weil man das jetzt so macht – und ja, weil ich gerne Listen mache: Das sind die Bücher, die ich letztes Jahr gelesen habe. Über viele habe ich hier im Blog etwas geschrieben. Das überraschendste und ergiebigste: Stalky & Co von Kipling.

  1. Lewis C. Epstein, Denksport Physik
  2. Jack Finney, Time and Again
  3. Hubert Schleichert, Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren
  4. Stephen Fry, The Ode Less Travelled
  5. Ulla Hahn (Hrsg.), Gedichte fürs Gedächtnis
  6. Elizabeth Gaskell, Cranford
  7. SMITH Magazine, Not quite what I was planning
  8. Joseph von Eichendorff, Aus dem Leben eines Taugenichts
  9. Beowulf (Übersetzung Martin Lehnert )
  10. Alan Bennett, The Uncommon Reader
  11. David Lodge, The Art of Fiction
  12. Tom Blech, Lexikon des schulischen Elends
  13. Wolfgang Krämer, Lukasburger Stilblüten 1
  14. Craig Tylor, Return to Akenfield
  15. Steven Johnson, The Ghost Map
  16. Klaus Modick, Bestseller
  17. Gordown W. Dahlquist, The Dark Volume
  18. Oliver Polak/Jens Oliver Haas, Ich darf das, ich bin Jude
  19. Martin Schmitt, Buch ohne Titel
  20. Alan Bennett, The Clothes They Stood Up In/The Lady in the Van
  21. Seth Grahame-Smith/Jane Austen, Pride and Prejudice and Zombies
  22. Julie Zeh, Corpus Delicti
  23. N. D. Wilson, 100 Cupboards
  24. Philippe Bertrand, Patacloc
  25. Ian McEwan, On Chesil Beach
  26. Ray Bradbury, We’ll Always Have Paris
  27. P. G. Wodehouse, Ukridge
  28. Kai Weyand, Schiefer eröffnet spanisch
  29. Alessandro Baricco, Seide
  30. J. L. Carr, The Harpole Report
  31. Beat Gloor, staat sex amen
  32. G. K. Chesterton. The Club of Queer Trades
  33. Charlie Todd/Alex Scordelis, causing a scene
  34. P. G. Wodehouse, Quick Service
  35. P. G. Wodehouse, Galahad at Blandings
  36. P. G. Wodehouse, Love Among the Chickens
  37. David Lodge, Changing Places
  38. David Lodge, Small World
  39. John Steinbeck, Tortilla Flat
  40. Mark Twain, A Connecticut Yankee In King Arthur’s Court
  41. Horace McCoy, They Shoot Horses, Don’t They?
  42. Dashiell Hammett, The Maltese Falcon
  43. Kingsley Amis, Lucky Jim
  44. Mary Ann Shaffer/Annie Barrows, The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society
  45. John Kendrick Bangs, A House-Boat on the Styx
  46. Dietrich Weichold, …und nebenbei ein toter Lehrer
  47. J. L. Carr, The Battle of Pollocks Crossing
  48. John Kendrick Bangs, The Pursuit of the House-Boat
  49. Dietrich Weichold, Mailäuten
  50. G. K. Chesterton, The Poet and the Lunatics
  51. Harper Lee, To Kill A Mockingbird
  52. P. G. Wodehouse, If I Were You
  53. Christine Brückner, Wenn du geredet hättest, Desdemona
  54. P. G. Wodehouse, Money in the Bank
  55. Lev Grossman, The Magicians
  56. John O’Hara, BUtterfield 8
  57. Wolf Haas, Der Brenner und der liebe Gott
  58. Kingsley Amis & Robert Conquest, The Egyptologists
  59. Frank Richards, Billy Bunter’s Rebellion
  60. Susan Rich (ed.), Half-Minute Horrors
  61. Rudyard Kipling, Stalky & Co
  62. Herta Müller, Atemschaukel
  63. Audrey Niffenegger, Her Fearful Symmetry
  64. Mrs. Oliphant, A Beleaguered City
  65. Val Andrews, Sherlock Holmes and the Greyfriars School Mystery
  66. David Hughes, But for Bunter
  67. Leonard Cohen, The Favourite Game
  68. Klaus Modick, Der Schatten der Ideen
  69. Paul Shipton, Bug Muldoon and the Garden of Fear
  70. Paul Shipton, Bug Muldoon and the Killer in the Rain
  71. Robert Löhr, Das Erlkönig-Manöver
  72. Dan Kieran/Ian Vince, Three Men in a Float
  73. Neil Gaiman, The Graveyard Book
  74. P. G. Wodehouse, Aunts Aren’t Gentlemen

Der meistgelesene Autor ist wohl Wodehouse. Kein Wunder, der liest sich leicht und hat viel geschrieben. Wiedergelesene Bücher: 12. Aus Blogs gezogen: mindestens 9.

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13 Thoughts to “Bücher 2009

  1. Nummer 3 hört sich ja sehr interessant an. Ich musste gleich lachen.
    Und? Wie war die Lektüre? Hat es was gebracht?

  2. Weiß nicht. Viel habe ich nicht mehr im Kopf, außer: interne Kritik fördern und nie aufhören mit den kleinen Nadelstichen. (Wenn ich mir nicht mehr von einem Buch gemerkt habe, rede ich mich immer darauf hinaus, dass ich bestimmt ganz viel verinnerlicht habe. Schließlich ist es ja auch wirklich manchmal so, dass ich überrascht alte liebgewonnene Ideen in Büchern wiederfinde, die ich für meine eigenen gehalten habe.)

  3. Deine Meinung zum neuen Niffenegger würde mich interessieren. Und den Fry und Bennett, The uncommon reader, habe ich mir gekauft, aber natürlich noch nicht gelesen. So viele Bücher, so wenig Zeit!

  4. Ui, lange Liste. Ich stelle bei mir fest, dass ich mit forschreitendem Alter die Sachbücher meist den Romanen vorziehe, und dass das Internet (und die eigene mangelnde Disziplin) mir viel Lesezeit raubt, was sowohl an den alten Immerwiederlesern rausgeht („A Suitable Boy“ habe ich sicher schon zwei Jahre nicht mehr gelesen…) als auch an Neuerscheinungen.

    Ist das Potato-Peel-Society-Buch lesenswert? Klingt irgendwie nach Jane Austen Book Club. Und wie hat dir der neue Gaiman gefallen?

  5. Der neue Niffenegger: Harumpf. Sprache okay, Schauplätze schön, Charaktere gut (die Zwillinge aber noch am wenigsten), aber am Plot habe ich herumzumeckern: aus dem Geistertum holt sie nur wenig Interessantes heraus, und vor allem hat mich die Handlung in der zweite Hälfte des Buches enttäuscht. Irgendwie ziellos, und der Plan am Schluss ist unmotiviert und völlig hanebüchen.

    Bei den Danksagungen nennt Niffenegger auch Neil Gaiman, der wiederum am Schluss seines Buches ihr dankt. Es spielt auch auf einem Friedhof, und ich war auch ein wenig enttäuscht, aber das bin ich bei Gaiman fast immer. (Die Sandmanreihe aber mal so etwas von ausgenommen.) Schauplatz okay, Charaktere wenig interessant – am ehesten noch die junge Hexe. Als Konzept interessant ist die geradezu Lovecraft’sche Ghoul-Welt. Aber sonst… ich mag langsam keine Bücher mehr lesen, in denen der jugendliche Held eine Prophezeiung erfüllt. Gibt’s nicht mal ein Buch, in dem es dann doch nicht um den vorherbestimmten Heilsbringer geht, sondern den Nachbarsjungen, der immer mit ihm verwechselt wird? So eine Art Leben des Brian?

    Jane Austen Book Club: nicht gelesen, vom Film eher Gutes gehört. Potato Peel ist jedenfalls liebens- und durchaus lesenswert. Auch historisch: die Kanalinseln von einer unbekannten Seite.

  6. Beeindruckende Liste, die würde ich gerne 2010 „nachlesen“. Nur wann? Dann dürfte ich nicht mehr Radiohören. Oder schlafen. Oder laufen gehen. Ohmannomann.

  7. Eine beeindruckend lange Liste!! Bist du nicht auch Deutschlehrer?? Wo sind denn die deutschen Titel? Da gäb´s doch auch was, oder?

  8. „Gibt’s nicht mal ein Buch, in dem es dann doch nicht um den vorherbestimmten Heilsbringer geht, sondern den Nachbarsjungen, der immer mit ihm verwechselt wird? So eine Art Leben des Brian?“

    Doch, sogar von Neil Gaiman und Terry Pratchett. „Good Omens“, aber das kennen Sie ja sicher schon.

    Ich möchte mich übrigens bedanken. Dank dieses Blogs habe ich „Die souveräne Leserin“ nicht im Büchereiregal stehenlassen und angefangen, systematisch Wolf Haas zu lesen (lohnt sich „Der Brenner und der liebe Gott“?)
    Außerdem habe ich dieses 2009 alle drei Spiderman-Filme gesehen und auch bei X-Men nicht weggeschaltet. Im Comic-Shop, in dem ich bisher nur meine Nichtlustig-Postkarten und Tintin-Fanartikel besorge, bin ich jetzt mehrmals auch vor den finsteren Comics stehengeblieben und habe sie sogar in die Hand genommen. Ich habe die Graphic Novel „Persepolis“ gelesen, darin gibts zwar keine Superhelden, aber mehr Bilder als in meinen üblichen Büchern. Wer weiß, vielleicht wird 2010 mein Sandman-Jahr?
    Danke für die vielen Anregungen!

  9. Na, immerhin ein paar vorzeigbare deutsche Bücher sind dabei. Das muss reichen, fürchte ich, dafür ist der Rest zu lecker.

    Good Omens, klar, ganz vergessen. Hatte ich ganz vergessen. Schönes Buch. Der Brenner und der liebe Gott… schon nicht schlecht, nicht schlechter als andere Brenner-Krimis, und vergnüglich. Aber sicher kein Muss. Man kann’s auch beim inzwischen also vorletzten Brenner-Roman belassen, der mir aus verschiedenen Gründen besonders gut gefallen hat.

    Persepolis ist auch schön. Sandman… vielleicht nicht als Einstieg, zumal die ersten Hefte eher untypisch sind. Aber irgendwann mal, es lohnt sich.

    Gern geschehen. Freut mich.

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